TUM Asia feiert 10 Jahre Lehre und Forschung in Singapur

Eine deutsche Erfolgsgeschichte in Asien

Beste Jobaussichten haben die Masterabsolventen von TUM Asia. (Bild: TUM Asia)
Beste Jobaussichten haben die Masterabsolventen von TUM Asia. (Bild: TUM Asia)

16.11.2012,  Campus

Die Technische Universität München (TUM) feiert Jubiläum in Singapur: Vor zehn Jahren gründete die TUM die erste Auslandsdependance einer deutschen Universität – mit bislang mehr als 300 Absolventen aus aller Welt. Seit zwei Jahren forschen zudem Wissenschaftler aus München am „TUM CREATE Center of Electromobility in Mega Cities“. Singapur war der Auftakt zur Globalisierung der TUM, die derzeit weitere Vertretungen auf mehreren Kontinenten gründet.

Studiengänge, die auf die Praxis in der Industrie zugeschnitten sind. Exzellente Wissenschaftler der TUM und der besten singapurischen Universitäten als Dozenten. Absolventen, die sowohl die europäische als auch die asiatische Wissenschaftskultur verstehen. Rund 380 Studierende sind derzeit im einzigartigen Programm des „German Institute of Science and Technology (GIST) – TUM Asia“ eingeschrieben. Aus ganz Asien, aber auch aus Europa, Amerika und Afrika werden ausgewählte Talente in fünf ingenieur- und naturwissenschaftlichen Master- sowie zwei Bachelorstudiengängen ausgebildet.

Deutsches Ingenieur-Know-how („German Engineering“) gepaart mit Erfahrung in einer der innovativsten Wissensmetropolen Asiens  – von Mastern mit diesem Profil profitieren nicht zuletzt deutsche Firmen: Jeder zweite der bislang rund 320 Absolventen hat dort einen Job gefunden. Unternehmen unterstützen deshalb TUM Asia mit Dozenten, Stipendien oder Praktikumsplätzen. Nun erweitert TUM Asia sein Programm für Arbeitnehmer, die sich akademisch weiterbilden wollen, ohne dabei ihren Job aufzugeben: Das Masterprogramm Transport and Logistics gibt es künftig auch als Teilzeitstudiengang – eine weitere Premiere der TUM im Ausland.

Aufgrund der gegenseitigen Wertschätzung beteiligte Singapur die TUM vor zwei Jahren als einzige deutsche Universität am neuen „Campus for Research Excellence and Technological Enterprise (CREATE)“. Dort vernetzt der Stadtstaat Vertretungen der weltweit führenden Hochschulen, darunter das MIT, Berkeley und die ETH Zürich. Gemeinsam mit der singapurischen Nanyang Technological University (NTU) erforscht die TUM neue Technologien und Transportkonzepte für die Elektromobilität in Megastädten.

Heute haben Singapurs Premierminister Lee Hsien Loong und Präsident Herrmann die Räume des „TUM CREATE Center of Electromobility in Mega Cities“ für mehr als 100 Wissenschaftler im neuen Campus-Gebäude ihrer Bestimmung übergeben. Zugleich verkündete Herrmann die Gründung des „Graduate Centre TUM CREATE“. Die derzeit rund 70 Doktoranden bekommen hier überfachliche Qualifikationen vermittelt, von Führungskompetenz bis zu Managementkenntnissen. Wie alle Graduiertenzentren der TU München wird das neue Zentrum in das zentrale TUM Graduate School-System eingebunden.

Presse-Bilder zum Download:

Beste Jobaussichten haben die Masterabsolventen von TUM Asia. (Bild: TUM Asia)
Abschlussfeier der Masterstudierenden bei TUM Asia. (Bild: TUM Asia)
TUM Asia-Studierende im Labor. (Bild: TUM Asia)
Wissenschaftler designt das TUM CREATE-Elektrotaxi. (Bild: TUM CREATE)
Wissenschaftler im TUM CREATE-Labor. (Bild: TUM CREATE)
Singapurischer CREATE Forschungscampus mit Vertretungen internationaler Spitzenuniversitäten. (Bild: TUM CREATE)



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