6 Okt 2026

Vortrag zu NS-Medizin

Anatomie im Nationalsozialismus

  • Dienstag, 6.10.2026
  • 18:00 Uhr

Veranstaltungsort
TUM Klinikum Rechts der Isar

Öffentliche Veranstaltung

Zielgruppe
Studierende, Mitarbeitende, Öffentlichkeit, Fachpublikum

Referierende Person
Sabine Hildebrandt (Harvard Medical School)

Der öffentliche Abendvortrag „Von der Routine zum Mord“ beleuchtet die Geschichte der Anatomie im Nationalsozialismus und ihre Relevanz für die medizinische Ausbildung heute. Prof. Sabine Hildebrandt, Anatomin und Medizinhistorikerin an der Harvard Medical School, zeichnet die Verfolgung jüdischer Anatomen, die Anpassung des Fachs an das Regime und die Forschung an den Leichnamen von NS-Opfern nach.

Im anschließenden Podiumsgespräch diskutieren Alena Buyx, Professorin für Ethik der Medizin und Gesundheitstechnologien an der TUM, Jens Waschke, Professor für vegetative Anatomie an der Ludwig-Maxmilians-Universität München und Dr. Philipp Rauh vom Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der TUM unter der Moderation von Prof. Pascal O. Berberat, wie die Auseinandersetzung mit der NS-Medizin Verantwortungsbewusstsein, ethisches Urteilsvermögen und Professionalität im Medizinstudium stärken kann. Die Veranstaltung findet im Rahmen einer durch den Ideenwettbewerb zur Exzellenzstrategie geförderten Summer School statt.

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  • Ort: TUM Klinikum Rechts der Isar, Hörsaal A, Eingang Einsteinstraße 3, 81675 München; Lageplan
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