Studierende der TUM erfolgreich bei RoboCup 2013 in Eindhoven:

TUMsBendingUnits Weltmeister in der RoboCup Logistics League

Siegerteam des Teams TUMsBendingUnits bei der Arbeit. (Foto: TUM)
Siegerteam des Teams TUMsBendingUnits bei der Arbeit. (Foto: TUM)

Campus

Mit zahlreichen Verbesserungen in der Software und ausgeklügelten Anpassungen an das neue Regelwerk gewann das Team TUMsBendingUnits der Technischen Universität München (TUM) 2013 erneut den Weltmeistertitel in der Logistics League. Neun Teams aus der ganzen Welt hatten sich für die RoboCup Logistics League 2013 in Eindhoven qualifiziert.

In der Logistics League des RoboCups besteht die Aufgabe darin, die Warenlogistik einer Produktionshalle zu bewältigen. Zwei konkurrierende Teams spielen gleichzeitig auf getrennten Spielfeldern, aber unter Einwirkung derselben zufälligen Ereignisse. Der Schwerpunkt des Wettbewerbs liegt in einer effizienten Bewältigung der Warenlogistik und der Zusammenarbeit der drei autonomen Roboter, die möglichst flexibel auf verschiedenste Ereignisse reagieren müssen, um einen reibungslosen Produktionsablauf zu gewährleisten.

Zu Beginn des RoboCups standen den Teams zwei Vorbereitungstage zur Verfügung, an denen die Roboter montiert und vor Ort getestet werden konnten. Daran schloss sich die Qualifikationsphase an, in der die Teams, darunter Vertreter aus Ägypten, Deutschland, Japan, Mexiko, Schweiz und Ungarn, gegeneinander antraten und um den Einzug in die Playoffs kämpfen.

Unterstützt vom Lehrstuhl für Echtzeitsysteme und Robotik (Prof. Dr. A. Knoll) der Fakultät für Informatik hatte das Team mit einem selbst entwickelten Simulator schon zu Hause Hardwaretests und spielfeldunabhängige Effizienztestsests durchgeführt und so das Zusammenspiel der Roboter perfektioniert. Einen weiteren Beitrag leistete die Strategie, alle Robotinos gleich zu priorisieren und mit den gleichen Programmen zu starten, so dass der Ausfall eines beliebigen Robotinos leicht abgefangen werden konnte. Im Endspiel siegte TUMsBendingUnits gegen das Magdeburger Team robOTTO mit 240:132 Punkten. Insgesamt erzielte TUMsBendingUnits in der Qualifikationsphase mit 1.304 Spielpunkten fast doppelt so viele Punkte wie das Team Carologistics der RWTH Aachen, das mit 688 Punkten die zweithöchste Gesamtpunktezahl erreichte.

Mehr Infos:

YouTube-Channel des Teams TUMsBendingUnits

Team TUMsBendingUnits: Sebastian Brunner, Christoph Ihrke, Sören Jentzsch, Sebastian Denz (Foto: TUM)
Team TUMsBendingUnits: Sebastian Brunner, Christoph Ihrke, Sören Jentzsch, Sebastian Denz (Foto: TUM)