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Delegationsreise von Staatsministerin Aigner

TU München engagiert sich im Iran

TUM-Präsident Herrmann
TUM-Präsident Herrmann begleitete die bayerische Wirtschaftsministerin auf ihrer Reise in den Iran. (Bild: Heddergott / TUM)

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Die Technische Universität München (TUM) knüpft an ihre langjährigen Verbindungen zu leistungsstarken Universitäten im Iran an, um nach der bevorstehenden Aufhebung der internationalen Sanktionen (Nuklearabkommen) einer umfassenden Zusammenarbeit in der technischen Entwicklung den Weg zu ebnen.

Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann hat auf der Delegationsreise von Staatsministerin Ilse Aigner in der Hauptstadt des Iran die Verstetigung der seit dem Jahre 2004 laufenden Kooperation mit der University of Teheran vereinbart. Gemeinsam mit der Sharif University of Technology wird ein Schwerpunkt auf die Wasser-, Abwasser-, und Energietechnologien gesetzt, u.a. in der kürzlich vereinbarten „German Water Alliance“. Darüber hinaus wird die TUM School of Management (Fakultät für Wirtschaftswissenschaften) künftig eine Executive Master-Ausbildung für bereits berufstätige Manager technischer Unternehmen koordinieren.

Die TUM kann auf eine starke Alumni-Gemeinschaft im Iran aufbauen, die über Jahrzehnte entstanden ist. Viele Ehemalige sind in ihrem Heimatland heute in einflussreichen Positionen von Unternehmen wirksam und möchten die Forschungsstärken der TUM insbesondere auf dem ingenieurwissenschaftlichen Sektor nutzen. Schwerpunkte sind die Informatik, der Maschinenbau, die Elektro- und Informationstechnik, die Lebensmitteltechnologie, das Bauingenieurwesen (v.a. Wasserbau, Hoch- und Tiefbau) sowie die Satellitenkommunikation.

Staatsministerin Ilse Aigner war mit einer Delegation von über 100 bayerischen Wirtschaftsvertretern nach Teheran gereist, um die Beziehungen bayerischer Unternehmen zum Iran neu zu beleben und zu erweitern.