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Prof. Martin Buss erhält Bundesverdienstkreuz

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Für sein großes Engagement und seine außerordentlichen Leistungen in Wissenschaft und Forschung hat der Bundespräsident Christian Wulff Prof. Martin Buss, Lehrstuhl für Steuerungs- und Regelungstechnik, das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Dr. Wolfgang Heubisch, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, überreichte heute den Verdienstorden im Rahmen einer Feierstunde.

Seit 2003 ist Prof. Martin Buss Ordinarius für Steuerungs- und Regelungstechnik an der Technischen Universität München. Außerdem koordiniert er das Exzellenzcluster CoTeSys (Cognition for Technical Systems), das im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder ins Leben gerufen worden. Im Cluster untersuchen internationale renommierte Forscher, wie sich technische Systeme in ihrer Umgebung orientieren und bewegen können und wie sie in der direkten Interaktion mit Menschen zusammenarbeiten und diese unterstützen können. Am Exzellenzcluster sind Wissenschaftler der TU München, der LMU München, der Universität der Bundeswehr, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt und des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie beteiligt.

Martin Buss leitete den Sonderforschungsbereich 453 „Wirklichkeitsnahe Telepräsenz und Teleaktion“, der nach 12-jährigem Bestehen kürzlich eine Erfolgsbilanz zog. Ziel dieses ebenfalls interdisziplinären Forschungsverbunds war es, Barrieren zwischen einem Operationsort und einem entfernten Operator zu überwinden. Die Forschungen sind zum Beispiel für die Chirugie oder für die Weltraumforschung von erheblicher Bedeutung.

In Fachkreisen genießt Buss hohe Anerkennung und wurde so zum Beispiel in die Gesellschaft für Robotik gewählt. Weiterhin ist er Mitglied im Senat und im Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft.