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Dies Academicus 2001 der TU München

Verleihung der Karl Max von Bauernfeind-Medaillen

Mit der Karl Max von Bauernfeind-Medaille werden Persönlichkeiten geehrt, die sich um die Technische Universität München (TUM) verdient gemacht haben. (Bild: Uli Benz/TUM)

Forschung

Im Rahmen ihrer akademischen Jahresfeier, dem Dies academicus, verlieh die Technische Universität München (TUM) heute die Karl Max von Bauernfeind-Medaille an Dr.-Ing. Heidi Samarian, Oberassistentin am Lehrstuhl für Makromolekulare Stoffe in Garching, und Dr. Wolfgang Waschkowski. Der Physiker arbeitet als Projektleiter an der Neuen Forschungs-Neutronenquelle Garching (FRM-II).

Dr. Heidi Samarian vom Lehrstuhl für Makromolekulare Stoffe in Garching erhält die Medaille "in Würdigung ihres langjährigen hochschulpolitischen Engagements, insbesondere ihres uneigennützigen, unermüdlichen Einsatzes für die Belange der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Fachbereichsrat der Fakultät für Chemie, im Personalstellenausschuss, im Haushaltsausschuss, als Vorsitzende des Konvents der wissenschaftlichen Mitarbeiter und im Akademischen Senat."

Dr. Samarian studierte Chemie an der TU Berlin und ging nach ihrer Promotion im Jahre 1974 an die TUM an den neu gegründeten Lehrstuhl für Makromolekulare Chemie. Ihr hochschulpolitisches Engagement begann 1986 mit der Wahl in den Fachbereichsrat der Fakultät für Chemie. Seit 1988 ist sie gewählte Sprecherin des Konvents der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TUM und Mitglied des Senats. Über die Hochschule hinaus ist die 59-Jährige seit langem aktives Mitglied im Landesverband des Akademischen Mittelbaus Bayern. Samarians besonderes Interesse galt und gilt der Lehre in der TUM. Die Gründung des erfolgreichen Programms "Lehren und Lernen an der TU München" wurde von der Chemikerin mit initiiert.

Dr. Wolfgang Waschkowski , Projektleiter an der Neuen Forschungs-Neutronenquelle Garching (FRM-II), erhält die Medaille "in Würdigung seines überobligatorischen, nie erlahmenden Engagements an der Nahtstelle zwischen Technik und Natur, einerseits als Experimentalphysiker beim Bau der neuen Forschungsneutronenquelle FRM-II in Garching, andererseits als leidenschaftlicher Naturschützer bei der Schaffung eines ökologisch hochwertigen Biotop-Systems als Ausgleichsfläche."

Dr. Waschkowski, gebürtiger Königsberger, studierte zunächst Maschinenbau in Braunschweig. Vor 34 Jahren kam der promovierte Physiker an den Forschungsreaktor nach Garching, wo er heute als Projektleiter tätig ist. In seiner Freizeit ist der 62-jährige Neutronenphysiker begeisterter Naturschützer. Er agiert als stellvertretender Vorsitzender des Landschaftspflegeverbands Freising, ist Ortsvorsitzender des Bund Naturschutz in Neufahrn und Vorsitzender der Kreisgruppe Freising des Landesbunds für Vogelschutz.