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Aktuelles

Aktuelle Meldungen vom Campus oder neue Forschungsergebnisse: alles, was die Menschen an der Technischen Universität München (TUM) bewegt.


  • Neutrino-Forschungsstation IceCube
    • Forschung

    Zweifel an Gammablitzen als Motor für kosmische Strahlung

    Neue Ergebnisse vom Neutrino-Detektor IceCube:

    Pausenlos wird unsere Erde von hochenergetischen Teilchen, der sogenannten kosmischen Strahlung, bombardiert. Sie besteht vor allem aus Protonen, Neutronen, Elektronen und Myonen, aber auch aus schweren Atomkernen. Obwohl die kosmische Strahlung vor genau 100 Jahren entdeckt wurde, ist ihr Ursprung bis heute eines der größten Geheimnisse der Physik. Das IceCube-Experiment, ein riesiger Neutrino-Detektor in der Antarktis, ist der Lösung dieses Geheimnisses nun ein Stück näher gekommen.

  • Gruppe Studierender sitzt im Freien und genießt das gute Wetter
    • TUM in Rankings

    TU München beliebteste TU bei ausländischen Forschern

    Humboldt-Ranking

    An keiner anderen Technischen Universität haben in den vergangenen Jahren so viele Humboldt-Preisträger und -Stipendiaten geforscht wie an der Technischen Universität München (TUM). Die Alexander von Humboldt-Stiftung ermöglicht mit diesen Auszeichnungen ausländischen Spitzen- und Nachwuchsforschern wissenschaftliche Gastaufenthalte in Deutschland. Im neuen Ranking der Stiftung steht die TUM auf Platz 5 der bei den ausländischen Forschern beliebtesten deutschen Hochschulen.

  • Innotruck auf der Hannover Messe
    • Forschung

    Umfassender Ansatz zur Elektromobilität

    „Innotruck“ lädt zum Umdenken in Sachen Mobilität ein

    Auf der Hannover-Messe (23. bis 27. April; Halle 25) können sich Besucher und Medienvertreter über die jüngsten Fortschritte einer einzigartigen Forschungsinitiative der Technischen Universität München (TUM) zur Elektromobilität informieren. Im Mittelpunkt des „Diesel Reloaded“-Projekts steht der Innotruck – ein von Colani entworfenes Elektrofahrzeug, das mit seinem futuristischen Design wie eine Mischung aus Weltraumfahrzeug und ICE anmutet. Mit ihrem Hybrid-Lastwagen zeigen die Forscher, wie neue Ansätze in den Bereichen Automotive-, Energie- und IT-Technologien Antworten auf wichtige gesellschaftliche Trends und Bedürfnisse bieten können.

  • Schnäuzendes Mädchen in Blumenwiese
    • Forschung

    Pollenbelastung steigt europaweit an

    Blick in die Klimazukunft:

    Von Reykjavík bis Thessaloniki müssen sich die Menschen auf eine höhere Allergiebelastung einstellen. Europaweit ist die Pollenmenge bereits in den vergangenen Jahren angestiegen, berichtet ein Forscherteam um Prof. Annette Menzel von der Technischen Universität München auf Grundlage von Pollen-Zeitreihen aus 13 Ländern im Fachmagazin PLoS ONE (online). Städte sind davon besonders betroffen: Im Durchschnitt lag der Zuwachs der Pollenmenge in urbanen Gebieten bei drei Prozent, in ländlichen Gegenden bei einem Prozent pro Jahr. Angesichts des Klimawandels wird sich dieser Trend noch verstärken, sind die Wissenschaftler überzeugt.

    • Forschung

    Wie Wälder in der Wüste besser wachsen

    Deutsch-ägyptische Wissenschaftskooperation

    Im Wüstenstaat Ägypten spielt Wasser eine große Rolle - aufgrund des Klimas konzentriert sich die Bevölkerung vor allem am Nil. Die hohe Besiedelungsdichte des Flussdeltas ist jedoch problematisch: Die Menschen verbauen fruchtbare Flächen, sie produzieren viel Abwasser. Um die Situation zu entspannen, begann die ägyptische Regierung Mitte der 1990er Jahre, Bäume in der Wüste anzupflanzen und mit vorgereinigtem Abwasser zu bewässern. Forstwissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) helfen nun, diese Wälder in ökologischer und ökonomischer Hinsicht zu optimieren und eine nachhaltige Forstwirtschaft in der Wüste Ägyptens zu etablieren.

  • Schüler rechnet an der Tafel
    • Forschung

    Grundschüler lernen Rechnen durch Schätzen

    Studie zeigt große Bedeutung des Gefühls für Zahlen

    Grundschüler lernen im Mathematikunterricht überwiegend, exakte Ergebnisse zu errechnen. Im Alltag ebenso wichtig ist die Fähigkeit, Größenordnungen von Zahlen ungefähr abschätzen zu können. Die Förderung dieser Kompetenz wird aber in den ersten beiden Klassen oft als vermeintlich zweitrangig vernachlässigt. Eine Studie von Bildungswissenschaftlern der Technischen Universität München (TUM) legt nun nahe, dass im Gegenteil das Zahlgefühl als Grundlage für ein umfassendes mathematisches Verständnis dienen kann: Erstklässler, deren Zahlgefühl gefördert wurde, verbesserten sich auch beim exakten Rechnen – und zwar genauso stark wie Klassenkameraden, die diesen exakten Umgang mit Zahlen eigens trainiert hatten.

  • Der Simulator zeigt Zehntausende Personen einzeln an. (Bild: REPKA / TUM)
    • Forschung

    Simulator berechnet Evakuierung bei Großveranstaltungen

    Programm zeigt Verhalten Tausender Besucher / Planung verschiedener Szenarien möglich

    Wie sich die Besucherströme bei Massenveranstaltungen verhalten, ist trotz aller Erfahrungswerte nur schwer vorhersehbar. Um mögliche Katastrophen zu verhindern, müssen Polizei, Rettungsdienste und Veranstalter jedoch gefährliche Engpässe, versteckte Hindernisse und überraschende Laufwege im Voraus erkennen. Eine Forschergruppe mit Ingenieuren und Informatikern der Technischen Universität München (TUM) hat nun einen Simulator entwickelt, mit dem verschiedene Szenarien an konkreten Veranstaltungsorten berechnet werden können. Das Programm zeigt das Verhalten von Zehntausenden Personen und kann so die Notfallplanung wesentlich erleichtern.

  • Gitter aus Spinwirbeln
    • Forschung

    Neue physikalische Effekte könnten den Energieverbrauch von Computern drastisch reduzieren

    Daten speichern in Wirbelstrukturen:

    Schneller, kleiner und energiesparender sollen die Rechner der Zukunft sein. Ein neuer Effekt könnte hierzu einen entscheidenden Beitrag leisten: Er benötigt 100.000 mal geringere Ströme als bisherige Technologien, und die Anzahl der Atome für ein Informationsbit könnte deutlich kleiner sein als bisher. Ein Team aus Physikern der Technischen Universität München (TUM) und der Universität zu Köln treibt diese Technologie voran. Nun haben sie eine einfache elektronische Methode entwickelt, mit der die Informationsbits verschoben und ausgelesen werden können. Über ihre Ergebnisse berichtet das Fachmagazin Nature Physics.