150 Jahre TU München: Höchste Ehrung für verdiente Alumni

TUM ernennt drei Bauingenieure zu Ehrensenatoren

Die drei neue Ehrensenatoren Dr. Urs Brunner, Prof. Gallus Rehm und Max Aicher (v.l.n.r). mit TUM-Präsident Wolfgang A. Herrmann (2.v.l.). (Bild: U. Benz / TUM)
Die drei neue Ehrensenatoren Dr. Urs Brunner, Prof. Gallus Rehm und Max Aicher (v.l.n.r). mit TUM-Präsident Wolfgang A. Herrmann (2.v.l.). (Bild: U. Benz / TUM)

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Die Technische Universität München (TUM) hat die verdienten Alumni Max Aicher, Dr. Urs Brunner und Prof. Gallus Rehm zu Ehrensenatoren ernannt. Die drei Ingenieure wurden an der TUM ausgebildet und haben mit ihren herausragenden wissenschaftlichen, technischen und unternehmerischen Leistungen zum Ansehen ihrer Alma Mater prominent beigetragen. Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann stellte im Jubiläumsfestakt der Stifterkonferenz der TUM Universitätsstiftung die mäzenatische Verbundenheit der neuen Ehrensenatoren mit ihrer Alma Mater heraus.

Dipl.-Ing. Max Aicher

Max Aicher studierte an der TUM Bauingenieurwesen. Nach einer ersten Station bei der Bayerischen Staatsverwaltung wurde er im Alter von 30 Jahren alleiniger Gesellschafter der Max Aicher GmbH in Freilassing. Das elterliche Bauunternehmen diversifizierte und expandierte er in der Folge stetig. Neben seinen unternehmerischen Tätigkeiten trug Max Aicher als Stadtrat in Freilassing und als Kreisrat im Landkreis Berchtesgadener Land kommunalpolitische Verantwortung in seiner Heimat. Sein außergewöhnliches Engagement und sein unternehmerisches Talent wurden 1994 durch die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes gewürdigt. Max Aicher setzt sich im Besonderen für die Bildung junger Menschen ein. So stellte er Flüchtlingsunterkünfte mit integriertem Unterrichtskonzept zur Verfügung, ist Förderer des TUM Schülerforschungszentrums Berchtesgaden und Gründungs- sowie Jubiläumsstifter der TUM Universitätsstiftung.

Dipl.-Ing. Dr.-Ing. Urs Brunner

Nach dem Studium des Bauingenieurwesens an der TUM und der Promotion in Karlsruhe sammelte Urs Brunner zunächst Berufserfahrungen in renommierten Unternehmen der Baubranche. 1987 gründete er die Brunner + Co Baugesellschaft, die heute eine der führenden Anbieterinnen von Bauleistungen im Großraum München ist. In der Folge baute er weitere Firmen auf, die er später in der Unternehmensgruppe Dr. Brunner zusammenfasste. Sein unternehmerisches und fachliches Wissen gibt Urs Brunner als Lehrbeauftragter seit vielen Jahren an junge Ingenieur-Generationen der TUM weiter. Seiner Alma Mater ist er als kraftvoller Unterstützer der TUM Universitätsstiftung verbunden. 

Dipl.-Ing. Prof. Dr.-Ing. Drs. h.c. Gallus Rehm

Prof. Gallus Rehm studierte von 1947 - 1951 Bauingenieurwesen an der damaligen Technischen Hochschule München und promovierte mit einer ingenieurwissenschaftlichen Experimentalarbeit am Materialprüfamt. Später leitete er zunächst den Lehrstuhl für Baustoffe und Stahlbetonbau der TU Braunschweig, dann den Lehrstuhl für Werkstoffe im Bauwesen an der TU Stuttgart, wo er gleichzeitig die Direktorenposition am renommierten Otto-Graf-Institut bekleidete. Zu den bekanntesten Bauwerken, an denen Gallus Rehm neben seiner Forschungstätigkeit mitarbeitete, gehört das Olympiastadion in München, dessen avantgardistische Dachkonstruktion er zusammen mit den Architekten Frei Otto und Günther Behnisch entwickelte. Der TUM als seiner Alma Mater blieb Gallus Rehm ohne Unterbrechung über Jahrzehnte verbunden – nicht zuletzt als großzügiger Gründungsstifter der TUM Universitätsstiftung in deren erfolgreicher Aufbauphase seit 2010. 

 

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Präsident Wolfgang A. Herrmann mit dem neuen Ehrensenator Max Aicher (r.) (Bild: U. Benz / TUM)
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Präsident Wolfgang A. Herrmann ernennt Dr. Urs Brunner (r.) zum Ehrensenator der TUM (Bild: U. Benz / TUM)
Präsident Wolfgang A. Herrmann ernennt Dr. Urs Brunner (r.) zum Ehrensenator der TUM (Bild: U. Benz / TUM)
Höchste Ehrung der TUM für Prof. Gallus Rehm (r.) (Bild: U. Benz / TUM)
Höchste Ehrung der TUM für Prof. Gallus Rehm (r.) (Bild: U. Benz / TUM)