TUM - Aktuelles https://www.tum.de/ Aktuelle Meldungen der TU München de TUM Tue, 18 Jan 2022 20:34:59 +0100 Tue, 18 Jan 2022 20:34:59 +0100 TUM stärkt Forschung zur Authentizität und Sicherheit von Lebensmitteln https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37140 Durch stetig steigende Erwartungen an die Lebensmittelqualität, sich verändernde Ernährungsgewohnheiten und globalisierte Warenströme ergeben sich fortlaufend neue Aufgabenfelder für die amtliche Lebensmittelüberwachung. So rücken Lebensmittelsicherheit und Aspekte der Authentizität der Lebensmittel zum Beispiel im Hinblick auf ökologische Herstellungsmethoden oder die geographische Herkunft künftig noch stärker in den Fokus.

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Campus Präsident news-37140 Tue, 18 Jan 2022 12:00:00 +0100
Neuer Algorithmus klassifiziert Hautkrankheiten https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37138 Weltweit leiden viele Menschen an Hautkrankheiten. Für die Diagnose greifen Ärztinnen und Ärzte häufig auf mehrere Informationsquellen zurück. Dazu gehören beispielsweise Fotos aus der Klinik, mikroskopische Bilder und Metadaten wie Alter und Geschlecht der Patientinnen und Patienten. Deep-Learning-Algorithmen können die Klassifizierung verschiedener Hautveränderungen unterstützen, indem sie alle Informationen zusammenführen und auswerten. Es sind bereits mehrere solcher Algorithmen in der Entwicklung. Um diese Lernalgorithmen in der Klinik anwenden zu können, müssen sie jedoch weiter verbessert werden, um eine höhere Genauigkeit bei der Diagnose zu erreichen.

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Künstliche Intelligenz Forschung carolin.lerch@tum.de news-37138 Fri, 14 Jan 2022 10:00:00 +0100
Ein Spray gegen Lungenschäden bei Corona https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37137 Schwere Lungenentzündungen und Vernarbungen des Lungengewebes (Fibrosen), sind eine der möglichen Folge von Covid-19-Erkrankungen. Sie können die Lungenfunktion langfristig einschränken und sind eine der Ursachen für das Phänomen „Long Covid“. Ein Team um Stefan Engelhardt, Professor für Pharmakologie und Toxikologie an der TUM, hat einen neuen RNA-Wirkstoff entwickelt, mit dem sich diese entzündlichen Lungenschäden verhindern lassen. Wenn er über die Atemwege verabreicht wird, bindet dieser Stoff schnell und gezielt an Immunzellen der Lungenbläschen und hemmt dort ein bestimmtes microRNA-Molekül.

Bei einer Corona-Erkrankung tragen fehlgeleitete Immunzellen, genauer: Makrophagen, wesentlich zur Bildung von übersteigerten Entzündungen und Lungenschädigung bei. Wurde jedoch durch den neuen Wirkstoff das microRNA-Molekül gezielt in Makrophagen blockiert, traten bei Mäusen deutlich weniger Entzündung und Lungenschädigung auf, die Lungenfunktion verbesserte sich deutlich. Stefan Engelhardt ist zuversichtlich, dass auch bei Menschen, die den Wirkstoff über einen Inhalator einatmen, schwerwiegende Entzündungen und damit letztlich Lungenschäden bei Long Covid verhindert werden können.

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Covid-19 Entrepreneurship Forschung paul.hellmich@tum.de news-37137 Thu, 13 Jan 2022 09:33:00 +0100
EU-Förderung für fünf Forschungsprojekte https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37136 Forscherinnen und Forscher an der TUM konnten bislang insgesamt 151 der renommierten ERC Grants einwerben. Diese werden jedes Jahr in verschiedenen Kategorien vergeben. Starting Grants richten sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die noch am Anfang ihrer Karriere stehen. Sie sind mit bis zu 1,5 Millionen Euro dotiert.

