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Aktuelles

Aktuelle Meldungen vom Campus oder neue Forschungsergebnisse: alles, was die Menschen an der Technischen Universität München (TUM) bewegt.


    • Campus

    Weltweiter Austausch statt „Brain Drain“

    Doktorandenausbildung

    Viele junge Forscher gehen im Laufe ihrer Karriere ins Ausland. Damit sie ihren Heimatländern nicht auf Dauer verloren gehen, plädieren Leiter von Graduiertenschulen aus 15 Ländern dafür, internationale Karrieren von Wissenschaftlern stärker zu fördern. Werden Doktoranden und Masteranden beispielsweise bereits während ihrer Ausbildung auf internationale Karrieren vorbereitet, erhöht sich auch die Chance für ihre Rückkehr. Wenn Universitäten und Graduiertenschulen ihre internationalen Netzwerke verstärken, befördert das zudem den weltweiten Austausch oder "brain circulation" von Nachwuchswissenschaftlern. Auf eine Reihe weiterer Prinzipien haben sich die Leiter von Graduiertenschulen aus 15 Ländern nun verständigt.

  • Laser, mit dem sich Femtosekunden-Signale erzeugen lassen. Bild: Thorsten Näser
    • Forschung

    Photoelektronen im Gleichtakt

    Zeitlicher Ablauf des Photoeffekts im Festkörper widerspricht theoretischen Modellen

    Wird Materie mit Licht bestrahlt, werden Elektronen frei. Die Erklärung dieses photoelektrischen Effekts durch Einstein im Jahr 1905 war ein wesentlicher Schritt von der klassischen hin zur Quantenphysik. Mithilfe ultrakurzer Laserpulse haben Wissenschaftler an der TU München zusammen mit anderen Forschern jetzt den zeitlichen Ablauf des Photoeffekts an Festkörpern näher erforscht. Das überraschende Ergebnis: Unabhängig von ihrer ursprünglichen räumlichen Verteilung gehen die Elektronen gleichzeitig von Bord.

  • Prof. Klaus Mainzer, Lehrstuhl für Philosophie und Wissenschaftstheorie. (Bild: K. Bauer / TUM)
    • TUM in den Medien

    Wie viel Bewusstsein entwickeln Roboter?

    Philosoph Klaus Mainzer im Bayerischen Rundfunk

    Roboter führen heute nicht mehr nur stupide Befehle aus. Vielmehr ist es das Ziel von Wissenschaftlern, dass die Maschinen eine Vorstellung von sich selbst bekommen und sich selbst erkennen. Doch handelt es sich dabei schon um Bewusstsein, wie es den Menschen ausmacht? Diese Frage beantwortet der Philosoph Prof. Klaus Mainzer, Direktor des neuen Munich Center for Technology in Society im BR.

  • Die TUM bietet Nachwuchsforschern klare Aufstiegschancen. (Bild: A. Eckert / TUM)
    • TUM in den Medien

    Neue Karrierechancen an der TUM

    Tenure-Track-System in DRadio Wissen

    Vom Post Doc zum Full Professor – an der TU München steht dieser Weg künftig jungen Forschertalenten offen. Das einzige, was dabei zählt: wissenschaftliche Spitzenleistungen. Für ihr neues Tenure-Track-Karrieresystem richtet die TUM 100 neue Professuren ein. DRadio Wissen erklärt, wie „TUM Faculty Tenure Track“ funktioniert.

    • Campus

    Mathematikerin Prof. Eva Viehmann erhält Kaven-Ehrenpreis der DFG

    Innovative Geometrie im Umfeld des Langland-Programms

    Für ihre hervorragenden Arbeiten auf dem Gebiet der arithmetischen algebraischen Geometrie zeichnet die DFG in diesem Jahr die Münchner Mathematikerin Eva Viehmann mit dem von Kaven-Ehrenpreis für Mathematik aus. Der mit 10 000 Euro dotierte Preis wird bereits zum achten Mal verliehen und im Rahmen der Eröffnung der Jahrestagung der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV) am 17. September 2012 in Saarbrücken überreicht.

