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Rekord von 13.000 Neuimmatrikulationen zum Wintersemester

Erstmals 40.000 Studierende an der TUM

Seminar an der TUM
Forschungsorientierte Lehre mit starkem Praxisbezug: Die Absolventinnen und Absolventen der TUM haben hervorragende Berufsaussichten. (Bild: Eckert / TUM)

Campus

An der Technischen Universität München (TUM) sind zum ersten Mal 40.000 Studierende eingeschrieben. Nach vorläufigen Zahlen ist die TUM nun die zweitgrößte Universität in Bayern. Zum Wintersemester gab es mehr als 13.000 neue Immatrikulationen, auch dies ist ein erneuter Rekord. In den Masterstudiengängen kommen 40 Prozent der neuen Studierenden aus dem Ausland.

Rund 6.900 Studierende beginnen am Montag ihr erstes Fachsemester in den grundständigen Studiengängen (v.a. Bachelor) der TUM – so viele wie nie zuvor, mit Ausnahme des doppelten Abiturjahrgangs 2011. Insgesamt sind nun rund 40.000 Studierende eingeschrieben, ein historischer Höchststand. Innerhalb von nur 15 Jahren hat sich die Zahl der Immatrikulierten verdoppelt, allein in den vergangenen fünf Jahren kamen 9.000 Studierende hinzu. Nach vorläufigen Daten des Bayerischen Landesamtes für Statistik hat die TUM damit die FAU Erlangen-Nürnberg als zweitgrößte bayerische Universität überholt.

Gleichzeitig verstärkt sich der internationale Zulauf: Rund 4.000 Studierende aus dem Ausland haben sich in Bachelor- und Masterstudiengängen ins erste Fachsemester eingeschrieben, nochmals 600 mehr als im Vorjahr. Bei den Masterstudiengängen kommen 40 Prozent der Neulinge aus aller Welt. Der Gesamtanteil ausländischer Studierender beträgt nun 24 Prozent. Eine Besonderheit in diesem Jahr: Auch Teilnehmer des Gasthörerprogramms für Geflüchtete haben die Zulassung für reguläre Studiengänge geschafft.

Gestern wurde die TUM mit dem „Best Performance Prize “ als am stärksten internationalisierte Universität Deutschlands in den MINT-Fächern ausgezeichnet. Der Preis ist Teil des Förderprogramms „MINTernational“ des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft, des Daimler-Fonds sowie der Daimler und Benz Stiftung.

„Neubau auf dem Campus Garching schnellstmöglich realisieren“

Die neue Entwicklung veranlasste TUM-Präsident Wolfgang A. Herrmann, auf die kritische Raumsituation der TUM an ihren drei Standorten München, Garching und Freising-Weihenstephan hinzuweisen. Der bevorstehende Neubau der Fakultät für Elektro- und Informationstechnik auf dem Campus Garching müsse schnellstmöglich realisiert werden; für die nach dem Umzug frei werdenden Gebäude in der Münchner Innenstadt haben andere Fakultäten dringenden Bedarf.

Immatrikulationsfeier zum Studienbeginn

Am kommenden Montag, 17. Oktober, begrüßt das Präsidium der TUM um 17 Uhr die Erstsemester bei der Immatrikulationsfeier auf der Wiese neben der Mensa an der Arcisstraße.