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Forschung paul.hellmich@tum.de news-37136 Wed, 12 Jan 2022 12:03:48 +0100
Die Stummschaltung im Genom aufheben https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37122 In unseren Zellen befindet sich sowohl die vollständige Erbinformation unserer Mutter als auch unseres Vaters. Sie haben uns jeweils 23 Chromosomen vererbt. In diesen ist die DNA verpackt. Jedes Gen ist also doppelt in unserem Genom vorhanden und meist sind beide Genkopien aktiv. Das hat den Vorteil, dass zum Beispiel krankhafte Mutationen, die von der Mutter oder dem Vater vererbt wurden, von der anderen Genkopie ausgeglichen werden.

Doch das ist nicht immer der Fall, denn es existiert das Phänomen der genomischen Prägung. Dieses tritt bei etwa einem Prozent unserer Gene auf. Dabei ist nur das vom Vater oder das von der Mutter vererbte Gen aktiv, das andere ist stumm geschaltet.

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Forschung stefanie.reiffert@tum.de news-37122 Wed, 12 Jan 2022 09:15:00 +0100
„2025 könnten fahrerlose Rennwagen bei der Formel 1 mitfahren“ https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37129 Herr Prof. Lienkamp, wie kamen Sie auf die Idee, mit Ihrem Team an den beiden Autonomous Challenges in den USA teilzunehmen?

Die Geschichte nimmt bereits 2005 ihren Anfang. Damals hat der Informatiker Sebastian Thrun von der Stanford University die DARPA Grand Challenge gewonnen, das bis dato wichtigste und einzige Rennen für autonome Fahrzeuge durch die Wüste Nevadas. Ich war damals bei Volkswagen tätig und wir haben dort den Wagen für ihn aufgebaut. 2007 folgte dann die Urban Challenge in Kalifornien, ein Rennen für autonome Wagen auf befestigter Straße unter realen Verkehrsbedingungen, bei dem erneut drei Volkswagen-Fahrzeuge für verschiedene Universitäten im Finale standen. Sebastian Thrun hatte dann die Idee, Geschwindigkeitsrennen ähnlich der Formel 1 auf einer echten Rennstrecke zu fahren. Damit war das Konzept der Autonomous Challenge geboren. Klar, dass ich da auch mit einem Team der TUM teilnehmen wollte.

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Künstliche Intelligenz Mobilität Entrepreneurship Forschung christine.lehner@tum.de news-37129 Mon, 10 Jan 2022 15:39:00 +0100
TUM ist Vizeweltmeister im autonomen Rennfahren https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37130 „Wir sind alle extrem zufrieden mit dem Ergebnis“ sagt Prof. Markus Lienkamp, Inhaber des Lehrstuhls für Fahrzeugtechnik. „Wir konnten bei diesem Rennen zeigen, was unser autonomes Fahrzeug im Zusammenspiel mit anderen Fahrzeugen bei solchen extrem hohen Geschwindigkeiten leisten kann. Wir sind noch nie so schnell gefahren wie heute. Ich bin sehr stolz auf unsere Platzierung. Was aber wirklich zählt ist der Fortschritt, den wir hier heute erreichen konnten. Das ist ein Sieg für den gesamten autonomen Rennsport.“

Fünf universitäre Teams waren am Freitag auf dem Las Vegas Motor Speedway bei der Autonomous Challenge @ CES an den Start gegangen. Dabei gab es eine ganz besondere Herausforderung zu meistern: Jeweils zwei autonom fahrende Rennwagen lieferten sich in mehreren Runden ein direktes Kopf-an-Kopf-Rennen auf der Strecke. Dementsprechend waren zahlreiche Überholmanöver und potentiell riskante Interaktionen mit anderen Autos zu sehen.

