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Pressemitteilung

Fahrassistenten sollen Stadtverkehr sicher und effizient machen

Autos leiten Fahrer durch die Stadt

Trotz Stress sicher durch die Stadt - das sollen neue Fahrassistenten möglich machen. (Bild: Ralf Hettler / istcokphoto)
Trotz Stress sicher durch die Stadt - das sollen neue Fahrassistenten möglich machen. (Bild: Ralf Hettler / istcokphoto)

In der Stadt müssen Autofahrer besonders viele Reize und komplexe Situationen bewältigen. Wissenschaftler und Unternehmen wollen nun im Projekt UR:BAN neue Techniken entwickeln, die sicher und effizient durch den Stadtverkehr helfen. Im Mittelpunkt der Forschung an der Technischen Universität München (TUM) steht die Frage: Wie können Autos den Fahrern sinnvolle Informationen bieten, ohne sie zu überfordern?

Hektisches Gewimmel auf großen Kreuzungen, unübersichtliche Fahrspuren, plötzlich auftauchende Fußgänger: Autofahrer müssen in der Stadt eine große Menge Informationen verarbeiten, viele Entscheidungen treffen und werden dabei auch noch ständig abgelenkt. Techniken, die Fahrern assistieren und den Verkehr managen, sind bislang jedoch vor allem für Autobahnen und Landstraßen ausgelegt. Das wollen 30 Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Kommunen nun ändern. Im Projekt „Urbaner Raum: Benutzergerechte Assistenzsysteme und Netzmanagement (UR:BAN)“ entwickeln sie Systeme, die Autofahrern eine sichere, effiziente und stressfreie Fahrt durch die Stadt ermöglichen.


Wie aber müssen diese Techniken gestaltet sein, dass sie den Fahrern wirklich helfen und sie nicht im Gegenteil noch mehr ablenken? Welche Hinweise sind wirklich wichtig? Und wie müssen diese präsentiert werden? Die Forscher nehmen die verschiedenen Möglichkeiten genauer unter die Lupe, zum Beispiel akustische und optische Signale oder Vibrationen der Pedale. Gleichzeitig gehen sie noch einen Schritt weiter: Die Autos sollen so intelligent werden, dass sie das Verhalten der Fahrer vorhersagen können. So könnten die Assistenten noch besser helfen, vorausschauend zu fahren sowie Kollisionen und andere Gefahren zu vermeiden. Um diese Techniken entwickeln zu können, analysieren die Forscher das Verhalten der verschiedenen Verkehrsteilnehmer. Zu diesem Zweck wollen sie erstmals Simulatoren für Pkw, Lkw und Fußgänger miteinander verbinden.