Aktuelles

Aktuelle Meldungen vom Campus oder neue Forschungsergebnisse: alles, was die Menschen an der Technischen Universität München (TUM) bewegt.


    • Forschung, Künstliche Intelligenz
    • Lesezeit: 4 MIN

    „Die Maschine als Erweiterung des Körpers“

    Prof. Gordon Cheng über die Verschmelzung von Robotik und Neurowissenschaften

    Die Verzahnung von Robotik mit den Neurowissenschaften hat bereits zu beeindruckenden Ergebnissen in der Behandlung von gelähmten Patientinnen und Patienten geführt. So konnte ein Forschungsteam rund um Prof. Gordon Cheng von der Technischen Universität München (TUM) zeigen, dass das Training mit Hilfe eines Exoskeletts, einer außen am Körper angebrachten und extern mit dem Gehirn verbundenen robotischen Stütze, den Heilungsprozess von Menschen mit Querschnittslähmung voranbringt. Nun sei die Zeit reif, den nächsten Schritt zu gehen, sagt Prof. Cheng im Interview.

  • Leibniz-Preisträger Jürgen Ruland ist Professor für Klinische Chemie.
    • Forschung
    • Lesezeit: 2 MIN

    Krebsforscher erhält Leibniz-Preis

    Wichtigster deutscher Forschungspreis für Prof. Ruland

    Prof. Jürgen Ruland vom Klinikum rechts der Isar der TUM erhält den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2021. Der Ordinarius für Klinische Chemie wird für seine herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Immunologie, die zu einem grundlegend neuen Verständnis der Signalübertragungswege in Immun- und Krebszellen geführt haben, ausgezeichnet, wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) mitteilte. Der wichtigste deutsche Forschungspreis ist mit 2,5 Mio. Euro dotiert. Dieses Geld kann der Preisträger für zukunftsorientierte Forschungsarbeiten verwenden.

  • Aus Kollisionsdaten des ALICE-Detektors am Large Hadron Collider des CERN ist es gelungen, unter anderem die starke Wechselwirkung zwischen einem Proton (rechts) und dem seltensten der Hyperonen, dem Omega-Hyperon (links), das drei seltsame Quarks enthält, mit hoher Präzision zu messen.
    • Forschung
    • Lesezeit: 3 MIN

    Durchbruch in der Kernphysik

    Präzise Messungen der starken Wechselwirkung zwischen stabilen und instabilen Teilchen

    Eigentlich müssten sich die positiv geladenen Protonen in Atomkernen gegenseitig abstoßen, und doch halten selbst schwere Kerne mit vielen Protonen und Neutronen zusammen. Verantwortlich dafür ist die sogenannte starke Wechselwirkung. Prof. Laura Fabbietti und ihre Forschungsgruppe an der Technischen Universität München (TUM) haben nun eine Methode entwickelt, bei Teilchenkollisionen am Experiment ALICE am CERN in Genf die starke Wechselwirkung präzise zu messen.

  • Präsident Thomas F. Hofmann mit Wissenschaftsminister Bernd Sibler und Studentin Silja Wöhrle auf der Bühne des Audimax.
    • Campus
    • Lesezeit: 7 MIN

    „Wir arbeiten kräftig an der Zukunft“

    Erste digitale Jahresfeier der TUM

    Bei ihrer ersten Online-Jahresfeier hat die Technische Universität München (TUM) heute das Jahr 2020 Revue passieren lassen, das mit der Corona-Pandemie von einer der größten Herausforderungen in der Geschichte der Universität geprägt war. Angesichts der gelungenen Umstellung auf digitale Lehre und zahlreichen Forschungserfolgen blickte Präsident Thomas F. Hofmann optimistisch in die Zukunft. Für ihr Engagement und herausragende Leistungen zeichnete er zahlreiche Mitarbeitende der TUM aus.

  • Matthias Nobis im Labor des WACKER-Instituts für Silicium Chemie in Garching
    • Forschung
    • Lesezeit: 3 MIN

    Edelmetallfreie Vernetzung von Siliconen

    Nachhaltiges Verfahren könnte Edelmetalle bei der Vernetzung von Siliconen ersetzen

    Silicone haben sich im privaten und im professionellen Bereich bewährt. Damit aus dem flüssigen Vorprodukt das elastische und haltbare Polymer wird, benötigt man jedoch in vielen Fällen teure Edelmetalle als Katalysatoren. Einem Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) und des Münchner WACKER-Konzerns ist es nun gelungen, einen Vernetzungsprozess zu entwickeln, der ohne Edelmetalle auskommt.

  • Die Gen-Struktur des Corona-Virus zu entschlüsseln ist eine spannende Aufgabe. (Bild: Pixabay/ Pete Linforth)
    • Covid-19, Forschung
    • Lesezeit: 3 MIN

    Dem Gen-Code auf der Spur

    Überlappendes Gen in SARS-CoV-2 gefunden

    Viren sind infektiöse organische Strukturen, die sich außerhalb von Zellen durch Übertragung verbreiten, aber als Viren nur innerhalb einer geeigneten Wirtszelle vermehren können. Wer verstehen will, wie neue Viren entstehen, muss zunächst die Position der einzelnen Gene bestimmen und klären, was diese Gene tun. Ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) hat ein bislang verstecktes Gen gefunden, das vielleicht zur schnellen Verbreitung des SARS-CoV-2 beigetragen hat.