Bahnbrechender Systemwechsel: TU München führt internationales Tenure-Track-System ein

Echte Karrierechancen für junge Forscher

Vom Post Doc zum Full Professor - die TUM bietet jungen Forschern diese Chance. (Bild: Eckert / TUM)
Vom Post Doc zum Full Professor - die TUM bietet jungen Forschern diese Chance. (Bild: Eckert / TUM)

09.08.2012,  Campus

Die Technische Universität München (TUM) startet ein Karrieresystem für Nachwuchswissenschaftler, das deutschlandweit eine Vorreiterfunktion hat. „TUM Faculty Tenure Track“ bietet herausragenden Talenten frühe Selbstständigkeit als Assistant Professor und eine klare, leistungsabhängige Perspektive: Bestehen sie anspruchsvolle Evaluationen, steigen sie nach sechs Jahren zum Associate Professor auf, verbunden mit einer dauerhaften Anstellung in der Besoldungsstufe W3.

Verfehlen sie das Ziel, ist die Karriere an der TUM beendet. Den Erfolgreichen steht darüber hinaus der spätere Aufstieg zum Full Professor offen. Bis 2020 richtet die TUM 100 neue Professuren mit Tenure-Track-Erstberufungen ein. Das Professorenkollegium vergrößert sich damit um 20 Prozent. Es wird zudem jünger, internationaler und weiblicher. Juniorprofessuren (W1) und dauerhafte W2-Professuren (sogenannte Extraordinariate) werden nicht mehr neu besetzt.

"TUM Faculty Tenure Track" in den Medien:

"Hoch die Leiter", Die Zeit, 9.8.2012

"Geregelter Aufstieg für Nachwuchsforscher", Der Tagesspiegel, 17.8.2012




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