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Spitzenplatz im „Gründungsradar“ – optimale Bedingungen für Start-ups

TUM fördert Firmengründungen am besten

Zwei Frauen beim Entrepreneurship Day an der TUM. (Bild: A. Heddergott / TUM)
Beim Entrepreneurship Day trifft sich die Gründungsszene an der TUM. (Bild: A. Heddergott / TUM)

TUM in Rankings

An der Technischen Universität München (TUM) wird die Gründung von Start-ups optimal gefördert. Zu diesem Ergebnis kommt der „Gründungsradar“ des Stifterverbandes und der Heinz Nixdorf Stiftung. Zum dritten Mal in Folge erreicht die TUM Rang eins unter den großen deutschen Hochschulen. Jedes Jahr werden hier rund 70 Unternehmen gegründet.

„Wie kann aus Deiner Idee ein Produkt werden, das Du selbst auf den Markt bringst?“ Diese Frage bekommen die Studierenden der TUM in ihren Seminaren immer wieder gestellt. Auch die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ermuntert die TUM, aus ihren Forschungsergebnissen Innovationen mit gesellschaftlichem Mehrwert zu entwickeln. Wettbewerbe wie der „Presidential Entrepreneurship Award“ und der „IdeAward“ machen erfolgreiche Vorbilder und vielversprechende Ideen sichtbar.

Wie gut die Hochschulen für die Möglichkeit einer Firmengründung sensibilisieren und wie stark das Thema institutionell verankert ist, untersucht der „Gründungsradar“, den der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Heinz Nixdorf Stiftung erstellen. Die weiteren Indikatoren: Wie stark unterstützen die Hochschulen Start-ups? Und wie viele Unternehmen werden dann tatsächlich gegründet?

Eines von nur fünf deutschen „Einhörnern“

Die TUM erreicht nahezu die höchstmögliche Punktzahl (11,8 von 12) und ist damit erneut Spitzenreiter in der Kategorie der großen Hochschulen Deutschlands. Inzwischen werden hier jedes Jahr rund 70 Technologie-Start-ups gegründet, circa 1.000 sind es seit 1990 – mit rasanten Erfolgsgeschichten. Vor kurzem wurde Celonis mit einer Milliarde US-Dollar bewertet und hat damit den sogenannten „Einhorn“-Status erreicht – als eines von lediglich fünf deutschen Start-ups in den vergangenen zehn Jahren (laut „Handelsblatt“).

Hightech-Werkstatt und Venture Capital Fonds

TUM und UnternehmerTUM, das Zentrum für Innovation und Gründung, unterstützen Start-ups mit Programmen, die exakt auf die einzelnen Phasen der Gründung zugeschnitten sind – von der Konzeption eines Geschäftsmodells bis zum Management-Training, vom Markteintritt bis zum möglichen Börsengang.

Bis zu 30 Teams gleichzeitig können Büros im „TUM Inkubator“ nutzen, um sich auf den Start ihres Unternehmens vorzubereiten. UnternehmerTUM betreibt einen eigenen Venture Capital Fonds und bietet mit dem „MakerSpace“ und der „Bio.Kitchen“ eine 1.500 Quadratmeter große Hightech-Werkstatt für den Prototypenbau und ein Biotechnologielabor für Experimente.

Für zwei Wochen ins Silicon Valley

Einmalig ist auch das dichte Netzwerk aus Wirtschaft, und Investorinnen und Investoren sowie der Wissenschaft. Ein Stockwerk über dem „Inkubator“ forscht das Entrepreneurship Research Institute der TUM, wie Unternehmensgründungen Erfolg haben können.

Die Start-up-Community, nicht nur aus Deutschland, trifft sich beim jährlichen „Techfest Munich“ von UnternehmerTUM und bei Hackathons. Und mit besonders vielversprechenden Gründungsteams reist die TUM für zwei Wochen ins Silicon Valley oder zu ihren Partnern der EuroTech Universities Alliance.

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