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Neue Mitglieder in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften

Akademie beruft zwei TUM-Wissenschaftler

Neue Mitglieder in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften: Prof. Gerhard Kramer und Prof. Matthias Rief (Foto: A. Eckert und A. Heddergott / TUM)
Neue Mitglieder in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften: Prof. Gerhard Kramer und Prof. Matthias Rief (Foto: A. Eckert und A. Heddergott / TUM)

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Die Bayerische Akademie der Wissenschaften hat elf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aufgrund ihrer wissenschaftlichen Leistungen als neue Mitglieder gewählt – darunter zwei Professoren der Technischen Universität München (TUM): Prof. Gerhard Kramer, Inhaber des Lehrstuhls für Nachrichtentechnik, und Prof. Matthias Rief, Lehrstuhlinhaber für Molekulare Biophysik.

Prof. Gerhard Kramer ist Inhaber des Lehrstuhls für Nachrichtentechnik an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik. Er forscht auf den Gebieten der Nachrichtentechnik und Informationstheorie, insbesondere der Mehrbenutzer- und Netzwerk-Informationstheorie. Er beschäftigt sich unter anderem mit deren Anwendungen auf Funk-, Telefon- und Glasfaser-Kanäle. In seinen Arbeiten widmet er sich nicht nur neuen Methoden und Verfahren, sondern auch Fragen von grundsätzlicher theoretischer Bedeutung. Gerhard Kramer studierte Elektrotechnik an der University of Manitoba in Kanada und promovierte an der ETH Zürich. Von 2000 bis 2008 arbeitete er in den Alcatel-Lucent Bell Labs, USA. 2009 wechselte er als Professor an die University of Southern California (USC) in Los Angeles. Seit 2010 ist er Alexander von Humboldt Professor an der TUM.

Prof. Matthias Rief ist Lehrstuhlinhaber für Molekulare Biophysik an der Fakultät für Physik. Er forscht zur Physik einzelner Biomoleküle und dem Verfahren der Einzelmolekül-Kraftspektroskopie. Seine Arbeitsgruppe hat Techniken mitentwickelt, die es ermöglichen, einzelne Biomoleküle direkt zu kontaktieren und ihre mechanischen Eigenschaften zu untersuchen. Die Fragestellungen reichen von der Selbstorganisation und Faltung von Proteinen und DNA bis hin zur Bewegung einzelner molekularer Motoren.
Nach dem Studium der Physik an der TUM und der Promotion in Physik an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) arbeitete Matthias Rief als PostDoc an der Stanford University, USA. Nach einer Professur an der LMU wurde er 2003 an die Fakultät für Physik der TUM berufen.

Die Bayerische Akademie der Wissenschaften ist die größte und eine der ältesten Akademien in Deutschland. Mit rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreibt sie Grundlagenforschung in den Geistes- und Naturwissenschaften.

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