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Aktuelle Meldungen vom Campus oder neue Forschungsergebnisse: alles, was die Menschen an der Technischen Universität München (TUM) bewegt.

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Aktuelle Meldungen

  • Struktur eines Schutzproteins der Augenlinse aufgeklärt:

    Hitzeschockproteine schützen vor grauem Star

    Proteinkomplex des αB-Crystallins

    Die Linse im menschlichen Auge besteht aus einer hochkonzentrierten Mischung mehrerer Eiweiße. Schutzproteine verhindern, dass diese Eiweiße sich zusammenlagern und verklumpen. Versagt diese Schutzfunktion, so trübt sich die Linse; der Patient bekommt „Grauen Star“. Zwei Arbeitsgruppen des Department Chemie der Technischen Universität München (TUM) haben nun erfolgreich die molekulare Architektur eines solchen Schutzproteins aufgeklärt. Ihre in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift PNAS (Proceedings of the National Academy of Science) veröffentlichten Ergebnisse werfen ein neues Licht auf die Arbeit dieser Proteine und könnten helfen, neue Therapien zu finden.

  • Doppelte Ehre für TUM-Holzforscher

    Gerd Wegener erhält Bundesverdienstkreuz und „Holz-Nobelpreis“

    Breite Zustimmung zu seiner Forschung, von Fachkollegen wie von der Holzindustrie – das ist Professor Gerd Wegener gewohnt. Doch jetzt kann sich der Inhaber des Lehrstuhls für Holzkunde und Holztechnik an der Technischen Universität München (TUM) ganz besonders freuen: Er wurde kurz hintereinander gleich zweifach für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Am 3. Juli wurde dem renommierten Wissenschafter feierlich das Bundesverdienstkreuz überreicht, zwei Wochen vorher hatte er bereits den mit 100.000 Euro dotierten Schweighofer-Prize 2009 bekommen.

  • Samantha Cristoforetti ist neue ESA Astronautin

    TUM-Absolventin beginnt Training für Raumfahrtmissionen

    Porträt der Astronautin Samantha Cristoforeti.

    Samantha Cristoforetti, TUM Alumna des Jahres 2001, ist eine der sechs neuen Astronauten, die die European Space Agency ESA nun in Paris der Öffentlichkeit vorstellte. Mit fünf anderen Astronauten wurde sie aus 9000 Bewerbern ausgewählt, um ihr Training für künftige Raumfahrtmissionen zur Internationalen Raumstation zu beginnen. Die Astronauten beginnen ihre Grundausbildung im Europäischen Astronautenzentrum in Köln und werden ab 2013 Flüge zur Internationalen Raumstation absolvieren.

  • Archäologie wird mit Neutronen sichtbar:

    Nippes aus dem alten Rom

    Römische Merkur Statuette. (Foto: Martin Mühlbauer)

    Einen Blick in eine römische Gottheit hinein warfen jetzt Physiker an der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) der Technischen Universität München (TUM). Sie untersuchten für die Archäologische Staatssammlung München mittels Neutronen-Tomographie eine Merkur-Statuette und stellten fest: Die Bronzefigur ist hohl und ihre Beine wurden nachträglich angesetzt. Indizien für eine antike Massenproduktion.

  • CHE-Ranking 2009: TU München in der Forschung spitze

    Herrmann: „Studentenzuwachs hat uns vorübergehende Kapazitätsengpässe in der Ausbildung beschert.“

    Voller Hörsaal mit Studierenden

    Die Technische Universität München (TUM) ist und bleibt die führende Forschungsuniversität Deutschlands. Dies unterstreicht erneut das neueste CHE-Hochschulranking 2009, welches das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) gemeinsam mit der ZEIT heute veröffentlicht. Die TUM überzeugte dabei abermals mit einer hohen Forschungsreputation in den Fächern Medizin, Mathematik, Informatik sowie den Naturwissenschaften Chemie und Physik. 

