Aktuelle Meldungen rund um Covid-19

Aktuelle Meldungen zu Covid-19 und dem Coronavirus Sars-CoV2 aus der TUM: Wie wir an Lösungen forschen, die Öffentlichkeit informieren und die Politik beraten, mit Initiativen die Gesellschaft unterstützen – und wie wir in dieser Pandemie den Betrieb unserer Universität aufrecht erhalten.


  • Prof. Karin Zachmann
    • Covid-19, TUM in den Medien
    • Lesezeit: 1 MIN

    Wie findet Wissen Anerkennung?

    Deutschlandfunk über Forschungsgruppe zu Evidenzpraktiken

    Während der Corona-Pandemie wird von der Wissenschaft erwartet, auch ungeprüftes, vorläufiges Wissen schnell öffentlich zu machen. Entsprechend sind die Auseinandersetzungen über die Geltung der Forschungsergebnisse intensiver geworden. Doch wie entsteht eigentlich aus Wissen gesellschaftlich anerkannte Gewissheit? Das untersucht die DFG-Forschungsgruppe „Practicing Evidence – Evidencing Practice“, die am Munich Center for Technology in Society (MCTS) der TUM geleitet wird. Der Deutschlandfunk hat mit Sprecherin Prof. Karin Zachmann gesprochen.

  • Ein QR-Code wird mit einem Handy gescannt
    • Covid-19, Forschung
    • Lesezeit: 4 MIN

    Kontakte verfolgen und die Privatsphäre schützen

    Covid-19 Contact-Tracing-Dienst QRONITON an der TUM entwickelt

    Restaurants müssen neuerdings Listen mit Kontaktdaten ihrer Gäste anlegen. Bei einer Covid-19-Infektion sollen diese helfen, Kontaktpersonen zu warnen. Ein Team der Technischen Universität München (TUM) hat einen IT-Dienst entwickelt, der Registrierung und Kontakt-Nachverfolgung (Contact Tracing) vereinfacht, persönliche Daten aber vor Missbrauch schützt. Der Dienst könnte die vom Bundesgesundheitsministerium angekündigte Corona-Warn-App ergänzen und auch an Orten eingesetzt werden, an denen Kontaktlisten nicht verpflichtend sind.

  • Krankenhausgang mit Medikamenten-Infusion und Ärztinnen und Ärzten.
    • Covid-19, Forschung
    • Lesezeit: 1 MIN

    Remdesivir auch nach kurzer Behandlung wirksam gegen Covid-19

    Vergleichbare klinische Ergebnisse nach fünf und zehn Tagen Behandlungsdauer

    In einer internationalen Studie haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus acht Ländern den Einsatz des Medikaments Remdesivir zur Behandlung von Covid-19 untersucht. Ein Ergebnis der Studie, an der auch das Klinikum rechts der Isar der TUM beteiligt war: Die Veränderungen des klinischen Zustands von Patientinnen und Patienten, die fünf Tage lang behandelt wurden, waren vergleichbar mit denen bei einer zehntägigen Behandlung.

  • Eine Frau schlägt die Hände vors Gesicht
    • Covid-19, Forschung
    • Lesezeit: 4 MIN

    Häusliche Gewalt während der Corona-Pandemie

    Erste große Studie zu Erfahrungen von Frauen und Kindern in Deutschland

    Rund 3 Prozent der Frauen in Deutschland wurden in der Zeit der strengen Kontaktbeschränkungen zu Hause Opfer körperlicher Gewalt, 3,6 Prozent wurden von ihrem Partner vergewaltigt. In 6,5 Prozent aller Haushalte wurden Kinder gewalttätig bestraft. Dies zeigt die erste große repräsentative Umfrage zu häuslicher Gewalt während der Corona-Pandemie. Waren die Frauen in Quarantäne oder hatten die Familien finanzielle Sorgen, lagen die Zahlen deutlich höher. Nur ein sehr kleiner Teil der betroffenen Frauen nutzte Hilfsangebote.

