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Aktuelles

Aktuelle Meldungen vom Campus oder neue Forschungsergebnisse: alles, was die Menschen an der Technischen Universität München (TUM) bewegt.


    Bildgebungsverfahren ermöglicht 360-Grad-Sicht auf das Gewebe

    Meilenstein in der nicht-invasiven Diagnostik

    Der kombinierte Einsatz von zwei bildgebenden Verfahren eröffnet neue Möglichkeiten für die Gewebediagnostik, zum Beispiel bei Lungenkrebs. Forscher der TUM und des Helmholtz Zentrums München verknüpften erstmals die bewährten Methoden der Computertomografie und der Fluoreszenztomografie. Auf diese Weise lassen sich Gewebestrukturen auch ohne operativen Eingriff in einer 360-Grad-Ansicht darstellen und genau lokalisieren.

  • Energieeffizienter "Power Tower", entworfen am Lehrstuhl für Integriertes Bauen (Bild: H. Engleitner / TUM)
    • Forschung

    Bayern fördert kooperatives Graduiertenkolleg von TUM und Hochschule München

    Strukturierte Promotion im Bereich Gebäudetechnik und Energieeffizienz

    Das neue Graduiertenkolleg „Gebäudetechnik und Energieeffizienz“ wird Nachwuchswissenschaftler aus Natur- und Ingenieurwissenschaften qualifizieren. Durch die Beteiligung verschiedener Fachbereiche von Technischer Universität München (TUM) und Hochschule München wird eine disziplinübergreifende Bearbeitung von Forschungsaufgaben gefördert. Die Promotionsthemen werden als Querschnittsthemen angelegt, um Theorie und Praxis miteinander zu verbinden.

    Warum manche Menschen Wörter schmecken

    Forscher entdecken Ursache für Synästhesie

    Manche Menschen schmecken Wörter oder sehen Zahlen in Farbe. Synästhesie heißt das faszinierende Phänomen, bei dem es zu einer außergewöhnlichen Verknüpfung von Sinneseindrücken im Gehirn kommt. Aus früheren Untersuchungen mit funktioneller Kernspintomographie weiß man, dass bei Synästheten während der Verarbeitung von visuellen Eindrücken eine bestimmte Hirnregion stärker aktiviert ist. Diese gesteigerte lokale Hirnaktivität erklärt aber noch nicht, wie die verstärkten Sinnesverknüpfungen zustande kommen. Wie Neurowissenschaftler am Klinikum rechts der Isar der TU München und am Forschungszentrum Jülich nun in einem gemeinsamen Projekt herausgefunden haben, werden diese synästhetischen Verknüpfungen durch verstärkt gekoppelte Aktivität zwischen Hirnregionen vermittelt.

    • Forschung

    Starke Drittmittelbilanz 2011

    Erfolg für TUM im DFG-Förderranking 2008-2010

    Die Technische Universität München (TUM) hat im Jahr 2011 insgesamt 258,8 Millionen Euro externe Forschungsfördermittel eingenommen. Damit hat sie, gemeinsam mit der RWTH Aachen, ihre Spitzenposition stabilisiert und ausgebaut. Zur Drittmittelbilanz 2011 tragen die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) mit 31 Prozent, die Industrie mit 38 Prozent, das Bundesforschungsministerium (BMBF) mit 22 Prozent und die Europäische Union (EU) mit 6 Prozent bei. Die aktuelle Hochrechnung für 2012 prognostiziert ein Drittmittelaufkommen von rund 280 Millionen Euro.

  • Prof. Renée Lampe (Bild: A. Eckert / TUM)
    • Forschung

    Stiftung Würth ermöglicht Professur für Kinderneuroorthopädie und Cerebralparese

    Forschung am TUM-Klinikum rechts der Isar zu frühkindlichen Hirnschädigungen:

    Die Stiftung Würth und die Technische Universität München haben die Einrichtung der Markus Würth Stiftungsprofessur für Kinderneuroorthopädie und Cerebralparese vereinbart. Besetzt wird sie mit Prof. Renée Lampe, die am Klinikum rechts der Isar der TUM seit Jahren in diesem Themengebiet forscht. Infantile Cerebralparesen sind frühkindliche Hirnschädigungen, oftmals als Folge von Sauerstoffmangel bei der Geburt.