  • Wald- und Klimaschutz in den Tropen

    TUM-Forstwissenschaftler entwickeln Landnutzungskonzept zum Schutz des Regenwaldes

    "Schützt den tropischen Regenwald" - das sagt sich aus Mitteleuropa so einfach. Schließlich müssen die dortigen Landnutzer von irgendetwas leben. Traditionell holzen die Farmer den Regenwald nach und nach ab, und nutzen das entstandene Weideland, bis der Boden ausgelaugt ist. Dieser Teufelskreis schadet der Umwelt und gleichzeitig auch den Farmern, die sich sehr vom Vieh- und Milchpreis abhängig machen. Forstwissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) haben jetzt mithilfe einer umfangreichen Computersimulation und mit betriebswirtschaftlichem Verstand eine für alle Beteiligten vorteilhafte Lösung dieses alten Problems gefunden.

  • Konstruktionswettbewerb für Schüler und Studenten

    Mehr Wasser aus Meerwasser

    Student entnimmt eine Wasserprobe an einer Meerwasserentsalzungsanlage des Lehrstuhls für Thermodynamik

    Ohne Wasser kann der Mensch nicht leben. Nach Angaben der UNICEF haben weltweit 1,1 Milliarden Menschen nicht genug sauberes Wasser zum Leben. In einigen Regionen wird Trinkwasser mit hohem Energieaufwand aus Meerwasser gewonnen, zu teuer für viele Menschen und schädlich für das Klima. Studenten der Technischen Universität München (TUM) haben daher einen Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem Schüler- und Studentengruppen preisgünstige Konzepte zur Herstellung von Trinkwasser entwickeln können.

  • TUM vernetzt deutsche Agrarwissenschaft

    Bis zu zwölf Millionen Euro für Innovationscluster in der Tier- und Pflanzenzüchtung

    Der konsequente Modernisierungskurs der Agrarwissenschaften an der Technischen Universität München (TUM) zahlt sich aus: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) investiert im Rahmen der Initiative "Kompetenznetze in der Agrar- und Ernährungsforschung" in den nächsten fünf Jahren insgesamt bis zu zwölf Millionen Euro in einen fächer- und institutionenübergreifenden Innovationscluster, der von Prof. Chris-Carolin Schön (Lehrstuhl für Pflanzenzüchtung) im Wissenschaftszentrum Weihenstephan der TUM koordiniert wird.

  • Physiker entdecken neue magnetische Ordnung:

    Magnetische Wirbelfäden in der Elektronensuppe

    Sebastian Mühlbauer bei der Vorbereitung eines Experiments

    Physiker der Technischen Universität München (TUM) und der Universität zu Köln haben in der metallischen Verbindung Mangansilizium eine neue Form magnetischer Ordnung entdeckt. Das Gitter aus magnetischen Wirbelfäden, über dessen Existenz seit langem spekuliert wurde, konnte ein Team um den Diplomphysiker Sebastian Mühlbauer und Professor Christian Pfleiderer (beide TUM) mit Neutronen an der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) der TUM sichtbar machen. Ihre spektakuläre Entdeckung, die einerseits eine Jahrzehnte alte Frage über die Bausteine des Universums beantwortet und zudem neue Entwicklungen in der magnetischen Datenverarbeitung anstoßen könnte, veröffentlichen sie am 13. Februar 2009 in der renommierten Fachzeitschrift Science.

  • Student der TUM verbessert Computersimulation für Autoindustrie

    Spannungen in Stahl gegossen

    Uwe Wasmuth im FRM II mit seinem Werkstück. (Foto: TU München)

    Spannungen in Metallen führen zu Verformungen und schlimmstenfalls zu Rissen im Material. Betroffen von solchen Eigenspannungen sind vor allem Werkstücke, die aus zwei verschiedenen Metallen bestehen, wie etwa Zylinderlaufbuchsen in Automotoren. Die Metalle, die wie Ringe umeinander herum gelegt werden, dehnen sich beim Abkühlen nach dem Gießen unterschiedlich aus. Es kommt zu Spannungen zwischen den beiden Stoffen. Eine solche Verbundgussform aus den beiden Metallen Aluminium und Stahl hat zum ersten Mal Uwe Wasmuth an der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) in Garching mit Neutronen in-situ während des Abkühlens untersucht.