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BR zeigt, wie Pflanzen unempfindlicher gegen Frost werden könnten

So wappnen Wachstumshormone Pflanzen vor Kälte

Eine frühe Blüte in Verbindung mit Spätfrösten kann die Apfel- oder Pflaumenernte erheblich reduzieren. (Screenshot)
Eine frühe Blüte in Verbindung mit Spätfrösten kann die Apfel- oder Pflaumenernte erheblich reduzieren. (Screenshot)

TUM in den Medien

Der Klimawandel bringt Bäume dazu, dass sie immer früher blühen. Kommt es jedoch im Frühjahr zu Spätfrösten wie in den vergangenen Wochen, kann dies zu starken Ausfällen bei der Obsternte führen. Um besser zu verstehen, wie sich Pflanzen vor Frost schützen, erforscht ein Team der TU München Wachstumshormone in Pflanzen.

Die Wissenschaftler um Prof. Brigitte Poppenberger an der TUM in Weihenstephan haben herausgefunden, dass Hormone in Pflanzen einerseits ihr Wachstum fördern und steuern, andererseits aber auch zu ihrer Kältestressresistenz beitragen. Bei Versuchen mit der Modellpflanze Ackerschmalwand waren die mit dem Hormon eingesprühten Pflänzchen besser vor Kälte geschützt. Ob dies jedoch übertragbar ist auf den Obstanbau beantwortet Prof. Poppenberger im Beitrag aus der Sendereihe „Unser Land“.

Sendung

BR Unser Land: "Frostschutz – Wachstumshormone schützen Pflanzen vor Erfrierungen", 5.5.2017 (Mediathek 6 Minuten)

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