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TUM-Professor mehrfach ausgezeichnet

Bundesverdienstkreuz für Professor Dr. Ernst Rank

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Für seine Verdienste um Lehre, Forschung und damit das Allgemeinwohl hat Professor Dr. Ernst Rank, Inhaber des Lehrstuhls für Computation in Engineering der Technischen Universität München (TUM), das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Professor Dr. Ernst Rank habe „in langjähriger Lehr- und Forschungstätigkeit die wissenschaftliche Informatik zu einer der neuen Grundlagen des modernen Bauingenieurwesens entwickelt“, sagte Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch, der dem TUM-Wissenschaftler die vom Bundespräsidenten verliehene Auszeichnung überreichte. Es ist nach der Verleihung der Konrad-Zuse-Medaille des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes die zweite Auszeichnung binnen einer Woche für Professor Dr. Ernst Rank.

Mit Professor Dr. Ranks Namen seien heute wesentliche methodische Fortschritte der Rechnersimulation im konstruktiven Ingenieurbau verbunden, sagte der Wissenschaftsminister in seiner Laudatio. „Es ist wesentlich Ihrem Einfluss zu verdanken, dass Methoden der Mathematik und Informationsverarbeitung heute die methodische Basis in Lehre und Forschung sind“, so der Minister.

Professor Dr. Ernst Rank leitet als Direktor der TUM Graduate School und gleichzeitig Graduate Dean der TUM das innovative Graduiertenkolleg der TU München, das sich in Form und Inhalt der Doktorandenausbildung an höchsten internationalen Standards misst. Zugleich ist der langjährige TUM-Vizepräsident für Forschung auch Direktor der TUM International Graduate School of Science and Engineering (IGSSE), die Natur- und Ingenieurwissenschaften auf der Ebene der Graduierten- und Postgraduiertenausbildung miteinander vernetzt, indem sie interdisziplinäre Forschungsprojekte unterstützt, zum Beispiel durch Doktorandenstipendien oder die Finanzierung von Auslandsaufenthalten.

In seiner Zeit als TUM-Vizepräsident von 2002 bis 2008 hat Professor Dr. Ernst Rank den Modernisierungsprozess der Technischen Universität München maßgeblich mitgeprägt. So war er in den Jahren 2005 und 2006 verantwortlich für die Koordinierung der Anträge zur Exzellenzinitiative von Bund und Ländern. Auch zum preisgekrönten Zukunftskonzept „TUM. The Entrepreneurial University“ trug Professor Dr. Ernst Rank maßgeblich bei.

Erst in der vergangenen Woche hatte der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes dem TUM-Professor die Konrad-Zuse-Medaille verliehen, die höchste Informatik-Auszeichnung in Deutschland. Das Baugewerbe verdankt Prof. Dr. Ernst Rank wesentliche Rationalisierungsmöglichkeiten in modernen Bauprozessen, für die der Ausgezeichnete durch seine Forschungsarbeiten die Voraussetzung schuf. Dabei ging es vor allem um die Verknüpfung von virtuellen Modellen und Methoden sowie deren Simulation am Computer.

Professor Dr. Ranks Arbeit zeichne eine fruchtbare Kombination von grundlagenorientierten Themen mit konkreten, praxisnahen Fragestellungen aus, hieß es zur Begründung beim Zentralverband des Deutschen Baugewerbes. Zudem wirkten Professor Dr. Ranks Forschungsergebnisse über die Bauinformatik hinaus in andere Ingenieursbereiche hinein. Von bislang 13 verliehenen Konrad-Zuse-Medaillen gingen vier an Professoren der TUM.