Aktuelles

Aktuelle Meldungen vom Campus oder neue Forschungsergebnisse: alles, was die Menschen an der Technischen Universität München (TUM) bewegt.


  • Siliziumchip (ca. 3 mm x 6 mm) mit mehreren Detektoren. Die feinen schwarzen Gravuren auf der Oberfläche des Chips sind die optischen Schaltkreise, die die Detektoren miteinander verbinden (mit bloßem Auge nicht sichtbar). Im Hintergrund eine größere optische Schaltung auf einem Siliziumplättchen.
    • Forschung
    • Lesezeit: 3 MIN

    „Liebling, ich habe den Detektor geschrumpft“

    Forschungsteam entwickelt den weltweit kleinsten Ultraschalldetektor

    Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrum München haben den weltweit kleinsten Ultraschalldetektor entwickelt. Er basiert auf miniaturisierten optischen Schaltkreisen, die auf der Oberfläche eines Siliziumchips angebracht sind. Er ist 100 Mal kleiner als ein durchschnittliches menschliches Haar und visualisiert deutlich kleinere Details, als dies zuvor möglich war. Damit ist eine so genannte ultrahochauflösende Bildgebung möglich.

  • Informatikerinnen und Informatiker haben eine Software entwickelt, die Unfälle beim autonomen Fahren verhindern soll.
    • Forschung
    • Lesezeit: 3 MIN

    Die Unfall-Vermeider

    Sicherheitssoftware für autonome Fahrzeuge entwickelt

    Damit autonome Fahrzeuge am Straßenverkehr teilnehmen können, muss sichergestellt werden, dass sie andere nicht gefährden. Eine neue Software, die an der Technischen Universität München (TUM) entwickelt wurde, vermeidet Unfälle, indem sie im Millisekundentakt verschiedene Varianten einer Verkehrssituation vorausberechnet.

  • Abgestorbene Fichten im Bayerischen Wald
    • Forschung
    • Lesezeit: 3 MIN

    Satellitenbilder zeigen Veränderungen des Waldzustandes

    Erste Karte von Kronendachöffnungen europäischer Wälder erstellt

    Auf mehr als 36 Millionen Hektar Waldfläche ist in den vergangenen 30 Jahren das Kronendach, die aus Baumkronen bestehende geschlossene Vegetationsdecke, in Europas Wäldern verloren gegangen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) und der Universität für Bodenkultur Wien, das mit Hilfe von über 30.000 Satellitenbildern die erste hochaufgelöste Karte von Kronendachöffnungen in Europas Wäldern erstellt hat.

  • Labor in der Raumfahrtforschung
    • Campus
    • Lesezeit: 3 MIN

    Per Onlinekurs den Wandel der Luft- und Raumfahrt erleben

    MOOC zeigt Digitalisierung in Wissenschaft und Wirtschaft

    Die Luft- und Raumfahrt ist ein Motor des technologischen Wandels und wird gleichzeitig von digitalen Technologien tiefgreifend verändert. Der neue Online-Kurs „Digitalisation in Aeronautics and Space“ gibt Einblicke in diese Transformation und die veränderte Arbeitswelt von Ingenieurinnen und Ingenieuren. Mit Dozentinnen und Dozenten von mehreren Forschungseinrichtungen und führenden Unternehmen richtet sich der kostenlose Massive Open Online Course (MOOC) an Berufstätige, Studierende sowie alle Technikinteressierten.