  • Biomembranen verlieren ihre biologischen Funktionen, wenn sie miteinander verkleben. Ein dünner Wasserfilm verhindert, dass sich die Membranen (links und rechts) zu nahe kommen. Bild: Emanuel Schneck
    • Forschung

    Immer schön Abstand halten

    Forscherteam klärt Ursachen der Wasserabstoßung zwischen Biomembranen auf

    Biomembranen umhüllen biologische Zellen wie eine Haut. Sie umschließen auch die Organellen, die innerhalb der Zelle wichtige Aufgaben beim Stoffwechsel oder der Zellteilung übernehmen. Wie Biomembranen grundsätzlich aufgebaut sind, ist schon lange bekannt. Auch, dass Wassermoleküle benachbarte Biomembranen auf Abstand halten – sonst könnten diese ihre lebenswichtigen Funktionen nicht erfüllen. Mithilfe von Computersimulationen haben Wissenschaftler der TU München und der Freien Universität Berlin jetzt zwei verschiedene Mechanismen entdeckt, die verhindern, dass benachbarte Membran-Oberflächen zusammenkleben. Ihre Ergebnisse sind im Fachjournal PNAS erschienen.

    • Forschung

    Wie wirkt sich die Haltung von Schweinen auf den Antibiotikaeinsatz aus?

    Resistenten Keimen auf der Spur:

    Antibiotika kommen in der Schweinehaltung zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten zum Einsatz. Die Kehrseite der Medaille: Sie sorgen auch dafür, dass manche Erreger resistent und damit die von ihnen ausgelösten Krankheiten schwer therapierbar werden. Bislang ist nur wenig darüber bekannt, inwiefern unterschiedliche Haltungsbedingungen und das Betriebsmanagement einen Einfluss auf den Antibiotikaeinsatz haben. Ein neues Forschungsprojekt von Wissenschaftlern der Technischen Universität München (TUM) und des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) soll das ändern. Es untersucht unter anderem, welche Auswirkungen beispielsweise die Zusammensetzung des Futters oder das Hygienemanagement auf die Antibiotika-Resistenz von Bakterien haben.

  • Bild links: Ein mit dem NRT-Verfahren aufgenommenes Querschnittbild einer Maus. Das linke Bild entstand mit einem herkömmlichen Bildgebungsverfahren. Es zeigt die gleiche Region. Bild: V. Ntziachristos/TUM
    • Campus

    TUM-Wissenschaftler gewinnt Reinhart-Koselleck-Projekt der DFG

    1,25 Millionen Euro für thermoakustisches Bildgebungsverfahren

    Der TUM-Wissenschaftler Prof. Vasilis Ntziachristos wird mit einem Reinhart-Koselleck-Projekt der deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ausgezeichnet: In den kommenden fünf Jahren erhält er 1,25 Millionen Euro für die Entwicklung eines neuen hochauflösenden Bildgebungsverfahren. Die neue Methode basiert auf dem bislang noch wenig erforschten Gebiet der Nahfeld-Thermoakustik. Die DFG vergibt die Reinhart-Koselleck-Förderung ausschließlich an Personen mit herausragender wissenschaftlicher Reputation, mit dem Ziel, besonders innovative oder risikobehaftete Forschungsarbeiten zu unterstützen.

    • TUM in den Medien

    Auf Schatzsuche in der "Holzbibliothek"

    Seltene Gehölze

    Der Riegelahorn gehört zu den seltensten heimischen Ahorn-Bäumen überhaupt. Die besondere "geriegelte" Maserung ist in der Möbel- und Furnierherstellung sehr gefragt und macht sein Holz so wertvoll. Echtes Riegelahornholz zu finden, gleicht deshalb einer Schatzsuche. Gute Dienste leistet dabei die Xylothek der Holzforschung an der TU München. Diese "Holzbibliothek" besteht aus einer großen Anzahl von Holzschnitten, mit welchen die verschiedensten Baumarten bestimmt werden können.

  • Über einen Sieg freuen sich nicht nur die Fans, sondern auch die Aktionäre - besonders, wenn ihr Verein auswärts gewinnt. Bild: creativedoxfoto/ fotolia.com
    • Forschung

    Den Aktienkurs spielend beeinflussen

    König Fußball an der Börse

    Borussia Dortmund lag nicht nur in den letzten Bundesliga-Spielzeiten vorne: Vor zehn Jahren ging der BVB als erster und einziger deutscher Fußballverein an die Börse. Zusammen mit 20 anderen europäischen Fußballvereinen, darunter Ajax Amsterdam und Juventus Turin, ist der BVB im Stoxx Europe Football Index notiert. Doch was treibt den Wert von Fußballaktien? Ein Forschungsprojekt an der TU München hat jetzt am Beispiel der BVB-Fußballaktie untersucht, wie stark das Ergebnis eines Spiels die Kursentwicklung des Papiers beeinflusst.