  • Stevia: Die Zucker-Alternative kann auch bitter schmecken. Bild: Fotolia
    • Forschung

    Bitterrezeptoren für Stevia-Süßstoffe entdeckt

    Warum Stevia nicht nur süß, sondern auch bitter schmeckt:

    Stevia gilt als gesunde Alternative zu Zucker. Die kürzlich von der Europäischen Union als Süßungsmittel zugelassenen Steviaprodukte haben aber auch Nachteile, zum Beispiel einen langanhaltenden, bitteren Nachgeschmack. Die dafür verantwortlichen Geschmacksrezeptoren auf der menschlichen Zunge haben Wissenschaftler der Technischen Universität München und des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke nun identifiziert. Mit Zellkulturversuchen und sensorischen Tests konnten die Wissenschaftler zudem zeigen, dass Stevioside mit vielen Traubenzuckerbausteinen besonders süß schmecken. Über ihre Ergebnisse berichten die Forscher im Journal of Agricultural and Food Chemistry.

    • Forschung

    Sechs neue Sonderforschungsbereiche mit TUM-Beteiligung

    DFG richtet 20 neue Sonderforschungsbereiche ein:

    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet zum 1. Juli 2012 20 Sonderforschungsbereiche (SFB) ein. Dies beschloss der zuständige Bewilligungsausschuss auf seiner Frühjahrssitzung in Bonn. Alle sechs SFBs mit Beteiligung der Technischen Universität München (TUM) wurden bewilligt. Die erste Förderperiode beträgt zunächst vier Jahre. Der TUM-Anteil an den eingeworbenen Mitteln liegt bei knapp 15 Mio. Euro.

  • Bild: Thaut Images / fotolia.com
    • Forschung

    Neue Chemikalien-Stoffdatenbank hilft Wasserqualität sichern

    Unbekannten Wasserinhaltstoffen auf der Spur:

    Arzneien, Kosmetika oder Waschmittel: Aus Produkten des täglichen Lebens gelangen kontinuierlich unterschiedliche Chemikalien ins Abwasser. Viele von ihnen können bislang nicht erfasst werden – ein Risiko für die Wasserqualität. Denn wenn die Verbindungen in Kläranlagen nicht vollständig abgebaut werden, können sie sich in der Umwelt anreichern. Wissenschaftler der Technischen Universität München wollen bislang nicht erkannte Spurenstoffe nun dingfest machen. Gemeinsam mit Partnern aus Behörden, Wissenschaft und Wirtschaft entwickeln sie im Projekt RISK-IDENT Verfahren, um die „Fingerabdrücke“ der Schadstoffe systematisch zu erfassen und in einer neuen Datenbank zu veröffentlichen.

  • "Diversity matters": vielfältige Ökosysteme bringen im Langzeitexperiment BioCON mehr Ertrag (Minnesota). Bild: Peter B. Reich/University of Minnesota
    • Forschung

    Pflanzenvielfalt ist Schlüssel zu hohem Ertrag

    Ökosystemforschung:

    Ob im Grasland oder im Wald – mit der Zahl unterschiedlicher Arten steigt der Biomasse-Ertrag von Pflanzen-Ökosystemen über die Zeit immer stärker an. Die Pflanzenvielfalt fördert langfristig aber auch die Bodenfruchtbarkeit. Das hat ein internationales Forscherteam um Peter Reich (University of Minnesota) und Nico Eisenhauer (Technische Universität München) herausgefunden (Science). Die Studie umfasst einen Zeitraum von 14 Jahren: So lang wurden im Rahmen zweier Langzeitversuche Grasland-Parzellen mit unterschiedlich vielen Pflanzenarten auf ihre Produktivität hin untersucht.