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„Forscherschule 2016“ als Referenzgymnasium eng mit der TUM verbunden

TUM-Präsident rühmt Schyren-Gymnasium als Vorbild

Schyren-Gymnasium, Pfaffenhofen
Am Schyren-Gymnasium in Pfaffenhofen wird viel Wert auf Forschung gelegt. (Bild: Schyren-Gymnasium)

Campus

Das Schyren-Gymnasium Pfaffenhofen, eine Referenzschule der TUM, ist zur „Bayerischen Forscherschule 2016“ ernannt worden. Die Auszeichnung vergibt der Sponsorpool Bayern der Stiftung „Jugend forscht“. TUM-Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann lobt die Ausrichtung des naturwissenschaftlichen Unterrichts an der Naturbeobachtung.

„Das Schyren-Gymnasium in Pfaffenhofen ist ein Vorbild für die moderne Pädagogik in den Naturwissenschaften.“ TUM-Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann, selbst Chemiker, hebt das Referenzgymnasium seiner Universität deshalb hervor, „weil sich dort der naturwissenschaftliche Unterricht einzig richtig an der Naturbeobachtung orientiert“.

Als pädagogisch wertvolles Beispiel nennt Herrmann das Unterrichtskonzept des Mathematik- und Physiklehrers Bernhard Laux: „Er geht mit den Schülern hinaus in die Natur, erklärt den Baumbestand, erforscht mit ihnen dann die holzartenspezifische Akustik und baut am Ende noch Instrumente. Schöner kann man Natur und die Wissenschaft, die in ihr steckt, nicht vermitteln und dann auch noch mit der Musik als Quelle aller Kreativität zusammenführen.“ Man solle dankbar sein, dass es solche Lehrer gibt, so Herrmann.

Das mehrfach preisgekrönte Schyren-Gymnasium ist eines der Referenzgymnasien der TU München, die im Vorfeld der Fakultätsgründung der TUM SCHOOL OF EDUCATION (2009) ausgewählt wurden. Mit ihnen pflegt die TUM besonders enge Verbindungen. „So nützt diesen Gymnasien unser Schülerforschungszentrum Berchtesgaden, das die Pädagogikräume Natur, Labor und Schulzimmer logisch verbindet“, sagt Herrmann. Wer an der Natur lernt, für den seien chemische Formeln und physikalische Lehrsätze keine Horrorvision mehr.

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