  • Prof. Dr. Henning Wackerhage in seinem Labor.
    • Covid-19, Forschung
    • Lesezeit: 5 MIN

    Sport und die Corona-Epidemie

    Interview mit Prof. Henning Wackerhage zu den Wechselwirkungen zwischen Sport und Corona-Epidemie

    Für den Sport ist die aktuelle Corona-Epidemie die größte Herausforderung der letzten 100 Jahre. Henning Wackerhage, Professor für Sportbiologie an der Technischen Universität München (TUM), hat daher zusammen mit Kolleginnen und Kollegen der Universitäten Gießen, Glasgow, Hildesheim, Mainz und Padua sowie des Max-Planck-Instituts für Biochemie die Wechselwirkungen zwischen Sport und Corona-Pandemie analysiert. Im Interview erläutert er ausgewählte Ergebnisse der Untersuchung.

  • Alena Buyx ist Professorin für Ethik der Medizin und Gesundheitstechnologien an der TUM und Mitglied im Deutschen Ethikrat.
    • Covid-19, TUM in den Medien

    „Viel mehr Eigenverantwortung“

    Medizinethikerin Alena Buyx bei „Maybrit Illner“ zur Lockerung der Corona-Regeln

    Welche Folgen haben die Lockerungen der Corona-Regeln für jeden Einzelnen? Wie kann man die Gefahr steigender Infektionszahlen gegen die Folgen andauernder Beschränkungen abwägen? Und wie lassen sich bei den Lockerungen Prioritäten setzen? Darüber spricht Alena Buyx, Professorin für Ethik der Medizin und Gesundheitstechnologien und Mitglied im Deutschen Ethikrat, in der Talk-Show „Maybrit Illner“ im ZDF.

  • Ohrsensor
    • Covid-19, TUM in den Medien
    • Lesezeit: 1 MIN

    Telecovid-Studie im Video erklärt

    Reuters TV Beitrag zum Monitoring von Covid-19-Erkrankten mit Ohrsensoren

    Die Nachrichtenagentur Reuters hat einen Beitrag zum Forschungsprojekt Telecovid gedreht. Gemeinsam mit dem Referat für Gesundheit und Umwelt der Stadt München will die Technische Universität München (TUM) erforschen, ob ein Monitoring mit Ohrsensoren Risikopatientinnen und -patienten mit Covid-19 mehr Sicherheit bieten kann: Bei einer Verschlechterung des Gesundheitszustands kann so besonders schnell ein Transport in eine Klinik veranlasst werden.

  • Ausschnitt aus einer konventionellen Röntgenaufnahme des Brustkorbs
    • Covid-19, Forschung
    • Lesezeit: 4 MIN

    Neue Röntgenmethode für Corona-Diagnose im Patiententest

    Schonendes Verfahren könnte typische Lungenveränderungen zeigen

    Forschende der Technischen Universität München (TUM) haben ein neuartiges Röntgenverfahren für die Lungendiagnostik entwickelt, das sie nun in einem der ersten Einsätze für die Diagnose der vom Coronavirus verursachten Lungenerkrankung Covid-19 testen wollen. Das Verfahren könnte die für die Erkrankung typischen Veränderungen in der Lunge deutlich sichtbar machen und wäre dabei mit einer erheblich geringeren Strahlendosis verbunden als die gegenwärtig genutzte Computertomografie. Das Bundesamt für Strahlenschutz hat vergangene Woche die für die Tests nötige Genehmigung erteilt.

    • Covid-19, Forschung
    • Lesezeit: 3 MIN

    Software zur Medikamentensuche

    Auf der Jagd nach neuen Behandlungsmöglichkeiten gegen das Coronavirus

    Aktuell beherrscht die Corona-Pandemie das gesamte gesellschaftliche Leben. Mit Hochdruck wird daran gearbeitet, den mehr als hunderttausend schwer erkrankten Menschen in den Krankenhäusern besser helfen zu können. Ein vielversprechender Ansatz, die aktuellen Behandlungsweisen zu erweitern, ist es, bereits bestehende und zugelassene Medikamente zur Bekämpfung des Virus einzusetzen. Diesen verfolgt eine Forschungsgruppe der Technischen Universität München (TUM) am Campus Weihenstephan.