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European Space Elevator Challenge an der Technischen Universität München in Garching

Der Traum vom Weltraumaufzug

Mit dem Aufzug ins All.
Mit dem Aufzug ins All. (Bild: Nasa)

Termin

Vom 12. bis 15. September ist die Technische Universität München (TUM) zum dritten Mal Austragungsort der "European Space Elevator Challenge", einem internationalen Wettbewerb, bei dem Prototypen für einen Weltraumaufzug entwickelt werden. Sieben Teams aus Deutschland, Indien und Japan treten mit ihren Konzepten gegeneinander an – in der Hoffnung, den Grundstein für eine Revolution in der Raumfahrt zu legen.

Mit einem Aufzug ins Weltall – das ist die Vision, die in den nächsten Jahrzehnten die Raumfahrt revolutionieren soll. Größere Bekanntheit in Deutschland erreichte sie vor einigen Jahren durch den Roman "Limit" von Bestseller-Autor Frank Schätzing.

Mit der European Space Elevator Challenge, kurz EUSPEC, sollen angehende Ingenieure für die Technik des Weltraumaufzugs begeistert werden. Ausgerichtet wird der Wettbewerb von der WARR, einer studentischen Arbeitsgruppe am Lehrstuhl für Raumfahrttechnik.

Die beiden Fahrtage des Wettbewerbs am Dienstag, 13. September, und Mittwoch, 14. September, sind ab 10 Uhr öffentlich zugänglich. Veranstaltungsort ist die Wiese neben dem Parkplatz hinter dem Westeingang der Fakultät für Maschinenwesen auf dem Forschungscampus Garching. Informationen zum Programm, dem Regelwerk und den teilnehmenden Teams können unter euspec.warr.de aufgerufen werden. Ein Lageplan ist auf der Seite http://euspec.warr.de/contact zu finden (bis nach unten scrollen). 

Heliumballon statt Autokran

In diesem Jahr wird der Wettbewerb im wahrsten Sinne des Wortes seinen bisherigen Höhepunkt erreichen. Statt wie bisher an einem Autokran wird das Fahrseil an einem Heliumballon befestigt, der in 100 Metern Höhe schwebt. Die Aufzüge der Teams, die gegeneinander antreten, müssen dabei nicht nur schnell nach oben fahren, sondern auch wenig Energie verbrauchen und möglichst viel Zusatzgewicht mitnehmen. Eine Expertenjury wird die Konzepte genau in Augenschein nehmen.

Sieben Teams treten mit ihren Prototypen in Garching gegeneinander an. Zum ersten Mal sind auch Schülerteams mit dabei, die auf einer verkürzten Strecke mit vereinfachtem Regelwerk ihre Aufzüge fahren lassen. Das eigene Team der WARR, das mittlerweile auf über 10 Jahre Erfahrung zurückblicken kann, tritt mit einem komplett neuentwickelten, hocheffizienten Leichtbaukonzept an.

Über WARR

Die WARR wurde 1962 gegründet und ist eine der ältesten studentischen Arbeitsgemeinschaften der TUM. Das Ziel der WARR ist es, ihren Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, neben ihrem Studium wissenschaftlich zu arbeiten und Erfahrung in praktischen Projekten mit Verbindung zur Raumfahrt zu sammeln. Sie wird unterstützt vom Lehrstuhl für Raumfahrttechnik sowie vom Lehrstuhl für Turbomaschinen und Flugantriebe.