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Waldinventur im Nationalpark Berchtesgaden

Bestandsaufnahme im Ökosystem Wald

Foto: Christian Clasen

TUM in den Medien

Wie verändern erhöhte Wildbestände den Wald? Welchen Einfluss hat die Klimaerwärmung auf die Vegetation? Und wo ist der Borkenkäfer ein besonders großes Problem? Diesen Fragen gehen Forstwissenschaftler der TU München im Nationalpark Berchtesgaden auf den Grund.

Alle 15 Jahre wird im Nationalpark Berchtesgaden gezählt: Büsche und Bäume, Rehe und Vögel werden von den Mitarbeitern des Nationalparks vermerkt. Mit dabei sind Wissenschaftler des Fachgebiets für Waldinventur und nachhaltige Nutzung. Sie wollen herausfinden, wie sich die Flora und Fauna des Ökosystems Wald über die Jahre verändert. Ihre Forschungsarbeit bildet das wissenschaftliche Grundgerüst der Waldinventur.

Das Vorgehen: An 3000 Stichprobenpunkten zählte das Team die Bäume, überprüfte das Vorkommen verschiedener Pflanzen und Tierarten und dokumentierte Schädlingsbefall oder Wildschäden. Die hohe Anzahl der Stichproben, die engmaschig über das gesamte Gebiet des Nationalparks verteilt sind, machen die Inventur so interessant. Bei einer gewerblichen Bestandsaufnahme ist die Dichte der Stichproben selten so hoch. Die Auswertung der gesammelten Daten wird zeigen, wie sich der Nationalpark seit den vergangenen Inventuren 1995 und 1983 verändert hat. Und: Mithilfe der Daten der Forscher kann die Waldentwicklung in der sogenannten Pflegezone des Nationalparks sinnvoll gesteuert werden.

Das Bayerische Fernsehen begleitet die Waldinventur in den Höhen des einzigen deutschen Alpennationalparks. 

Bericht: Waldinventur im Nationalpark Berchtesgaden