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Aktuelle Meldungen

  • Florentiner Kunstobjekt wird am FRM II der TU München untersucht:

    Prophet unter der Neutronenlupe

    Neutronenstrahlung eröffnet wertvolle Einblicke in die Renaissance-Köpfchen des Florentiner Paradiestores. (Foto: Ralf Schulze / TUM)

    Kunstgeschichte und Physik haben auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam. Beim europäischen Forschungsprojekt Ancient Charm gehen die beiden Disziplinen jedoch eine enge Zusammenarbeit ein. So werden an der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) der Technischen Universität München (TUM) historisch wertvolle Gegenstände mit Neutronen analysiert. Die Physiker, Archäologen und Restauratoren untersuchen am FRM II in Garching zerstörungsfrei, wie die Objekte gefertigt wurden und mit welchen Methoden man sie am besten restauriert.

  • Lernen von der Evolution:

    Feineinstellung eines Krebsmedikaments

    Wie ein Schlüssel passt Salinosporamide A und blockiert das Proteasom

    Trotz aller Bemühungen der Wissenschaft ist Krebs noch immer eine tödliche Bedrohung. Neue Hoffnungen schürte vor ein paar Jahren die Entdeckung, dass man das unkontrollierte Wachstum von Krebszellen durch Blockieren des Proteasoms ausbremsen kann. Zusammen mit Forschern der kalifornischen Nereus Pharmaceuticals, Inc., haben Biochemiker der Technischen Universität München (TUM) nun den Reaktionsweg eines Naturstoffs aufgeklärt, der genau dies bewerkstelligt. In der aktuellen Ausgabe des Journal of Medicinal Chemistry berichten sie, wie man daraus neue, maßgeschneiderte Medikamente entwickeln kann.

  • FRM II misst mit Neutronen Feuchtigkeit in Isolierung:

    Dem Wasser in Flugzeugen auf der Spur

    Neutronen-Radiografie von Wasserablagerungen in der Isolierung von Flugzeugen. (Bild: casas)

    Wenn es beim Landeanflug von der Decke der Flugzeugkabine tropft, dann ist das nur eine von vielen unangenehmen Folgen von zu viel Feuchtigkeit in der Isolierung des Flugzeugrumpfes. Physiker der Technischen Universität München (TUM) und Ingenieure der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) haben nun einen Ausschnitt einer Flugzeugwand während eines simulierten Transatlantikfluges mit Neutronen untersucht. An der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) der TUM wollten sie herausfinden, wo und wie sich die Feuchtigkeit in der Flugzeugisolierung niederschlägt, um dies zukünftig zu verhindern.

  • Struktur eines Schutzproteins der Augenlinse aufgeklärt:

    Hitzeschockproteine schützen vor grauem Star

    Proteinkomplex des αB-Crystallins

    Die Linse im menschlichen Auge besteht aus einer hochkonzentrierten Mischung mehrerer Eiweiße. Schutzproteine verhindern, dass diese Eiweiße sich zusammenlagern und verklumpen. Versagt diese Schutzfunktion, so trübt sich die Linse; der Patient bekommt „Grauen Star“. Zwei Arbeitsgruppen des Department Chemie der Technischen Universität München (TUM) haben nun erfolgreich die molekulare Architektur eines solchen Schutzproteins aufgeklärt. Ihre in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift PNAS (Proceedings of the National Academy of Science) veröffentlichten Ergebnisse werfen ein neues Licht auf die Arbeit dieser Proteine und könnten helfen, neue Therapien zu finden.

  • Doppelte Ehre für TUM-Holzforscher

    Gerd Wegener erhält Bundesverdienstkreuz und „Holz-Nobelpreis“

    Breite Zustimmung zu seiner Forschung, von Fachkollegen wie von der Holzindustrie – das ist Professor Gerd Wegener gewohnt. Doch jetzt kann sich der Inhaber des Lehrstuhls für Holzkunde und Holztechnik an der Technischen Universität München (TUM) ganz besonders freuen: Er wurde kurz hintereinander gleich zweifach für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Am 3. Juli wurde dem renommierten Wissenschafter feierlich das Bundesverdienstkreuz überreicht, zwei Wochen vorher hatte er bereits den mit 100.000 Euro dotierten Schweighofer-Prize 2009 bekommen.

