TUM – Technische Universität München Menü

Aktuelles

Aktuelle Meldungen vom Campus oder neue Forschungsergebnisse: alles, was die Menschen an der Technischen Universität München (TUM) bewegt.


  • Münchner Wissenschaftler konnten zeigen, dass das Enzym MGME1 (grün), der mitochondrialen DNA (rot) eine wichtige Funktion bei der Vervielfältigung von Mitochondrien hat.
    • Forschung

    Bessere Diagnose von Erkrankungen des Energiestoffwechsels

    Forscher entdecken Gendefekt in Mitochondrien

    Defekte im Erbgut von Mitochondrien führen zu einer Reihe von Erkrankungen, weil die „Zellkraftwerke“ dann nicht mehr genug Energie bereitstellen können. Davon betroffen sind häufig Muskeln und Gehirnzellen, die besonders viel Energie brauchen. Ein Forscher-Team des Deutschen Netzwerks für mitochondriale Erkrankungen (mitoNET) hat nun eine Genmutation entdeckt, die bei der Vervielfältigung des Mitochondrien-Erbguts eine Schlüsselrolle spielt. Damit können künftig Erkrankungen des Energiestoffwechsels besser diagnostiziert werden. Die Wissenschaftler veröffentlichten ihre Ergebnisse im renommierten Fachjournal „Nature Genetics“.

  • Münchner Stadtbezirke: Anteil der Wunschlagen (Grafik: A. Förster / TUM)
    • Forschung

    Wohnungsknappheit und hohe Mieten drängen Münchner an den Stadtrand

    TUM-Forscher: Münchner Außenbezirke in der Stadtentwicklung stärken

    Günstig, zentrumsnah und mit guter Verkehrsanbindung – so sieht für viele die ideale Wohnlage aus. In München wird dieser Traum aber nur für die wenigsten zur Wirklichkeit. Die meisten Wohnungssuchenden müssen tiefer als geplant in die Tasche greifen oder machen Abstriche bei Zentralität und Anbindung. Die Stadtentwicklung muss weiter entlegene Viertel aufwerten, fordern deshalb Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM). Dann könnten aus früheren Randbezirken die neuen Wunschlagen werden.

  • Richtungsweisende Arbeiten in der Krebsforschung: Prof. Mathias Heikenwälder
    • Campus

    Walther und Christine Richtzenhain Preis für Prof. Heikenwälder

    Richtungsweisende Arbeiten in der Krebsforschung

    Der Walther und Christine Richtzenhain-Preis 2012 auf dem Gebiet translationale Krebsforschung geht an Prof. Mathias Heikenwälder vom Institut für Virologie (VIRO) der Technischen Universität München und dem Helmholtz Zentrum München. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis für Jungforscher würdigt richtungsweisende Arbeiten, deren Forschungsergebnisse Beiträge für die klinische Anwendung in der Onkologie leisten. Die Verleihung durch das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) findet am 14. Januar 2013 in Heidelberg statt.

  • Obst und Gemüse auf dem Markt: Nachhaltiger als Rindfleisch.
    • TUM in den Medien

    Wie nachhaltige Ernährung aussehen kann

    Radiosendung am 3. Januar

    Derzeit leben auf der Erde etwa sieben Milliarden Menschen – und die Weltbevölkerung wächst weiter. Daher müssen immer mehr Lebensmittel produziert werden. Dies geht zu Lasten der natürlichen Ressourcen: Die Meere sind nahezu leergefischt, Regenwälder werden abgeholzt, um Soja für Tierfutter anzubauen. Das Wissensmagazin IQ untersucht im Gespräch mit TUM-Ernährungswissenschaftler Dr. Karl von Körber, wie wir unsere Ernährung nachhaltiger machen können. 