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Künstliche Intelligenz Mobilität Entrepreneurship Forschung stefanie.reiffert@tum.de news-37130 Sat, 08 Jan 2022 16:44:00 +0100
Der Akku der Zukunft https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37127 Mehrere Gruppen der Technischen Universität München (TUM) arbeiten an dieser neuen Technologie, von der elektrochemischen Grundlagenforschung über die Analytik mit Hilfe von Neutronen bis hin zur Produktionstechnik. Ein Beitrag von SAT.1 stellt ausgewählte Forschungsarbeiten vor.

Der Beitrag ist in der SAT.1 Bayern-Mediathek abrufbar:

Technik der Zukunft? Neue Batterie für E-Mobilität - Dokumentation in der Mediathek von Sat.1 Bayern (Dauer ca. 25 Min)

Die Verfügbarkeit von Inhalten in Mediatheken ist unter Umständen begrenzt.

 

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Mobilität Nachhaltigkeit TUM in den Medien battenberg@zv.tum.de news-37127 Tue, 04 Jan 2022 16:10:58 +0100
Wie Pflanzen auf Hitzestress reagieren https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37123 Es mag schwer fallen sich jetzt im Winter noch daran zu erinnern, aber der Juli 2021 war der heißeste Monat, der jemals dokumentiert wurde. In den USA lag die Temperatur 2,6 Grad Fahrenheit höher als im langjährigen Durchschnitt und Europa verzeichnete in vielen seiner südlichen Länder Temperaturen von über 45 Grad Celsius, mit einem Allzeit-Rekordhoch von 48,8 Grad Celsius an der Ostküste Siziliens.

Solche Hitzeperioden, mit immer neuen Rekordtemperaturen, sind in den letzten Jahrzehnten deutlich häufiger geworden, was als Folge des Klimawandels gewertet wird. Hitzewellen treten regelmäßiger auf, werden heißer und dauern länger an, mit schwerwiegenden Folgen nicht nur für Mensch und Tier, sondern auch für Pflanzen. „Hitzestress gefährdet Pflanzen in ihren natürlichen Lebensräumen und destabilisiert Ökosysteme. Aber auch die Erträge von Nutzpflanzen können drastisch reduzieren werden, was unsere Nahrungsmittelsicherheit gefährdet“, sagt Brigitte Poppenberger, Professorin für Biotechnologie gartenbaulicher Kulturen an der TUM.

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Nachhaltigkeit Forschung katharina.baumeister@tum.de news-37123 Tue, 04 Jan 2022 10:00:00 +0100
Fortschritte im Kampf gegen Corona https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37124 Wer bereits schwer erkrankt ist, dem können künstlich hergestellte Antikörper helfen. Im Klinikum rechts der Isar werden diese bereits eingesetzt. Die Vermehrung des Virus soll ein Medikament verhindern, das derzeit im Rahmen einer interdisziplinären Kooperation entwickelt wird. Ein weiteres Forschungsprojekt nimmt die Reaktion des Lungengewebes auf die Infektion in den Fokus. Und mit dem Dunkelfeld-Röntgen steht ein neues Verfahren zur Verfügung, das die Schädigungen des Lungengewebes sichtbar machen kann.

Die beiden Beiträge sind ab sofort in der SAT.1 Bayern-Mediathek abrufbar:

Medikament gegen Long Covid: Wie weit ist die Forschung? - Teil 1 der Dokumentation in der Mediathek von Sat.1 Bayern (Dauer ca. 25 Min)

Kampf gegen Corona: Wie können Röntgenstrahlen helfen? - Teil 2 der Dokumentation in der Mediathek von Sat.1 Bayern (Dauer ca. 25 Min)

Die Verfügbarkeit von Inhalten in Mediatheken ist unter Umständen begrenzt.

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Covid-19 TUM in den Medien battenberg@zv.tum.de news-37124 Mon, 03 Jan 2022 12:15:24 +0100
Roboter sammeln Unterwasser-Müll auf https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37116 In unseren Meeren und Ozeanen befinden sich aktuell zwischen 26 und 66 Millionen Tonnen Plastikmüll. Der größte Anteil davon liegt auf dem Meeresboden. Eine gewaltige Bedrohung für dort lebende Pflanzen und Tiere sowie das ökologische Gleichgewicht der Meere.

