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Zentrum für Lehrlingsausbildung (AUTUM)

14 Auszubildende der TU München erhalten ihr Abschlusszeugnis

Campus

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde am 24. April 2006 erhalten 14 Auszubildende der TU München, die kürzlich die Abschlussprüfung an der IHK erfolgreich bestanden haben, ihr Abschlusszeugnis. TUM-Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann zeichnet aus diesem Anlass auch acht Mitarbeiter, die sich um die Lehrlingsausbildung an der TU München besonders verdient gemacht haben, mit der August-Föppl-Medaille aus.

Zeit: Montag, 24. April 2006, 12:30 Uhr
Ort: Fakultät für Chemie, Lichtenbergstr. 4, 85747 Garching
(Sozialraum 16301, Keller, 1. Flur)

Medienvertreter sind herzlich hierzu eingeladen!

Die Lehrlingsausbildung der TU München genießt einen exzellenten Ruf; bundesweit ist sie eine der größten Lehrlingsausbildungsstätten im universitären Bereich. Derzeit absolvieren am eigens eingerichteten Zentrum für Lehrlingsausbildung (AuTUM) der TUM 165 Azubis eine Ausbildung in 16 verschiedenen Lehrberufen.

In der Winterprüfung 2005/2006 erfolgreich abgeschlossen haben:

  • als Chemielaborantin/Chemielaborant: Arthur Berrang, Sabine Dawidowitsch, Alexander Ebner, Monika Eisgruber, Denis Gurzi, Andreas Heim, Birgit Keil, Caroline Sailer, Martin Schellerer

  • als Biologielaborantin/Biologielaborant: Robert Goßmann, Katharina Rank

  • als Fachinformatiker: Artem Artemov, Joachim Dettbarn

  • als Mediengestalter: Musa Saglam

Für ihre vorbildlichen Leistungen auf dem Gebiet der Lehrlingsausbildung, womit sie zur Bewusstseinsbildung für die Bedeutung der handwerklich-technischen Berufsausbildung der Universität beigetragen haben, zeichnet TU-Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann mit der August-Föppl-Medaille aus: Josef Franzisi, Norbert Heimerl, Dr. Anton Kastenmüller, Dr. Astrid Lux-Endrich, Peter Rauscher, Manfred Reither, Alfred Sachs und Erich Sieber, die zum Teil seit vielen Jahren sehr erfolgreich als Ausbilder an der TUM tätig sind. Einige ihrer Auszubildenden waren Jahrgangsbeste oder siegten in den Wettbewerben der Handwerkskammern.

August Föppl, Namensgeber der August-Föppl-Medaille, prägte über Jahrzehnte Lehre und Forschung im Bereich Ingenieurwesen. Von 1894 bis 1921 leitete er den Lehrstuhl für Technische Mechanik sowie das Mechanisch-Technische Laboratorium der damaligen Technischen Hochschule München.

Josef Franzisi bildet Feinwerkmechaniker am Lehrstuhl für Hochfrequenztechnik in München aus. Seit 1974 ist Franzisi an der TUM beschäftigt, wo er selbst eine Ausbildung absolvierte. Er betreute mittlerweile 12 Azubis.

Norbert Heimerl, seit 1976 an der TUM, bildet seit 15 Jahren Feinwerkmechaniker im Bereich Zentrale Werkstätten der Fakultät für Physik in Garching aus. In diesem Zeitraum betreute er 30 Azubis, davon zwei Schwerbehinderte.

Dr. Anton Kastenmüller bildet Mechatroniker an der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) in Garching aus. Der Physiker studierte und promovierte am Physik Department der TU München in Garching und wechselte dann an das Detektor- und Elektroniklabor am FRM II. 2003 wurde dort der erste Mechatroniker-Auszubildende eingestellt, der aufgrund sehr guter schulischer und betrieblicher Leistungen 2006 zur vorgezogenen Abschlussprüfung angemeldet ist.

Dr. Astrid Lux-Endrich vom Lehrstuhl für Zellbiologie am Wissenschaftszentrum Weihenstephan bildet hier seit 2001 Biologielaboranten aus. Die Gartenbauwissenschaftlerin kam 1993 als Doktorandin an das WZW, wo sie 1998 promovierte. Sie organisiert und koordiniert die Ausbildungsabschnitte und engagiert sich im Prüfungsausschuss für eine moderne Ausrichtung der Prüfungen.

Peter Rauscher ist Ausbilder für Feinwerkmechaniker am Lehrstuhl für Maschinen- und Apparatekunde am Wissenschaftszentrum Weihenstephan. Seit 1973 ist er an der TUM beschäftigt, wo er 1989 von der Zentralwerkstatt der Fakultät für Physik nach Weihenstephan wechselte. Mit der Lehrlingsausbildung befasst er sich seit etwa 25 Jahren und engagiert sich auch bei den TUM-Schülerprogrammen wie dem „Girl’s Day“ und „Mädchen machen Technik“.

Manfred Reither ist seit seiner Ausbildung 1983 in der Zentralwerkstatt der Fakultät für Physik in Garching beschäftigt. Seit acht Jahren bildet er zum Feinwerkmechaniker aus und betreute in diesem Zeitraum 30 Azubis, davon zwei Schwerbehinderte.

Alfred Sachs kam 1976 an den Lehrstuhl für Fördertechnik, Materialfluss und Logistik in Garching und bildet dort seit 1997 zum Feinwerkmechaniker aus. Einige der von ihm betreuten Auszubildenden erzielten Bestnoten. Sachs ist Mitglied im Prüfungsausschuss und Ansprechpartner bei Prüfungsfragen. Für den „Girl’s Day“ und „Mädchen machen Technik“ bietet er eigene Programmthemen an.

Erich Sieber ist seit 29 Jahren am Lehrstuhl für Thermodynamik in Garching beschäftigt. Seit 1990 bildet er dort Feinmechaniker aus. Unter seinen Auszubildenden befand sich auch ein Innungssieger, der heute noch als Meister an der TUM beschäftigt ist.