• 25.9.2026
  • Lesezeit: 1 Min.

Women Entrepreneurs Alliance gestartet

Aufbruch für Gründerinnen

17 Institutionen des Münchner Innovationsökosystems haben sich zur Women Entrepreneurs Alliance (WE Alliance) zusammengeschlossen. Sie vernetzen die Angebote für Gründerinnen, erleichtern den Zugang und gestalten die Unterstützung effizienter.

Gründerinnen in einem Coaching. istockphoto.com/.shock
München hat für Start-up-Gründerinnen viel zu bieten.

In Kürze

  • Neue Allianz aus Hochschulen, Gründungszentren, Förderorganisationen, Investorinnen
  • Angebote werden vernetzt und Gründerinnen passend weitervermittelt
  • Übersicht bietet die Webseite von Gründerland Bayern

Programme, Coachings, Netzwerke und Kapital – München hat für Start-up-Gründerinnen bereits viel zu bieten. Bislang fehlte jedoch oft eine Verbindung zwischen diesen Angeboten zahlreicher Einrichtungen. Das wird die Women Entrepreneurs Alliance nun ändern. Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Investorinnen und Investoren, Gründungszentren, Förderorganisationen, Unternehmen und weitere Partnerinnen haben sich zusammengeschlossen, um die Unterstützung von Gründerinnen wirkungsvoller zu gestalten.

Welche Unterstützung passt zu welchem Bedürfnis und in welcher Phase der Unternehmensgründung? Die Mitglieder der WE Alliance wollen den Zugang zum Ökosystem erleichtern, die Angebote miteinander vernetzen, Gründerinnen an die passenden Stellen weitervermitteln und so entlang ihres gesamten Wegs gezielter begleiten. Eine Übersicht bietet die Webseite von Gründerland Bayern. Ein Teil der Formate ist auch für Gründer offen. 

Die Women Entrepreneurs Alliance wurde gegründet von BayFor, BayStartUP, BioM, Businettes, gate Garching, GründerRegioM – Projekt guide, Hochsprung, IHK München und Oberbayern, JUNE MINDS, Landeshauptstadt München, Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), MUNICH INNOVATION ECOSYSTEM, Munich Startup, net4tec, Technische Universität München (TUM), UnternehmerTUM und WERK1. 

„Es gibt nach wie vor deutlich weniger Frauen als Männer in Start-up-Teams. Das ist nicht nur ein gesellschaftliches Problem, sondern auch ein wirtschaftliches – denn vielfältige Teams sind erfolgreicher“, sagt Prof. Gerhard Kramer, Geschäftsführender Vizepräsident für Forschung und Innovation der TUM. „Wir wollen deshalb mit der Gründung der WE Alliance die Unterstützung so schlagkräftig wie möglich gestalten. Dass sich so viele Institutionen zusammenschließen, sendet ein starkes Signal des Münchner Innovationsökosystems.“

Weitere Informationen und Links
  • Angebote der Women Entrepreneurs Alliance
  • Die Women Entrepreneurs Alliance stellt sich am 28. und 29. September bei der Start-up-Konferenz „Bits & Pretzels“ vor.
  • Das Innovationsökosystem mit der TUM im Mittelpunkt gilt als einer der erfolgreichsten Deeptech-Hubs in Europa. Seine besonderen Stärken sind sein starkes, vielfältiges Netzwerk und die äußerst spezifische Förderung. In Initiativen und Co-Labs arbeiten Start-ups mit etablierten Unternehmen, Fachleuten, Investorinnen und Investoren und Verwaltung an Innovationen. TUM und UnternehmerTUM, das Zentrum für Innovation und Gründung, unterstützen Gründungsteams mit Programmen, die exakt auf die einzelnen Phasen der Gründung und die Teams zugeschnitten sind. Auf zwölf Technologiefeldern bieten die TUM Venture Labs eine unmittelbare Anbindung an die Spitzenforschung, technische Infrastruktur und Marktexpertise. Pro Jahr werden mehr als 100 Unternehmen an der TUM gegründet und mehr als 1.000 Start-up-Teams von UnternehmerTUM und den Venture Labs unterstützt. UnternehmerTUM, das mit einem eigenen Venture-Capital-Fonds investiert, wurde von der Financial Times dreimal zu Europas bestem Gründungszentrum gewählt.

 

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