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Acht interdisziplinäre Angebote mit Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit oder Gesellschaft

TUM startet neue Studiengänge

Wissenschaftlerin in einem Biotechnologie-Labor
Die Biotechnologie ist eine der Zukunftstechnologien, in denen die TUM ein neues Studienangebot startet. (Bild: T. Naeser / TUM)

Campus

Die Technische Universität München (TUM) bietet zum kommenden Wintersemester acht neue Studiengänge an. Die Angebote verknüpfen mehrere Fächer, um nachhaltige Technologien oder das Verhältnis von Technik und Naturwissenschaften zur Gesellschaft zu studieren. Darunter ist auch der neue Masterstudiengang der Hochschule für Politik (HfP), deren Trägerschaft die TUM vor rund zwei Jahren übernommen hat. Bewerbungen sind derzeit online möglich.

Bachelorstudiengänge:

Chemische Biotechnologie

Die chemische Biotechnologie, auch industrielle Biotechnologie genannt, ist eine der Schlüsseltechnologien, um Prozesse in der chemischen Industrie kostengünstiger und ökologischer zu gestalten. Beispielsweise werden Methoden entwickelt, um nachwachsende Rohstoffe zu nutzen. Dabei kommt es auf das Zusammenspiel von molekularer Biologie, Chemie und Verfahrenstechnik an, was sich auch im Studium widerspiegelt. Die chemische Industrie hat einen steigenden Bedarf an Ingenieurinnen und Ingenieuren, die interdisziplinär arbeiten können.

Bewerbungsfrist: 15. Juli

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TUM-BWL mit Schwerpunkt Nachwachsende Rohstoffe

Im Studiengang Technologie- und Managementorientierte Betriebswirtschaft (TUM-BWL) lernen alle Studierenden neben der Betriebswirtschaft ein technisches oder naturwissenschaftliches Fach, wobei der Anteil bei 70 zu 30 liegt. Damit werden sie optimal ausgebildet, um in Unternehmen gemeinsam mit Ingenieuren technologische Innovationen voranzubringen. Ab dem Wintersemester steht den Studierenden ein weiteres Fach zur Auswahl: Nachwachsende Rohstoffe. Absolventinnen und Absolventen treffen auf eine wachsende Branche, die mit den umwelt- und klimaschonenden Material- und Energiequellen arbeitet.

Die Studiensprache ist teilweise Englisch. Bewerbungsfrist: 15. Juli

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Masterstudiengänge:

Biomassetechnologie

Biomasse spielt heute eine wichtige Rolle im nachhaltigen Wirtschaften. Die Studierenden lernen die chemisch-stofflichen, die werkstofflichen und die energetischen Technologien zur Aufbereitung und Verwertung von Biomasse. Darüber hinaus werden auch wirtschaftliche Fragen und ökologische Aspekte behandelt. In dem gemeinsamen Studiengang der TUM und der Universität für Bodenkultur (BOKU) Wien besuchen die Studierenden Veranstaltungen beider Universitäten.

Bewerbungsfrist: 15. Juli

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GeoThermie / GeoEnergie

In Südbayern herrschen besonders günstige geologische Bedingungen für die Nutzung von Geothermie. Der Studiengang GeoThermie / GeoEnergie hat das Ziel, forschungsnah Fachkräfte für den wachsenden Markt im Bereich der Geoenergien auszubilden. Er vermittelt umfassende Kompetenzen, vom Auffinden einer Geothermie-Quelle über Explorationsmethoden bis hin zur energietechnischen Nutzung. Das Wissen ist auch bei vielen anderen Fragestellungen anwendbar, die den tieferen geologischen Untergrund betreffen. Der Joint-Degree-Studiengang wird von der TUM und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) im Rahmen der Geothermie-Allianz Bayern angeboten.

Bewerbungsfrist: 15. Juli

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Materials Science and Engineering

Ob in der Polymerchemie, in der Energietechnik, in der Medizintechnik oder in der Luft- und Raumfahrt: Die Entwicklung und Charakterisierung neuer Materialien macht energieeffizientere, umweltverträglichere und sicherere Konstruktionen möglich. Deshalb steigt der Bedarf an Ingenieurinnen und Ingenieuren mit interdisziplinärem Wissen über Werkstoffe. Der von Natur- und Ingenieurwissenschaften getragene Studiengang ist stark auf eine spätere Karriere in der Forschung ausgerichtet. Sein Schwerpunkt liegt auf Modellbildungen und Modellierung von Materialien. Die Studierenden lernen, moderne Werkstoffe zu beschreiben, entsprechende stochastische mathematische Modelle zu entwickeln und mit messtechnischen Methoden zu charakterisieren.

Die Studiensprache ist größtenteils Englisch. Bewerbungsfrist: 15. Juli

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Politics & Technology

Technologische Fragen spielen heute in nahezu allen Politikfeldern eine bedeutende, oft die entscheidende Rolle. Die Energiewende, die Konsequenzen von Big-Data-Analysen und neue Formen politischer Partizipation durch digitale Medien sind nur einige Beispiele. Die Hochschule für Politik (HfP) an der TUM bietet mit ihrer neuen, einzigartigen Ausrichtung die Möglichkeit, diese Wechselwirkungen zwischen Politik und Technologie zu studieren. Dazu belegen die Studierenden auch Module in technischen Fächern. Nun startet nach dem Bachelorstudiengang auch der neue Masterstudiengang an der HfP.

Die Studiensprache ist Englisch. Der Studiengang kann in Teilzeit studiert werden. Bewerbungsfrist: 15. Juni

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Responsibility in Science, Engineering and Technology

Verantwortung steht im Mittelpunkt aktueller Debatten über Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Der interdisziplinäre Studiengang stellt Fragen wie: Wie können soziale, ethische und Umweltfolgen des wissenschaftlichen und technischen Wandels geregelt werden? Welche Formen der Wissensproduktion ermöglichen Verantwortung? Wie können Expertenwissen und technologische Entwicklung demokratisiert werden? Das Angebot richtet sich an Studierende aller Fächer, die sowohl an den gesellschaftlichen als auch den technischen Aspekten dieser Fragen interessiert sind. Der Studiengang ist Teil des Elitenetzwerks Bayern.

Die Studiensprache ist Englisch. Bewerbungsfrist: 15. Juli

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Sport and Exercise Science

Der Studiengang verknüpft die klassischen sportwissenschaftlichen Disziplinen mit aktuellen gesellschaftlichen Problemen und Innovationen in der Gesundheitswissenschaft. Beispiele sind Roboter im Training, Fitness älterer Menschen und Korruption im Spitzensport. Bei der Bearbeitung dieser Themen werden Technik- und Wirtschaftswissenschaften einbezogen. Die Studierenden lernen, mit wissenschaftlichen Erkenntnissen Aufgaben in Sportinstitutionen, Unternehmen, Politik und Verwaltung oder Krankenkassen zu lösen.  

Die Studiensprache ist Englisch. Bewerbungsfrist: 31. Mai

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