Doch das Reinigen der Gewässer ist aufwendig, teuer und oft auch gefährlich, weil häufig Taucher eingesetzt werden müssen. Außerdem konzentrieren sich Reinigungsaktionen meist auf die Wasseroberfläche. Ein Team der TUM hat sich mit acht europäischen Partner-Instituten im Projekt SeaClear zusammengetan und entwickelt ein Robotersystem, das auch Unterwasser Müll einsammeln kann.  

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Künstliche Intelligenz Nachhaltigkeit Forschung news-37116 Wed, 29 Dec 2021 12:20:00 +0100
Optimaler Einbau des mRNA-Wirkstoffs in Nanopartikel https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37119 Messenger-RNA (mRNA, deutsch „Boten-RNA“) als Wirksubstanz zu verwenden ist im Prinzip eine geniale Idee: Das Molekül enthält den spezifischen Bauplan für Proteine, die dann von der Zelle synthetisiert werden. Damit kann grundsätzlich eine sehr große Bandbreite unterschiedlicher therapeutisch wirksamer Proteine bereitgestellt werden.

Im Fall des Covid-19 Impfstoffs sind das die Proteine der charakteristischen Spikes auf der Oberfläche des Corona-Virus, die für die Impfung eingesetzt werden. Diese werden auf der Oberfläche von Immunzellen präsentiert woraufhin das Immunsystem des Menschen die Abwehr gegen diese körperfremden Eiweißstoffe und damit gegen die Corona-Viren einleitet. Die mRNA selbst wird nach wenigen Stunden wieder vollständig abgebaut, was vorteilhaft für die Sicherheit dieser Impfstoffe ist.

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Covid-19 Forschung battenberg@zv.tum.de news-37119 Mon, 27 Dec 2021 18:28:14 +0100
Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37113  

 

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Campus news-37113 Thu, 23 Dec 2021 13:59:00 +0100
Neue Materialien für die Quantentechnologie https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37117 Als vor rund 15 Jahren mit den topologischen Isolatoren die ersten Vertreter einer neuen Materialklasse entdeckt wurden, waren die Hoffnungen groß: Aufgrund ihrer speziellen elektronischen Struktur erwartete man auf der Oberfläche dieser neuen Materialien besondere Eigenschaften, beispielsweise einen energieeffizienten Informationstransport, mit denen sich völlig neue elektronische Bauteile für eine Vielzahl von Anwendungen entwickeln lassen sollten.

Doch bisher konnten diese Eigenschaften nicht einfach verändert und in Anwendungen kontrollierbar gemacht werden. Trotz größter Anstrengungen ließ deshalb eine technologische Nutzung auf sich warten. Dank der Entdeckung eines Teams um Christian Pfleiderer, Professor für Experimentalphysik zur Topologie korrelierter Systeme an der Technischen Universität München, könnte sich dies nun ändern.

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Quantentechnologie Forschung battenberg@zv.tum.de news-37117 Thu, 23 Dec 2021 09:00:00 +0100
Schwingende Berge https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37081 Jedes Objekt schwingt, wenn es angeregt wird, mit bestimmten Frequenzen, wie etwa eine Stimmgabel oder die Saiten einer Gitarre. Die so genannten Eigenfrequenzen hängen in erster Linie von der Geometrie des Objekts und seinen Materialeigenschaften ab. Das Phänomen wird auch bei Brücken, Hochhäusern und sogar bei Bergen beobachtet.

