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Aktuelle Meldungen vom Campus oder neue Forschungsergebnisse: alles, was die Menschen an der Technischen Universität München (TUM) bewegt.

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Aktuelle Meldungen

  • Physiker entdecken neue Art der Reibung:

    Reibung in der Nano-Welt

    Eine Polymerkette wird mit der Spitze eines AFM über die Oberfläche gezogen

    Ob Fahrzeuggetriebe, künstliches Hüftgelenk oder winzige Sensoren für das Auslösen von Airbags: Die jeweiligen Einzelteile müssen reibungsarm gegeneinander gleiten, um Energieverlust und Materialverschleiß zu verhindern. Bei der Untersuchung des Reibungsverhaltens Nanometer kleiner Systeme fanden Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) jetzt eine bislang unbekannte Art der Reibung, die neues Licht auf einige bisher unerklärliche Phänomene wirft.

  • Architekturmuseum-Ausstellung und neue Kooperationen

    TUM beteiligt sich an Deutsch-Brasilianischem Jahr

    Bundespräsident Joachim Gauck und TUM-Vizepräsidentin Regine Keller bei der Eröffnung des Deutsch-Brasilianischen Jahres.

    Mit der Ausstellung „100 Jahre Werkbund“ des TUM-Architekturmuseums beteiligt sich die Technische Universität München am Deutsch-Brasilianischen Jahr. Die Ausstellung wird von März bis Mai 2014 in Sao Paulo zu sehen sein. Die Vizepräsidentin der TUM für Studium und Lehre, Prof. Regine Keller, unterzeichnete gestern zudem einen Kooperationsvertrag mit der Universität des Bundesstaates Sao Paulo (UNESP). Das Jahr „Deutschland + Brasilien 2013-2014“ soll die deutsch-brasilianischen Beziehungen ausweiten und vertiefen. Die TUM arbeitet mit Wissenschaft und Industrie in Brasilien eng zusammen und hat seit 2012 ein Büro im Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus Sao Paulo.

  • Selbstbewusste Unternehmer sind anfälliger, gegen eigenes Umweltbewusstsein zu handeln

    „Ich sorge mich um die Umwelt, aber ...“

    Ein Unternehmer vor einer Fabrik.

    Viele Unternehmer versprechen nachhaltiges Wirtschaften und treffen dennoch Entscheidungen, die der Natur schaden. Wirtschaftswissenschaftler haben nun herausgefunden, dass viele Firmenchefs ihr Umweltbewusstsein keineswegs vortäuschen – aber ihre Handlungen unbewusst von ihren Werten entkoppeln. Besonders anfällig dafür sind Unternehmenslenker, die sich selbst als sehr einflussreich wahrnehmen oder sich in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld befinden. Die Erkenntnisse erweitern das Wissen über die Bedeutung von Moral und Unterbewusstsein bei wirtschaftlichen Entscheidungen. Sie können bei der Umweltgesetzgebung und der Ausbildung künftiger Unternehmer helfen.

  • TUM-Wissenschaftler testen neues Messverfahren

    Kampf gegen Waldbrand

    Der Forstwissenschaftler Dr. Christian Schunk von der TUM stellt das Forschungsprojekt vor. (Foto: W wie Wissen/ARD)

    Trotz zahlreicher moderner Messstationen hat die Zahl der Waldbrände in Deutschland deutlich zugenommen. Bislang wird die Waldbrandgefahr auf der Grundlage von Wetterdaten, z.B. Wind, Regen und Luftfeuchtigkeit eingestuft. Dieses Verfahren weist jedoch eine Schwachstelle auf: Brände entstehen am Waldboden; über diesen liefern die Wetterstationen keine genauen Daten. Wissenschaftler des TUM-Fachbereichs für Ökoklimatologie testen deshalb ein neues Verfahren, bei dem sie die Feuchtigkeit im Waldboden messen.

    „Brandgefahr in den Alpen“ in „W wie wissen“ vom 05.05.2013

  • CEWS-Ranking

    TUM erfolgreich bei Gleichstellung von Frauen und Männern

    Studentin und Student im Hörsaal.

    Die Technische Universität München (TUM) gehört zu den fünf erfolgreichsten deutschen Universitäten bei der Gleichstellung von Frauen und Männern. Zu diesem Ergebnis kommt das Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung CEWS in seinem neuen Ranking. Die TUM erreicht unter 64 Universitäten gemeinsam mit drei anderen Hochschulen Platz zwei.

  • Forscher finden Hinweise auf Supernova-Eisen in fossilen Bakterienresten:

    Erster biologischer Nachweis einer Supernova

    Cassiopeia A: Überreste einer Supernova im Sternbild Cassiopeia in rund 11.000 Lichtjahren Entfernung. Die Sternexplosion hat vor etwa 330 Jahren stattgefunden. Composite Image: NASA/JPL-Caltech/Steward/Krause et al.

    In Überresten fossiler, Eisen liebender Bakterien fanden Forscher des Exzellenzclusters Universe der Technischen Universität München (TUM) ein radioaktives Eisenisotop, das nur in Supernovae gebildet wird. Dies ist die erste nachgewiesene biologische Signatur einer Sternenexplosion auf unserer Erde. Die Altersbestimmung des Tiefsee-Bohrkerns aus dem Pazifischen Ozean ergab, dass die Supernova vor etwa 2,2 Millionen Jahren stattgefunden haben muss, also in etwa um die Zeit, als sich der moderne Mensch entwickelt hat.

  • Das Projekt KLIMAGRAD zieht Bilanz

    Wie beeinflussen Klimawandel und Tourismus das Ökosystem der Alpen?

    Der Einfluss des Menschen beschränkt sich nicht nur auf seinen Siedlungsraum (Klimastation mit Blick ins besiedelte Tal).

    Die Alpen sind stark vom Klimawandel betroffen. Im weltweiten Vergleich ist hier die mittlere Jahrestemperatur um mehr als das Doppelte (1,5 °C) gestiegen. Da sich alpine Tier- und Pflanzenarten perfekt an die unwirtlichen Bedingungen der Hochlagen angepasst haben, reagieren sie äußerst empfindlich auf Störungen. Das Projekt KLIMAGRAD hat untersucht, wie sich menschliche und klimatische Einflüsse im Werdenfelser Land auswirken – zum Beispiel Luftschadstoffe oder Wandertourismus auf der Zugspitze. Das Ergebnis der Studie ist ein Referenzsystem, mit dem sich Veränderungen künftig im Detail dokumentieren lassen.