Beratungs- und Aufsichtsgremium des Deutschen Museums
TUM-Präsident Hofmann neuer Vorsitzender des Kuratoriums
Das Deutsche Museum ist das weltweit größte und bedeutendste Museum für Naturwissenschaft und Technik. 1903 vom Wissenschafts- und Technikpionier Oskar von Miller gegründet, versteht es sich selbst als Ort, an dem Naturwissenschaft und Technik auf unterhaltsame Weise erlebbar werden. Es sammelt und bewahrt im nationalen Auftrag technik- und wissenschaftshistorisch bedeutsame originale Meisterwerke und erforscht den gesellschaftlichen Wandel. Allein im vergangenen Jahr hatte das Deutsche Museum knapp 1,7 Millionen Besuchende zu Gast und sie dazu animiert, Naturwissenschaft zu erleben und Technik selbst auszuprobieren.
Das Kuratorium berät das Museum, beteiligt sich an dessen strategischer Entwicklung und dient als Aufsichtsgremium. Die bis zu 400 Mitglieder sind ehrenamtlich tätig – zu ihnen zählen zum Beispiel auch 13 Nobelpreisträger und qua Amt alle Ministerpräsidenten der deutschen Bundesländer. Alle vier Jahre wählt das Kuratorium des Deutschen Museums seinen neuen Vorsitz.
Ort der Bildung, Inspiration und Innovation
Prof. Thomas F. Hofmann betont: „Das Deutsche Museum ist ein unverzichtbarer Ort der Bildung, Inspiration und Innovation. Unzählige spätere Forscherinnen und Forscher sowie Unternehmerinnen und Unternehmer haben sich schon als Kinder und Jugendliche von den faszinierenden Ausstellungen und einmaligen Exponaten begeistern lassen. Das Deutsche Museum ermöglicht nicht nur eine Reise in die Technologiegeschichte, sondern öffnet ein Fenster in die Zukunft und für ein besseres Verständnis von Technik und Naturwissenschaften in unserer Gesellschaft.“
Neue stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende ist die Unternehmerin Nicola Leibinger-Kammüller, Vorstandsvorsitzende der Trumpf SE + Co. KG. Sie sagte: „Das Deutsche Museum ist ein einzigartiger Hort der Technikgeschichte und Innovation. Deshalb möchte ich mich auch in der neuen Funktion weiterhin für das Haus starkmachen.”
Seit Mitte 2025 leitet Prof. Michael Decker als Generaldirektor das Deutsche Museum. Er hält die Professur für Wissenschaftskommunikation und Technikfolgenabschätzung an der TUM.
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