„Wir wollten wissen, ob sich solche Schwingungen auch an einem großen Berg wie dem Matterhorn nachweisen lassen", sagt Dr. Samuel Weber, der die Studie während eines Postdoktorats an der Professur für Hangbewegungen der Technischen Universität München (TUM) durchführte und mittlerweile beim WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF arbeitet. Er betont, dass die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Forschenden des Schweizerischen Erdbebendienstes an der ETH Zürich, des Instituts für Technische Informatik und Kommunikationsnetze der ETH Zürich sowie der Geohazards Research Group der Universität Utah (USA) für den Erfolg dieses Projekts besonders wichtig war.

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Forschung news-37081 Wed, 22 Dec 2021 03:06:00 +0100
Unsichtbare Viren-Schutzwand für Innenräume https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37112 Ein Forschungsteam des Tropeninstituts am LMU Klinikum München und der Technischen Universität München hat in Kooperation mit dem Start-up Smart United GmbH eine unsichtbare „Schutzwand“ aus UV-C-Licht entwickelt.

In ihrer als Preprint auf medRxiv veröffentlichten Untersuchung konnten sie zeigen, dass die von ihnen entwickelte Barriere aus UV-Licht die Ausbreitung von Krankheitserregern über die Luft in Innenräumen verhindert, indem sie die auf den Aerosol-Partikeln mitreisenden Erreger abtötet.

Die Schutzrate wurde anhand von Modellorganismen überprüft. Dazu gehörten E. coli, S. aureus sowie ein Coronavirus. Bei Luftgeschwindigkeiten von 10 cm/s werden Inaktivierungsraten von über 99 Prozent erreicht.

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Covid-19 Forschung battenberg@zv.tum.de news-37112 Tue, 21 Dec 2021 09:51:25 +0100
Wie AfD-Wahlergebnisse rechtsextreme Demonstrationen hervorrufen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37109 Soziale Normen hängen stark davon ab, was Menschen über die Ansichten anderer Menschen annehmen. Das bedeutet auch, dass sich Normen dann ändern können, wenn neue Informationen über die Haltungen anderer sichtbar werden, wie es bei der Veröffentlichung von Wahlergebnissen der Fall sein kann. Wie sich Wahlerfolge von rechtspopulistischen Parteien in dieser Hinsicht auswirken, ist bislang vor allem für die Zunahme von Hasskriminalität und die Veränderung künftiger Wahlabsichten erforscht worden. Dr. Felix Hagemeister von der Hochschule für Politik (HfP) an der Technischen Universität München (TUM) hat nun untersucht, wie die Wahlergebnisse der Alternative für Deutschland (AfD) und die Zahl rechtsextremer Demonstrationen zusammenhängen.

Für seine Studie berücksichtigte Hagemeister Umfrageergebnisse der AfD im Vorfeld der zehn Landtagswahlen in Flächenstaaten zwischen September 2013 und September 2017 und die Wahlergebnisse der Partei. Letztere erfasste er sowohl auf Landesebene als auch in allen Kommunen der jeweiligen Bundesländer. Für denselben Zeitraum ermittelte er aus Antworten der Bundesregierung auf parlamentarische Anfragen, in welchen Kommunen es zu welchem Zeitpunkt Demonstrationen gab, die als rechtsextrem eingestuft wurden. Der Großteil der rund 1.300 Kundgebungen hatte fremdenfeindliche Forderungen zum Thema.

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Forschung klaus.becker@tum.de news-37109 Mon, 20 Dec 2021 10:50:08 +0100
Den Blick weiten https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37057 Langeweile kann Gifty Baffour Awuah nicht ertragen. Als sie ihr Medizinstudium in ihrem Heimatland Ghana abgeschlossen hatte, begann sie in ihrer freien Zeit Deutsch zu lernen. Das fiel der Ärztin so leicht, dass ihre Deutschlehrerin ihr riet, doch in Deutschland zu studieren. Seit zwei Jahren besucht die heute 32-Jährige nun den Masterstudiengang Health Science – Prevention and Health Promotion der Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften der TUM. In den Seminaren und Vorlesungen ist sie für ihr großes Engagement und ihre wertvollen Diskussionsbeiträge bekannt.