  • Skizze des geplanten Neutrino-Teleskops P-ONE im Pazifischen Ozean (links). Das Teleskop soll modular aufgebaut sein und aus sieben gleichen Detektorsegmenten bestehen (rechts), wovon das erste in 2023/24 installiert werden soll.
    • Forschung
    • Lesezeit: 3 MIN

    Detektor für hochenergetische kosmische Teilchen

    P-ONE: Initiative für ein neues Neutrino-Observatorium im Pazifik

    Bereits das Neutrino-Observatorium „IceCube“ im tiefen Eis des Südpols hat spektakuläre neue Erkenntnisse über kosmische Ereignisse mit extrem hohen Energien gebracht. Um die kosmische Herkunft von Elementarteilchen mit noch höheren Energien zu klären, hat Prof. Elisa Resconi von der Technischen Universität München (TUM) nun eine internationale Initiative für den Bau eines mehrere Kubikkilometer großen Neutrino-Teleskops im nordöstlichen Pazifik gestartet.

  • Die Gründer von Isar Aerospace (v. li): Josef Fleischmann, Markus Brandl und Daniel Metzler.
    • Entrepreneurship
    • Lesezeit: 3 MIN

    Schnell und sauber in den Orbit

    TUM-Ausgründung Isar Aerospace startet Produktion von Trägerraketen

    Zehntausende Kleinsatelliten sollen in den nächsten Jahren weltweit ins All geschossen werden. Das Start-up Isar Aerospace, das an der Technischen Universität München (TUM) gegründet wurde, hat eine kleine und preiswerte Trägerrakete entwickelt, die auf den Transport der Kleinsatelliten zugeschnitten ist. In Ottobrunn bei München, in unmittelbarer Nähe der Fakultät für Luftfahrt, Raumfahrt und Geodäsie der TUM, startet jetzt die Produktion. Die Produktionshallen wurden heute mit Ministerpräsident Dr. Markus Söder und TUM-Präsident Prof. Dr. Thomas F. Hofmann eröffnet.

  • Aufnahme von Prof. Uhlenhaut
    • Forschung
    • Lesezeit: 2 MIN

    Kortison-Alternativen auf der Spur

    DNA-Bindung von Steroiden für deren Wirkung unerlässlich

    Viele Menschen nehmen regelmäßig Kortison ein. Es kommt in der Behandlung von Rheuma, Asthma oder Multiple Sklerose aber auch von Covid-19 zum Einsatz. Steroid-Medikamente wie Kortison sind sehr effektiv, haben aber schwere Nebenwirkungen. Henriette Uhlenhaut, Professorin an der Technischen Universität München (TUM), und ihr Team erforschen die Wirkung des Medikaments, um die Grundlage dafür zu legen, ähnlich wirkende Präparate mit geringeren Nebenwirkungen zu entwickeln.

  • Eine DNA in blauer Farbe windet sich. In ihrem Strang befinden sich die Zahlen Null und Eins.
    • Forschung
    • Lesezeit: 4 MIN

    TV-Serie „Biohackers“ auf DNA gespeichert

    Erbsubstanz als stabiles Speichermedium

    Die erste Folge der neu erschienenen TV-Serie „Biohackers“ wurde in Form von synthetischer DNA gespeichert. Möglich macht das die Forschungsleistung von Professor Reinhard Heckel von der Technischen Universität München (TUM) und seines Kollegen Professor Robert Grass von der ETH Zürich. Sie haben eine Methode entwickelt, die das Speichern großer Datenmengen auf DNA für über 1000 Jahre stabil macht.

  • Eine blonde Frau steht lächelnd an einer Wand angelehnt in einem Flur und hat die Arme verschränkt.
    • Forschung
    • Lesezeit: 3 MIN

    „Ethik muss Teil des Entwicklungsprozesses sein“

    Prof. Alena Buyx über den „embedded ethics approach“ in der KI-Entwicklung

    Der zunehmende Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) in der Entwicklung neuer Medizin-Technologien verlangt auch die verstärkte Berücksichtigung ethischer Aspekte. Ein interdisziplinäres Team der Technischen Universität München (TUM) spricht sich dafür aus, Ethik von Beginn an in den Entwicklungsprozess neuer Technologien zu integrieren. Alena Buyx, Professorin für Ethik der Medizin und Gesundheitstechnologien, erklärt den sogenannten „embedded ethics approach“.