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Höchster Grad der IEEE-Mitgliedschaft für Robotik-Experten der TUM

Prof. Gordon Cheng zum IEEE Fellow 2017 ernannt

TUM-Prof. Gordon Cheng neben einer seiner Robotik-Kreationen: Ein Roboterarm mit der von Cheng entwickelten künstlichen Haut.
Prof. Gordon Cheng wurde zum IEEE Fellow 2017 ernannnt. (Bild: Astrid Eckert / TUM)

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Das Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) hat Prof. Gordon Cheng zum IEEE Fellow 2017 gewählt. Cheng ist Leiter des Lehrstuhls für Kognitive Systeme an der Technischen Universität München (TUM). Das IEEE vergibt die Auszeichnung als Anerkennung für Chengs außergewöhnliche Leistungen in der humanoiden Robotik sowie der Neurorobotik.

Das IEEE ist einer der führenden technischen Berufsverbände und hat sich zum Ziel gesetzt, Technologien zum Nutzen der Allgemeinheit zu fördern. Die Auszeichnung IEEE Fellow wird an Personen vergeben, die sich in einem der Themenschwerpunkte der Organisation verdient gemacht haben, die von der Robotik bis zur Unterhaltungselektronik reichen. Die Auszeichnung IEEE Fellow wird durch das IEEE Direktorium verliehen und ist der höchste Grad der Mitgliedschaft – sie gilt als eine der prestigeträchtigsten Ehrungen in der technischen Gemeinschaft und als ein wichtiger Erfolg in der wissenschaftlichen Laufbahn.

Cheng ist unter anderem an "Walk Again" beteiligt. In diesem Projekt haben Forscherinnen und Forscher ein Exoskelett entwickelt, das Gelähmte durch die Kraft ihrer Gedanken steuern können. Cheng und sein Team konstruierten eine künstliche Haut für den Roboteranzug. Die Sensoren in der Haut können Druck oder Berührung erkennen und geben diese Information als Impuls an die gelähmte Person weiter. Große Aufmerksamkeit erhielt das Projekt bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Dort schoss ein gelähmter Mann bei der Eröffnungsfeier den ersten Ball.

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