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Hochschule für Politik München (HfP)

Zukunftstechnologien in den politischen Dialog und die Entscheidungsfindung integrieren: Die Hoch­­schu­le für Po­li­tik Mün­chen (HfP) for­scht und lehrt zu den Wech­sel­­wir­kung­en zwi­schen Po­li­­tik, Ge­sell­­schaft, Wirt­schaft und Tech­­nik – ein in­ter­­na­t­io­nal ein­zig­­art­ig­es Mo­dell. Sie greift den Di­a­log­­be­darf in Po­li­tik und Ge­sell­­schaft auf, der sich aus der Kom­­plex­ität heu­ti­ger tech­­no­lo­g­isch­er und na­tur­­wiss­en­­schaft­lich­er Her­aus­­for­der­ung­en er­gibt. Um die­ses Pro­fil zu ge­stal­ten, ist die TUM seit 1. De­zem­ber 2014 Trä­ger­­uni­versi­tät der HfP.

Die TUM hat die Hochschule für Politik in Abstim­mung mit einem Reform­beirat in nur anderthalb Jahren konzep­tionell neu aufgestellt. Parallel hat der Bayer­ische Landtag die HfP mit umfang­reichen Ressourcen ausgestattet. Im April 2016 wurde Prof. Eugénia da Conceição-­Heldt zur neuen Reform­rektorin bestellt. Pressemitteilung

Herausforderungen & Lösungen

Veränderungen in Gesellschaft und Technologie erzeugen Herausforderungen, die nach inhaltlich fundierten Lösungsansätzen verlangen. Auf die dafür notwendige politische Kompetenz richten sich Forschung und Lehre der HfP in Zukunft aus. 

Profil in Forschung und Lehre

Die in­halt­lich­en Schwer­punk­te der HfP in­ner­halb des Kom­pe­tenz­spek­trums der TUM lie­gen zu­künf­tig vor allem in drei Be­reich­en:

  • Innovations- und Transformationsprozesse in der eu­ro­pä­isch­en und glo­bal­en Di­men­sion
  • Konsequenzen der umfassenden Digitalisierung für Po­li­tik und Ge­sell­schaft
  • Politische Steuerungs- und Bewertungssysteme von Tech­no­lo­gi­en und der­en Kom­mu­ni­ka­ti­on

Die neuen Professorinnen und Professoren werden in die Profilschärfung und Ausgestaltung von Forschungsprofil und Studienangebot einbezogen.

Neue Professuren

Die TUM hat sieben Professuren für die HfP eingerichtet und herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berufen:

  • Professur für Computational Social Science and Big Data: Prof. Dr. Jürgen Pfeffer
  • Lehrstuhl für Environmental and Climate Policy: Prof. Miranda Schreurs Ph.D.
  • Lehrstuhl für European and Global Governance: Prof. Dr. Eugénia da Conceição-Heldt
  • Lehrstuhl für International Relations: Prof. Tim Büthe Ph.D.
  • Professur für Policy Analysis: Prof. Dr. Stefan Wurster
  • Professur für Political Data Science: Prof. Dr. Simon Hegelich
  • Professur für Political Philosophy and Theory: Prof. Dr. Lisa Herzog

Neues Studienangebot ab WS 2016/17

An einer forschungsstarken Universität wie der TUM fließen Erkenntnisse aus der Forschung direkt in die Lehre ein. Das anwendungsbezogene Stu­di­um ver­mit­telt po­li­ti­sche und ge­sell­schaft­liche Ent­schei­dungs­kom­pe­tenz – in Zukunft mit ei­nem ver­tieft­en Tech­nik­ver­ständ­nis.

Besonderheiten des Studiums sind:

  • Ausbildung an der Schnittstelle zwischen Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Technik
  • Intensiver Austausch mit anderen Fächerkulturen an den Fakultäten und Forschungszentren der TUM
  • Berufsbilder für Absolventinnen und Absolventen z.B. Politische Ämter und Politikberatung, Organisationsentwicklung, Wissenschaft, Berufe in Technologiebranchen, Journalismus, Öffentlichkeitsarbeit, Innovations- und Technikkommunikation

Bachelorstudiengang Politikwissenschaft ab Wintersemester 2016/17

Einzigartig macht den Bachelor sein Studienanteil aus den Fächern der TUM: Module aus Technik- und Naturwissenschaften sowie aus Lebenswissenschaften und Medizin, die Themen mit hoher politisch-gesellschaftlicher Relevanz behandeln.

Informationen zum Bachelor Politikwissenschaft an der HfP

Auf dem Bachelor aufbauend wird die HfP Master- und weiterbildende Studiengänge konzipieren. Auch Promotionen sollen möglich sein.

Stark vernetzt an der TUM

Inter­disziplinäre Koop­er­ation­en mit den Forschungs­zentren und Fakul­täten der TUM sind die Grund­lage für das Profil der HfP – und ihre inter­natio­nale Besonder­heit: Die Ver­netz­ung politik­wissen­schaft­licher Frage­stell­ungen mit den Technik- und Natur­wissen­schaften.

