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Dies Academicus 2001 der TU München

Verleihung der Heinz Maier-Leibnitz-Medaille

Die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille erhalten Persönlichkeiten, die sich um Forschung und Lehre an der Universität verdient gemacht haben. (Bild: Uli Benz/TUM)

Forschung

Mit der Heinz Maier-Leibnitz-Medaille der Technischen Universität München (TUM) wird heuer Prof. Angelika Görg , Arbeitsgruppe Proteomik am Wissenschaftszentrum für Ernährung, Landnutzung und Umwelt Weihenstephan (WZW) ausgezeichnet. Im Rahmen der akademischen Jahresfeier am 6. Dezember 2001 im Auditorium maximum überreichte TUM-Präsident Wolfgang A. Herrmann die Medaille. Der Preis ist benannt nach einem der bedeutendsten Wissenschaftler der Hochschule, der selbst Herausragendes im Bereich der Neutronenphysik geleistet hat.

Die Naturwissenschaftlerin Görg erhält den Preis "in Würdigung ihrer richtungsweisenden Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der analytischen 2D-Elektrophorese, die wegbereitend für das innovative Forschungsfeld der Proteomics und der Biotechnologie sowohl in medizinischen und pharmazeutischen als auch in ernährungs- und agrarwissenschaftlichen Bereichen sind."

Die TUM würdigt mit dem Preis das pionierhafte, international anerkannte Wirken auf dem Gebiet der Elektrophorese. Prof. Görg, die dem Fachgebiet Proteomik am WZW vorsteht, hat mit ihrem Arbeiten eine methodische Voraussetzung zur Entwicklung der modernen Proteomik geleistet.

Die 57-Jährige studierte Biochemie an der Universität Tübingen und Lebensmittelchemie an der Universität Stuttgart. Habilitation und Promotion erfolgten an der TUM, wo sie seit 1993 als Professorin wirkt. Sie gehört seit Jahren wissenschaftlichen Beiräten internationaler Kongresse an, ist im Editorial Board zahlreicher internationaler Fachzeitschriften vertreten und wirkt weltweit als Gutachterin. Seit 1991 ist Prof. Görg außerdem Präsidentin der Deutschen Elektrophoresegesellschaft.