Vortrag zu NS-Medizin
Anatomie im Nationalsozialismus
Veranstaltungsort
TUM Klinikum Rechts der Isar
Öffentliche Veranstaltung
Zielgruppe
Studierende,
Mitarbeitende,
Öffentlichkeit,
Fachpublikum
Referierende Person
Sabine Hildebrandt (Harvard Medical School)
Der öffentliche Abendvortrag „Von der Routine zum Mord“ beleuchtet die Geschichte der Anatomie im Nationalsozialismus und ihre Relevanz für die medizinische Ausbildung heute. Prof. Sabine Hildebrandt, Anatomin und Medizinhistorikerin an der Harvard Medical School, zeichnet die Verfolgung jüdischer Anatomen, die Anpassung des Fachs an das Regime und die Forschung an den Leichnamen von NS-Opfern nach.
Im anschließenden Podiumsgespräch diskutieren Alena Buyx, Professorin für Ethik der Medizin und Gesundheitstechnologien an der TUM, Jens Waschke, Professor für vegetative Anatomie an der Ludwig-Maxmilians-Universität München und Dr. Philipp Rauh vom Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der TUM unter der Moderation von Prof. Pascal O. Berberat, wie die Auseinandersetzung mit der NS-Medizin Verantwortungsbewusstsein, ethisches Urteilsvermögen und Professionalität im Medizinstudium stärken kann. Die Veranstaltung findet im Rahmen einer durch den Ideenwettbewerb zur Exzellenzstrategie geförderten Summer School statt.
Exzellenzstrategie
Als Exzellenzuniversität realisieren wir die tiefgreifendste Modernisierung in unserer Geschichte. Lernen Sie die wichtigsten Maßnahmen unseres Zukunftskonzepts kennen.
Public Engagement
Wissenschaft zum Anfassen und Mitmachen: Durch Public Engagement fördern wir den offenen Diskurs zwischen Forschung und Öffentlichkeit. Erleben Sie inspirierende Vorträge, Projekte und Veranstaltungen.
Weitere Informationen
So finden Sie uns
- Ort: TUM Klinikum Rechts der Isar, Hörsaal A, Eingang Einsteinstraße 3, 81675 München; Lageplan