Kontingent geknackt

TU München vergibt über 300 Deutschlandstipendien

2012 vergibt die TUM über 300 Deutschlandstipendien. Im Vordergrund Olga Schäfer (links) und Nathalie Holdry mit TU Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann und Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch. (Foto: Andreas Heddergott / TUM)
2012 vergibt die TUM über 300 Deutschlandstipendien. Im Vordergrund Olga Schäfer (links) und Nathalie Holdry mit TU Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann und Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch. (Foto: Andreas Heddergott / TUM)

16.01.2013,  Campus

Im Jahr 2012 hat die Technische Universität München (TUM) erstmals über 300 Deutschlandstipendien vergeben. Damit schöpft die TUM nicht nur die gesetzliche Höchstförderquote aus, sie bekam zusätzliche Stipendien aus dem Bundesprogramm zugesprochen. Diesen Erfolg verdankt die Universität vor allem ihren langjährig gepflegten Partnerschaften mit Unternehmen und privaten Stiftern, die sich die Finanzierung der Stipendien hälftig mit dem Bund teilen. Im Rahmen einer Feierstunde begrüßten Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch und TUM-Präsident Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann die Stipendiaten und Förderer des Deutschlandstipendiums in der Pinakothek der Moderne. Größter privater Stifter ist mit 22 Stipendien Dr. Otto Majewski, Ehrenbürger der TUM.

„Wir wollen begabte junge Menschen fördern und den Studierenden zeigen, dass sich Leistung und Engagement lohnen. Das Deutschlandstipendium ist dafür ein wichtiges Instrument“, sagte TUM-Präsident Wolfgang A. Herrmann. Insgesamt hat die TUM bereits über eine Million Euro für Deutschlandstipendien eingeworben und freut sich über die derzeit 35 fördernden Unternehmen, Stiftungen und Privatpersonen. Im Jahr 2012 hat die TUM nicht nur die gesetzliche Maximalzahl von 260 Stipendien durch Förderer aus der Wirtschaft gegenfinanziert, sondern zusätzlich noch über 50 Stipendien aus nicht ausgeschöpften Kontingenten anderer Hochschulen vergeben.

Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch betonte: „Bisher konnten wir immer nur neidvoll auf andere Länder blicken, wo privates Engagement für die Hochschulen und Studierenden zur Selbstverständlichkeit gehört. Daher freue ich mich, dass sich das Deutschlandstipendium in den vergangen Jahren in Bayern so gut entwickelt hat. Dennoch müssen wir uns im Bereich der Stipendienvergabe weiter steigern. Ich setze mich daher ganz intensiv dafür ein und hoffe, dass wir hier in Bayern ein neues Miteinander von Unternehmen, Gesellschaft, Hochschulen und Studierenden etablieren können.“

Die Hälfte der Stipendien geht an Studentinnen

Die Deutschlandstipendien in Höhe von monatlich 300 Euro werden für zwei Semester gewährt und können verlängert werden. Bei der Auswahl der Stipendiaten zählen hervorragende akademische Leistungen, gesellschaftliches Engagement und besondere persönliche Umstände wie Kindererziehung, Migrationshintergrund oder ein nichtakademisches Familienumfeld. Die Hälfte der Stipendien an der TUM geht an weibliche Studierende.

Den Studierenden bietet das Stipendium als Mehrwert ausgezeichnete Kontakte zu Unternehmen. „Mein Förderer hat mir schon kurz nach der Urkundenverleihung ein Praktikum im Unternehmen angeboten. Ich fand die Projekte spannend und habe gerne zugesagt. Am Ende durfte ich dann sogar mit zur Internationalen Automobil-Ausstellung“, berichtet der Stipendiat Stephan Wolf, Student im Elitestudiengang Software Engineering der TUM.

Verantwortlich für die Einwerbung der Firmen-Stipendien ist das seit Jahren sehr erfolgreiche TUM-Fundraising-Referat. Die Bewerbung für das Sommersemester 2013 beginnt Ende Januar.

Weitere Informationen:
http://www.tum.de/deutschlandstipendium


2012 vergibt die TUM über 300 Deutschlandstipendien. Im Vordergrund Olga Schäfer (links) und Nathalie Holdry mit TU Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann und Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch. (Foto: Andreas Heddergott / TUM)
2012 vergibt die TUM über 300 Deutschlandstipendien. Im Vordergrund Olga Schäfer (links) und Nathalie Holdry mit TU Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann und Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch. (Foto: Andreas Heddergott / TUM)


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