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Pressemitteilung

Röntgen-Technologie verbessert Früherkennung von Lungenerkrankungen:

Gestreutes Röntgenlicht zeigt krankes Gewebe

Eine Kombination von Dunkelfeld- und konventionellem Röntgenbild ermöglicht eine klare Unterscheidung zwischen gesundem und emphysematösem Gewebe. Bild: Simone Schleede / TUM
Eine Kombination von Dunkelfeld- und konventionellem Röntgenbild ermöglicht eine klare Unterscheidung zwischen gesundem und emphysematösem Gewebe. Bild: Simone Schleede / TUM

Schwere Lungenerkrankungen gehören weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Bisher sind sie im Frühstadium nur schwer zu diagnostizieren. Mit einer von Münchener Wissenschaftlern im Rahmen einer internationalen Kooperation entwickelten Röntgentechnik ist dies jetzt möglich. Nun arbeiten die Wissenschaftler daran, die Methode praxistauglich zu machen.

Jedes Jahr sterben allein in Deutschland mehr als 100.000 Menschen an schweren Lungenerkrankungen. Vorläufer einer lebensgefährlichen chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (chronic obstructive pulmonary disease, COPD) ist in der Regel eine chronische Bronchitis. Eine schwer wiegende Begleiterscheinung sind teilweise zerstörte Lungenbläschen und eine Aufblähung der Lunge (Emphysem). Doch in normalen Röntgenaufnahmen sind die feinen Unterschiede im Gewebe kaum sichtbar.

Zusätzlich zum normalen Röntgenbild analysierten die Münchener Wissenschaftler daher auch die vom Gewebe gestreute Strahlung. Aus diesen Daten errechneten sie dann detaillierte Bilder der Lungen der untersuchten Mäuse. Anhand solcher Bilder kann der Arzt nicht nur sehen ob ein Patient erkrankt ist sondern auch, welche Stellen der Lunge wie stark betroffen sind.

Pressebild (deutsch): Eine Kombination von Dunkelfeld- und konventionellem Röntgenbild ermöglicht eine klare Unterscheidung zwischen gesundem und emphysematösem Gewebe sowie eine Beurteilung der regionalen Verteilung der Krankheit. Anhand solcher Bilder könnte der Arzt in Zukunft nicht nur sehen ob ein Patient erkrankt ist sondern auch, welche Stellen der Lunge wie stark betroffen sind. Bild: Simone Schleede / TUM
Pressebild (deutsch): Eine Kombination von Dunkelfeld- und konventionellem Röntgenbild ermöglicht eine klare Unterscheidung zwischen gesundem und emphysematösem Gewebe sowie eine Beurteilung der regionalen Verteilung der Krankheit. Anhand solcher Bilder könnte der Arzt in Zukunft nicht nur sehen ob ein Patient erkrankt ist sondern auch, welche Stellen der Lunge wie stark betroffen sind. Bild: Simone Schleede / TUM
Press Picture (English): A combination of dark-field and conventional transmission information allows for a clear distinction of healthy versus emphysematous tissue and an assessment of the regional distribution of the disease. From such images, a doctor might in future not only see if a patient is diseased but also which parts of the lung are affected and how much. Credit: Simone Schleede / TUM
Press Picture (English): A combination of dark-field and conventional transmission information allows for a clear distinction of healthy versus emphysematous tissue and an assessment of the regional distribution of the disease. From such images, a doctor might in future not only see if a patient is diseased but also which parts of the lung are affected and how much. Credit: Simone Schleede / TUM