Der DAAD ehrt Gifty Baffour Awuah nun für ihre herausragenden Leistungen im Bereich Public Health. Jedes Jahr werden Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für verantwortliches Handeln ausgezeichnet – so sollen dauerhafte Verbindungen in die ganze Welt geschaffen werden. Auch Gifty Baffour Awuah ist mit ihrem Herzen in beiden Ländern: in Ghana und in Deutschland. Ihr ist die Verständigung zwischen beiden Kulturen sehr wichtig.

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Campus lisa.pietrzyk@tum.de news-37057 Fri, 17 Dec 2021 07:12:00 +0100
Preis für gute Lehre geht an Tilo Biedermann und Nada Sissouno https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37085 Prof. Biedermann, Ordinarius des Lehrstuhls sowie Direktor der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, versteht es, didaktisch exzellent und mit viel praktischem Bezug, die Studierenden für sein Fachgebiet zu begeistern. Auch im klinischen Alltag prägt er eine aktive Lehrkultur. Unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie setzte er zudem eine Vielzahl innovativer, digitaler Formate ein.

Dr. Sissouno lehrt Höhere Mathematik für Bau- und Umweltingenieure. Ihr gelingt es, die Studienanfänger der Ingenieurwissenschaften für Mathematik als Kernelement der Grundausbildung zu begeistern. Selbst in Vorlesungen mit 600 Teilnehmenden im Audimax gelingt es ihr, die Studierenden zur aktiven Mitarbeit zu motivieren. Ihre Corona-bedingten Online-Vorlesungen reicherte sie mit einem Portfolio an zusätzlichen Übungsangeboten und Erklärvideos an.

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Campus Lehren news-37085 Thu, 16 Dec 2021 18:13:12 +0100
Lebensrettungsdrohne mit Defibrillator an Bord https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37077 Die 3 mal 2 Meter große, elektrisch betriebene Starrflügler-Drohne kann auch an Orte gelangen, die mit Krankenwagen schwer oder gar nicht zu erreichen sind. Sobald die Drohne an den Koordinaten des gemeldeten medizinischen Notfalls eintrifft, geht sie in Schwebeflug über und lässt an Seilen einen Defibrillator herunter. Dieser kann auch von medizinischen Laien einfach bedient werden und die Überlebenschance der betroffenen Person deutlich erhöhen.

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Künstliche Intelligenz Campus Präsident news-37077 Wed, 15 Dec 2021 13:00:00 +0100
Waldzustand in Echtzeit am Monitor beobachtbar https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37070 Das häufigere Auftreten extremer Klimabedingungen im Zuge des Klimawandels stellt eine Bedrohung für die Wälder weltweit dar. Dürreperioden, Spätfrost, übersättigte Böden nach Überschwemmungen, Starkniederschläge und Winterstürme sind oft die Ursachen für das Baumsterben. Da extreme Umweltbedingungen die Abwehrmechanismen der Bäume beeinträchtigen, können außerdem Krankheitserreger wie Pilze und Käfer häufig den Rückgang und das Absterben von Bäumen verstärken.

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Nachhaltigkeit Forschung katharina.baumeister@tum.de news-37070 Wed, 15 Dec 2021 08:46:00 +0100
Ein Medikament gegen Covid-19 https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37075 Das SARS-CoV-2-Virus nutzt ein Protein an der Oberfläche menschlicher Zellen als Eintrittspforte, das sogenannte Angiotensin-converting enzyme 2 (ACE2). Hier greift das sogenannte Spike-Protein des Virus an, um anschließend die Zelle zu infizieren. Die bisher wirksamste medikamentöse Therapie, die wir gegen das SARS-CoV-2 in der Hand haben, sind Antikörper-Therapien.