Mehrere Personen arbeiten an Geräten im Beschleunigerlabor
Vorversuche für Experimente im Beschleunigerlabor der TUM.Bild: Andreas Heddergott

Ingenieur­wissen­schaf­ten: Die MSE kom­bi­niert inter­diszi­pli­nä­re For­schung mit for­schung­s­orien­tier­­ten Stu­dien­gäng­en. MSE

Das Exzellenzzentrum und die Fakultät für Maschinenwesen in Garching bei Dämmerung
Garching-Forschungszentrum: Der Technologie-Campus ist der größte aller TUM-Standorte.Bild: Uli Benz

Breites Portfolio: Die 13 Fa­kul­tät­en der TUM bil­den das aka­de­mische Fun­da­ment der Uni­ver­si­tät. Alle Fakultäten

Schnittzeichnung menschlicher Oberkörper mit Roboterarmen
Wie wirken Technik und Gesellschaft aufeinander ein? Diese Frage untersucht das MCTS.Bild: TUM

Technik trifft Gesell­schaft: Das Zen­t­rum er­­for­scht die hu­man­­wis­sen­­schaft­­lich­en As­­pek­­te der Technik­­wis­sen­­schaf­t­en. MCTS

Das Gebäude des TUM IAS in Garching bei Nacht
Internationales Aushängeschild: Das TUM-IAS am Campus Garching.Bild: Andreas Heddergott

"Risking Creativity": Inter­­na­tio­­nale Spit­zen­­for­scher/­­innen ver­­fol­­gen am IAS zu­­kunft­s­­wei­s­en­de Fra­ge­­stel­­lun­g­en mit kre­a­tiv­en Lö­sungs­­an­s­ät­z­en. TUM-IAS

Tradition als Motor der Reform

Den Fort­bestand der HfP sich­ern und ihre Wei­ter­ent­wick­lung ge­stal­ten – diese Chance greift die TUM mit Über­nahme der Trä­ger­schaft auf.

Die Grün­dungs­idee der HfP im Jahr 1950 war es, das Ver­ständ­nis für die De­mo­kra­tie zu stär­ken. Zu­dem sollte sie den Auf­trag als Be­geg­nungs­stät­te von po­li­tisch­er Wis­sen­schaft und poli­tisch­er Pra­xis er­fül­len. Dazu ver­half­en unter an­der­em be­rufs­be­glei­ten­de Stu­dien­gän­ge. Geschichte der HfP

Die­se be­währt­en Tra­di­tion­en greift die Re­form der HfP um­sich­tig auf und führt sie ge­zielt weiter – um den ge­sell­schaft­lich­en und tech­nolo­gisch­en Wan­del kün­ftig wie­der als zeit­ge­mä­ße Di­a­log­platt­form zu be­glei­ten.

Die HfP bleibt als Kör­per­schaft des öffen­tlichen Rechts mit ei­gen­em Ge­setz und ei­g­­e­ner Grund­ordnung auch in Träger­schaft der TUM weiter­hin eigen­ständig.

Gremien

Senat

Der Senat beschließt die von der HfP zu erlassenden Rechtsvorschriften mit Ausnahme der Grundordnung, berät über die Studienangebote und beschließt nach Maßgabe der von der TUM erlassenen Prüfungsordnungen über das Lehrangebot, das der Senat im Zusammenwirken mit dem Rektor sicherstellt.

Hochschulbeirat

Der Hochschulbeirat beschließt im Einvernehmen mit dem Präsidenten der TUM Änderungen der Grundordnung, wählt auf Vorschlag des TUM-Präsidenten den Rektor und bestellt im Einvernehmen mit dem Kanzler der TUM die Verwaltungsdirektorin. Der Hochschulbeirat beschließt im Einvernehmen mit dem TUM-Präsidenten über das Studienangebot, den Haushalts- und Stellenplan sowie über den Rechenschaftsbericht.

Kontakt

Verwaltungsdirektorin
Dr. Claudia Höfer-Weichselbaumer
hoefer@hfpm.de

Beauftragte des
Präsidenten für die HfP

Dr. Hannemor Keidel
keidel@zv.tum.de

Referent des Präsidenten
Dr. Dominik Fischer
dominik.fischer@zv.tum.de

Immatrikulierte Studierende & Promovierende

Diplomstudiengang: Al­le bis WS 2013/14 eingeschriebenen Stu­dier­en­den kön­nen ihr HfP-­Stu­di­um mit ei­nem Ab­schluss der LMU zu En­de füh­ren. Glei­ches gilt für Pro­­mo­­tio­nen, die nach den bisherigen Reglungen begonnen wurden. HfP-Homepage: Studium

Kontakt

Verwaltungsdirektorin
Dr. Claudia Höfer-Weichselbaumer
hoefer@hfpm.de

Beauftragte des
Präsidenten für die HfP

Dr. Hannemor Keidel
keidel@zv.tum.de

Referent des Präsidenten
Dr. Dominik Fischer
dominik.fischer@zv.tum.de

Immatrikulierte Studierende & Promovierende

Diplomstudiengang: Al­le bis WS 2013/14 eingeschriebenen Stu­dier­en­den kön­nen ihr HfP-­Stu­di­um mit ei­nem Ab­schluss der LMU zu En­de füh­ren. Glei­ches gilt für Pro­­mo­­tio­nen, die nach den bisherigen Reglungen begonnen wurden. HfP-Homepage: Studium