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11.05: Wissenschafts-Matinee am TUM-IAS

"Roboy - Humanoid sein oder nicht sein"

Roboter Roboy des Artificial- Intelligence- Lab der Universität Zürich.
Roboter Roboy, eine Neuentwicklung des Artificial- Intelligence- Lab der Universität Zürich. (Bild: Adrian Baer)

Termin

Was versteht man unter künstlicher Intelligenz? Und wie denken eigentlich Roboter? Um diese und viele andere Fragen dreht sich die Wissenschafts-Matinee am Sonntagvormittag, bei der bekannte Wissenschaftler/-innen ihre Arbeit einem bunt gemischten, nichtwissenschaftlichen Publikum vorstellen.

Titel: "Roboy - Humanoid sein oder nicht sein"
Ein Mini-Drama, in dem Menschen und Roboter bis zur Unkenntlichkeit verschmelzen.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Informatik.

Theaterstück:
Auf der Bühne stehen die zwei Schauspieler Sasha Mazzotti und Philipp Siegel gemeinsam mit Roboy - dem neuesten Roboter des Labors für künstliche Intelligenz der Universiät Zürich (AI Lab). Auf humorvolle Weise beleuchtet dieses Mini-Drama die Facetten der Beziehung zwischen Mensch und Maschine. Es zeigt eine Welt, in welcher Roboter den Menschen so ähnlich sind, dass sich weder Mensch noch Roboter zu unterscheiden wissen.

Das Stück wurde anlässlich des internationalen Robotik-Kongresses robots on tour uraufgeführt und wird seither regelmässig gespielt.

Darsteller:
Roboy, Sasha Mazzotti, Philipp Siegel

Künstlerische Leitung:
Mirjam Neidhart (Idee, Text, Regie) / Claudia Tolusso (Ausstattung) / Sonja Eisl (Dramaturgie) / Adrian Burri / Serge Weydert / Tao Pey Yen (Programmierung, AILab) / Georg Lendorff / Claudia Wick, Anne Lorenz (Video) / Victor Witschi (Assistent) / Suzanne Zahnd (Robot-Operator)

Kurz-Vorträge:
Im Anschluss an das ca. 20-minütige Theaterstück finden zwei Kurzvorträge zum Thema biologisch inspirierter Robotik und dem EU-Flagship „Human Brain Project“ statt.

Referenten:
Prof. Dr. Rolf Pfeifer ist Direktor des Labors für Künstliche Intelligenz an der Uni Zürich. Er erforscht die Rolle des Körpers bei intelligentem Verhalten in Bezug auf den Lebensraum, den Roboter mit uns teilen. Die biologisch inspirierte Robotik geht davon aus, dass ein Körper für die Entwicklung von menschlicher Intelligenz erforderlich ist. Durch Anfassen und Wahrnehmen der Umgebung und durch Interaktion mit der Umgebung entwickelt sich Intelligenz. Deshalb versuchen Forscher, beim Bau eines Roboters den menschlichen Körper nachzuempfinden.

PD Dr. Florian Röhrbein ist Privatdozent an der Technischen Universität München, Lehrstuhl für Echtzeit und Robotik. Er spricht über das das Human Brain Project und die Neurorobotik an der TUM.
Im Human Brain Project soll das umfangreiche Wissen über das menschliche Gehirn zusammengeführt werden, um es letztlich in Supercomputer-basierten Modellen und Simulationen zu rekonstruieren. Die entstehenden Modelle könnten dann nicht nur ein neues Verständnis des menschlichen Gehirns und seiner Krankheiten ermöglichen, sondern auch eine völlig neue Rechen- und Robortertechnik.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung unter info(a)tum-ias.de wird gebeten.

Veranstaltungsort:
Auditorium, TUM Institute for Advanced Study, Lichtenbergstrasse 2 a, 85748 Garching, Forschungszentrum Garching
Tel +49.89.289.10550, www.tum-ias.de

Anfahrt:
U6 Garching Forschungszentrum | Bus 230 (aus Ismaning) / 690 (aus Neufahrn) | A9 Ausfahrt „Garching Nord"
Anfahrtsbeschreibung (PDF/1MB)

Mehr:
Flyer der Veranstaltung TUM-IAS Roboy (PDF/4,4MB)