Hierbei werden rekombinante Antikörper zur Therapie von Covid-19-Erkrankungen eingesetzt, unter anderem auch am TUM-Klinikum rechts der Isar, jedoch entzieht das Virus, sich durch Mutation dem Angriff durch die therapeutischen Antikörper und teilweise sogar den natürlichen, nach einer Impfung ausgebildeten Antikörpern.

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Covid-19 Forschung battenberg@zv.tum.de news-37075 Tue, 14 Dec 2021 00:14:00 +0100
Tiefe Einblicke mit dem Haut-Scanner https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37059 RSOM, kurz für Raster-Scan Optoacoustic Mesoscopy, heißt die Bildgebungs-Technologie, die als Teil des EU-geförderten Projekts INNODERM entwickelt wurde. Mit einem RSOM-Scanner wird es möglich, Zell- und Gefäßstrukturen unter der Hautoberfläche sehr präzise zu untersuchen und Veränderungen zu erfassen. Das ist beispielsweise wichtig, um Größenveränderungen von Schuppenflechten, Ekzemen oder Melanomen bei Hautkrebs zu bewerten. Mit bisherigen Ansätzen wie visuellen Untersuchungen, optischen Bildgebungsmethoden oder Ultraschall war dies nicht möglich. Optische Bildgebungsmethoden können nur einen Bruchteil der Tiefe erreichen, während Ultraschall keinen ausreichenden Kontrast bietet, um vergleichbare Informationen zu gewinnen. Aus den detaillierten Informationen, die der RSOM-Scanner über Vorgänge unter der Hautoberfläche liefert, lassen sich etwa Rückschlüsse darauf ziehen, ob Therapien anschlagen.

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Forschung paul.hellmich@tum.de news-37059 Mon, 13 Dec 2021 12:37:00 +0100
Impfaktion in der Pinakothek der Moderne https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37072 Die Aktion richtet sich an alle Impfwilligen ab zwölf Jahren, wobei Minderjährige in Begleitung eines Erziehungsberechtigten erscheinen müssen. Eine vorherige Anmeldung ist weder notwendig noch möglich, die Registrierung sowie eine Nummernvergabe wird vor Ort vorgenommen (Eingang Süd der Pinakothek der Moderne, Ecke Gabelsberger Str./Türkenstrasse). Möglich sind neben sogenannten Booster-Impfungen (Drittimpfungen) auch Erst- und Zweitimpfungen. Die medizinisch notwendige Ruhezeit von 15 Minuten unter Aufsicht im Anschluss an die Impfung erfolgt in der zentralen gläsernen Rotunde der montags für den Publikumsverkehr geschlossenen Pinakothek der Moderne.

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Covid-19 Termin news-37072 Fri, 10 Dec 2021 11:32:50 +0100
Das Tetra-Neutron – Neutronenstern en miniature https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37067 Während sich die Kernphysik darüber einig ist, dass es im Universum keine Systeme gibt, die nur aus Protonen bestehen, suchen Physikerinnen und Physiker seit über 50 Jahren nach Teilchen, die aus zwei, drei oder vier Neutronen zusammengesetzt sind.

Würde ein solches Teilchen existieren, müssten Teile der Theorie der starken Wechselwirkung neu überdacht werden. Darüber hinaus könnte das eingehendere Studium dieser Teilchen helfen, die Eigenschaften von Neutronensternen besser zu verstehen.

„Die starke Wechselwirkung ist im wahrsten Sinne des Wortes die Kraft, die die Welt im Innersten zusammenhält. Schwerere Atome als Wasserstoff, wären ohne sie undenkbar“, sagt Dr. Thomas Faestermann, unter dessen Leitung die Versuche stattfanden.

Alles deutet nun darauf hin, dass in einem der letzten Experimente am inzwischen stillgelegten Tandem-Van-de-Graaff-Beschleuniger auf dem Forschungscampus Garching genau solche Teilchen entstanden sind.

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Forschung battenberg@zv.tum.de news-37067 Thu, 09 Dec 2021 11:31:06 +0100