  • Samantha Cristoforetti ist neue ESA Astronautin

    TUM-Absolventin beginnt Training für Raumfahrtmissionen

    Porträt der Astronautin Samantha Cristoforeti.

    Samantha Cristoforetti, TUM Alumna des Jahres 2001, ist eine der sechs neuen Astronauten, die die European Space Agency ESA nun in Paris der Öffentlichkeit vorstellte. Mit fünf anderen Astronauten wurde sie aus 9000 Bewerbern ausgewählt, um ihr Training für künftige Raumfahrtmissionen zur Internationalen Raumstation zu beginnen. Die Astronauten beginnen ihre Grundausbildung im Europäischen Astronautenzentrum in Köln und werden ab 2013 Flüge zur Internationalen Raumstation absolvieren.

  • Archäologie wird mit Neutronen sichtbar:

    Nippes aus dem alten Rom

    Römische Merkur Statuette. (Foto: Martin Mühlbauer)

    Einen Blick in eine römische Gottheit hinein warfen jetzt Physiker an der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) der Technischen Universität München (TUM). Sie untersuchten für die Archäologische Staatssammlung München mittels Neutronen-Tomographie eine Merkur-Statuette und stellten fest: Die Bronzefigur ist hohl und ihre Beine wurden nachträglich angesetzt. Indizien für eine antike Massenproduktion.

  • CHE-Ranking 2009: TU München in der Forschung spitze

    Herrmann: „Studentenzuwachs hat uns vorübergehende Kapazitätsengpässe in der Ausbildung beschert.“

    Voller Hörsaal mit Studierenden

    Die Technische Universität München (TUM) ist und bleibt die führende Forschungsuniversität Deutschlands. Dies unterstreicht erneut das neueste CHE-Hochschulranking 2009, welches das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) gemeinsam mit der ZEIT heute veröffentlicht. Die TUM überzeugte dabei abermals mit einer hohen Forschungsreputation in den Fächern Medizin, Mathematik, Informatik sowie den Naturwissenschaften Chemie und Physik. 

  • Wald- und Klimaschutz in den Tropen

    TUM-Forstwissenschaftler entwickeln Landnutzungskonzept zum Schutz des Regenwaldes

    "Schützt den tropischen Regenwald" - das sagt sich aus Mitteleuropa so einfach. Schließlich müssen die dortigen Landnutzer von irgendetwas leben. Traditionell holzen die Farmer den Regenwald nach und nach ab, und nutzen das entstandene Weideland, bis der Boden ausgelaugt ist. Dieser Teufelskreis schadet der Umwelt und gleichzeitig auch den Farmern, die sich sehr vom Vieh- und Milchpreis abhängig machen. Forstwissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) haben jetzt mithilfe einer umfangreichen Computersimulation und mit betriebswirtschaftlichem Verstand eine für alle Beteiligten vorteilhafte Lösung dieses alten Problems gefunden.

  • Konstruktionswettbewerb für Schüler und Studenten

    Mehr Wasser aus Meerwasser

    Student entnimmt eine Wasserprobe an einer Meerwasserentsalzungsanlage des Lehrstuhls für Thermodynamik

    Ohne Wasser kann der Mensch nicht leben. Nach Angaben der UNICEF haben weltweit 1,1 Milliarden Menschen nicht genug sauberes Wasser zum Leben. In einigen Regionen wird Trinkwasser mit hohem Energieaufwand aus Meerwasser gewonnen, zu teuer für viele Menschen und schädlich für das Klima. Studenten der Technischen Universität München (TUM) haben daher einen Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem Schüler- und Studentengruppen preisgünstige Konzepte zur Herstellung von Trinkwasser entwickeln können.