  • Wie ein Schlüssel passt das Cepafungin I in eine Tasche des Proteasoms und kann den Proteinshredder damit blockieren. - Grafik: Lehrstuhl für Biochemie, TU München
    • Forschung

    Gift für Krebszellen

    Eine neue Methode identifiziert Wirkstoffe in Mischungen hunderter Substanzen

    Ein hochwirksames Gift tötet die Larve des Gartenlaubkäfers, wenn der Fadenwurm Heterorhabditis seine Eier in ihr ablegt. Bisher war es ein Rätsel, warum die viel größeren Larven absterben, während die Fadenwürmer die Giftattacke unbeschadet überstehen. Wissenschaftlern der Technischen Universität München (TUM) gelang es nun, das Geheimnis zu lüften. Das von ihnen dafür entwickelte Verfahren könnte auch für die Suche nach neuen pharmazeutisch wirksamen Substanzen von großem Nutzen sein. Im renommierten Fachmagazin PNAS stellen sie ihre Ergebnisse vor.

  • DNA-Analyseverfahren. Bild A. Heddergott / TUM
    • Forschung

    Zuchtprogramm nach Genprofil

    DNA-Analysen helfen, Tierkrankheiten zu verhindern

    Brauner Rücken, weißer Kopf und weiße Schwanzspitze – das Fleckvieh ist ein bayerisches Wahrzeichen. Die gescheckten Rinder werden für ihre Milchleistung und Fleischqualität auch in Afrika und Südamerika geschätzt. Die starke Sonneneinstrahlung in diesen Breiten kann den Tieren allerdings gefährlich werden. Denn ihr typisches weißes Kopffell bietet kaum Schutz vor UV-Strahlen. Bösartige Augentumoren sind bei Fleckvieh-Rindern deshalb häufig: Bis zu 50 Prozent der Tiere erkranken in sonnenreichen Ländern daran. Bayerische Wissenschaftler können dieses Krankheitsrisiko jetzt deutlich reduzieren - dazu setzen sie auf DNA-Analysen im großen Stil.

    • TUM in den Medien

    Trommeln mit dem Bizeps

    Biomechaniker überprüft Youtube-Clip

    Üblicherweise spielen Schlagzeuger mit zwei Armen und zwei Beinen. Es geht aber auch anders: In einem Youtube-Clip zeigt ein Bodybuilder ein ganz besonderes Drum-Solo. Er „trommelt“ mit seinen Arm-, Bein- und Brustmuskeln, die mit dem Instrument verkabelt sind. Ist die Aufnahme echt? Zusammen mit dem TUM-Sportwissenschaftler Dr. Wolfgang Seiberl stellt ein Film-Team das Muskel-Konzert in einem Experiment nach.

  • 3D Visualisierung von Versuchsdaten
    • Forschung

    Bewährungsprobe für DNA-Nanotechnologie

    Präzise und robuste Nanofabrikation mit Erbgutmolekülen

    In aktuellen Forschungsarbeiten konnten zwei wichtige Hürden genommen werden, die den Einsatz der DNA-Nanotechnologie bisher auf Laboranwendungen beschränkten. Bei dieser innovativen Technologie werden DNA-Stränge als programmierbarer Baustoff eingesetzt, um nanoskopische Strukturen im Selbstmontageverfahren zu erzeugen. Hier sind vielfältige Einsatzbereiche denkbar. Eine jüngst gezeigte praktische Anwendung sind synthetische Membrankanäle aus DNA. Bis jetzt wurden die Designprozesse jedoch durch mangelnde Belege für die angenommene dreidimensionale Struktur behindert. Die Selbstmontage verlief langsam, die Qualität war oft mangelhaft. Nun konnten Forscher um Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) diese Hürden überwinden.

  • Prof. Dr. Alexander Pretschner (Foto: TUM)
    • Campus

    Kontrollierte Nutzung und Weitergabe sensibler Daten

    IBM „Faculty Award“ für Prof. Dr. Alexander Pretschner

    IBM verleiht Prof. Dr. Alexander Pretschner von der Technischen Universität München den weltweit ausgeschriebenen Forschungspreis „IBM Faculty Award“. Das Unternehmen fördert mit der Auszeichnung herausragende Arbeiten im Bereich der verteilten Daten-Nutzungskontrolle. Der Preis ist mit bis zu 40.000 US-Dollar dotiert und wird im Rahmen des Tags der Informatik der Fakultät für Informatik der Technischen Universität München übergeben.