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Aktuelles

Aktuelle Meldungen vom Campus oder neue Forschungsergebnisse: alles, was die Menschen an der Technischen Universität München (TUM) bewegt.


    • Campus

    Zwei junge TUM-Wissenschaftler in Förderkolleg berufen

    Bayerische Akademie der Wissenschaften:

    Die Bayerische Akademie der Wissenschaften nimmt zum 1. März 2012 weitere sechs junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen in ihr Förderkolleg auf. Die neu berufenen Forscher sind in den verschiedensten Disziplinen tätig, wie etwa Physik, Biologie, Infektionsforschung und Philologie. Zwei von ihnen arbeiten an der TU München: Dr. Kilian Eyerich in der Klinik und Polyklinik für Dermatologie und Allergie am Biederstein und Dr. Alexandra Kirsch am Institut für Informatik.

  • Immunoproteasom
    • Forschung

    Kristallstruktur des Immunoproteasoms aufgeklärt

    Grundlage für die Entwicklung neuer Medikamente gegen Autoimmunerkrankungen

    Ähnlich einem "Schredder" zerlegt das Immunoproteasom Eiweiße in kleine Bruchstücke, die dann an der Oberfläche der Zelle präsentiert werden. Werden diese Eiweißteile als "körperfremd" erkannt, vernichtet das Immunsystem die Zelle. Bei Autoimmunerkrankungen ist dieser Prozess gestört. Helfen könnte dagegen, das Immunoproteasom zu hemmen. Biochemikern der Technischen Universität München (TUM) gelang es nun erstmals, die Kristallstruktur des Immunoproteasoms aufzuklären und Angriffsstellen für neue Medikamente aufzuzeigen. Ihre Ergebnisse präsentieren sie in der renommierten Fachzeitschrift "Cell".

    • Forschung

    Ultraschnelle Photodetektoren und Terahertz-Strahler

    Neue Anwendungen für Graphen:

    Hauchdünn, stabiler als Stahl und vielseitig einsetzbar: das Material Graphen hat zahlreiche interessante Eigenschaften. So ist es derzeit der Star unter den elektrischen Leitern. Photodetektoren auf Graphen-Basis können Lichtsignale oder auch elektrische Signale extrem schnell verarbeiten und weiterleiten. So führt die optische Anregung von Graphen in Pikosekunden (10-12 Sek) zur Entstehung eines Photostroms. Bisher fehlte eine entsprechend schnelle Methode, um Abläufe wie diese in Graphen nachweisen zu können. Professor Alexander Holleitner und Dr. Leonhard Prechtel am Walter Schottky Institut der Technischen Universität München (TUM) ist es nun gelungen, die zeitliche Dynamik des Photostroms messbar zu machen.

  • Ringlaser des Geodätischen Observatoriums Wettzell.
    • Forschung

    Rotation der Erde erstmals unmittelbar gemessen

    Geodäten bestimmen mit weltweit stabilstem Ringlaser die Lage der Erdachse

    Einer Gruppe um Forscher der Technischen Universität München (TUM) ist es als ersten gelungen, mit Labormessungen die Schwankungen der Erdachse zu bestimmen. Sie haben dazu in einem Untergrundlabor den weltweit stabilsten Ringlaser konstruiert, an dessen Verhalten sie Veränderungen der Erdrotation ablesen. Bislang können Wissenschaftler auf die Wanderungen der Polachse nur indirekt über die Richtung zu Fixpunkten im All schließen. Die Lage der Achse und die Drehgeschwindigkeit zu messen, ist Voraussetzung für die exakte Bestimmung einzelner Punkte auf der Erde, etwa für moderne Navigationssysteme. Die American Physical Society hat die Arbeit als Exceptional Research Spotlight eingestuft.

  • Post-It-Zettel an einer Pinnwand
    • TUM in Rankings

    Master in Finanz- und Informationsmanagement ist Spitze

    Bestnote für Studiengang im CHE-Ranking

    Im zweiten CHE-Ranking deutschsprachiger BWL-Master-Programme gehört der Elitenetzwerk-Studiengang „Finanz- und Informationsmanagement“ (FIM) der Technischen Universität München und der Universität Augsburg erneut zur Spitzengruppe. Er bestätigt damit seine ihm bereits 2008 attestierte Rolle als Spitzenreiter der deutschen BWL-Master-Studiengänge. Die Ergebnisse des Rankings wurden heute in der aktuellen Ausgabe von „ZEIT Campus“ veröffentlicht .

  • Mit einer „optischen Pinzette“ misst Marco Grison die Wechselwirkungen zwischen zwei Proteinen – Bild: Uli Benz / TUM
    • Forschung

    Leibniz-Preis für die Mathematikerin Barbara Wohlmuth

    Bedeutendster deutscher Wissenschaftspreis geht an die TU München:

    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat heute der 44-jährigen Mathematik-Professorin Barbara Wohlmuth den Leibniz-Preis 2012 zuerkannt, den renommiertesten deutschen Wissenschaftspreis. Barbara Wohlmuth ist Inhaberin des Lehrstuhls für Numerische Mathematik der Technischen Universität München (TUM). Die DFG würdigt damit ihre exzellente Forschungsarbeit im Bereich der Gebietszerlegungsmethoden, einem Schlüssel zur Vereinfachung komplexer, gekoppelter Probleme der Festkörper- und Strömungsmechanik. Die Auszeichnung ist mit 2,5 Millionen Euro für die Forschung dotiert.

    • Campus

    TU München ehrt herausragende Leistungsträger

    Dies Academicus 2011 der TU München

    Die Technische Universität München (TUM) hat heute auf der Akademischen Jahresfeier, dem Dies academicus, ein erfolgreiches Jahr 2011 gefeiert. Neben den Rekordzahlen an Studierenden sowie herausragenden Forschungsauszeichnungen wie Humboldt- und Leibnizpreisen prägte vor allem die Erarbeitung des neuen Zukunftskonzepts für die Exzellenzinitiative 2012 die vergangenen Monate. „Der Erfolg einer Universität beruht darauf, dass sie das Tagesgeschäft mit seinen ständig steigenden Anforderungen mit strategischer Konzeption und Handlungsfähigkeit verbindet“, betonte TUM-Präsident Wolfgang A. Herrmann.

    • Campus

    Hohe Auszeichnung für TUM-Ehrensenator Gerhard Hess

    Für seine umfangreichen und vielfältigen ehrenamtlichen Verpflichtungen wurde Gerhard Hess ausgezeichnet: Von Ministerpräsident Horst Seehofer erhielt er das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Der Rechtsanwalt und Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Bauindustrieverbandes ist Ehrensenator der Technischen Universität München (TUM).

  • Ein Hydroxyharnstoff-Derivat blockiert das Proteasom
    • Forschung

    Neue Wirkstoffklasse zur reversiblen Blockierung des Proteasoms

    Wissenschaftler entdecken neuen Ansatzpunkt für Krebstherapie

    Als "Recyclinghof" der Zelle steuert das Proteasom lebenswichtige Funktionen. Wird es blockiert, erstickt die Zelle am eigenen Müll. Vor allem Krebszellen reagieren empfindlich, denn sie benötigen das Proteasom für ihr unkontrolliertes Wachstum. Nun charakterisierten Biochemiker der Technischen Universität München (TUM) die Grundstruktur einer neuen Wirkstoffklasse, die das Proteasom in besonderer Weise angreift. Auf der Grundlage dieses bislang unbekannten Bindungsmechanismus könnten neue Medikamente entwickelt werden. Über ihre Ergebnisse berichten die Forscher in der Fachzeitschrift "Angewandte Chemie".