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"WirtschaftsWoche"-Ranking: Prof. Helmut Krcmar bester BWL-Forscher

TUM ist forschungsstärkste deutsche Universität in BWL

Brücke zwischen zwei Gebäuden der TUM
Der Brückenschlag zwischen Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften ist das Erfolgsgeheimnis der TUM. (Bild: A. Heddergott / TUM)

TUM in Rankings

Die Technische Universität München (TUM) ist in der Betriebswirtschaftslehre die forschungsstärkste Universität Deutschlands. Der beste BWL-Forscher ist der Wirtschaftsinformatiker Prof. Helmut Krcmar, Gründungsdekan des TUM Campus Heilbronn. Zu diesem Ergebnis kommt das neue Ranking, das die ETH Zürich und die Universität Düsseldorf für die Zeitschrift „WirtschaftsWoche“ erstellt haben.

Rund 860 Fachzeitschriften haben die ETH Zürich und die Universität Düsseldorf ausgewertet. Die Zahl der Artikel wurde nach der Reputation der Zeitschriften gewichtet. Für rund 200 Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden die vergangenen zehn Jahre betrachtet, für die einzelnen Autorinnen und Autoren die vergangenen fünf Jahre.

Die TUM ist demnach die stärkste deutsche Universität in der BWL-Forschung. Im gesamten deutschsprachigen Raum steht nur die Universität St. Gallen vor ihr. Auf den weiteren Plätzen folgen die WU Wien und die Universitäten in Köln und Mannheim.

Erfolgreiches Profil „Management und Technologie“

Als Gründe für den Erfolg der TUM sieht die „WirtschaftsWoche“ den engen Austausch mit Unternehmen, den Anreiz für wissenschaftliche Leistungen durch das Tenure-Track-Karrieresystem und die zukunftsträchtigen Themen der Forschung. Die TUM School of Management, die erst vor 17 Jahren gegründete wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, konzentriert sich auf die Zusammenhänge von Management und Technologie. Beispielsweise untersucht sie Energiemärkte und technologische Innovationsprozesse. Dabei arbeiten Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaftler eng zusammen.

Wirtschaftsinformatiker auf Rang eins und drei

Für diese Interdisziplinarität stehen auch Prof. Helmut Krcmar und Prof. Martin Bichler, die im Ranking der besten BWL-Forscher im gesamten deutschsprachigen Raum auf Rang eins und Rang drei kommen. Die beiden Wirtschaftsinformatiker gehören sowohl der Fakultät für Informatik als auch der TUM School of Management an. Die „WirtschaftsWoche“ sieht in ihrem Erfolg auch ein Zeichen für die gestiegene Bedeutung von Big Data für die Wirtschaftswissenschaften.

Krcmar ist Dekan des 2018 gegründeten TUM Campus Heilbronn, der den ökonomischen Wandel durch die Digitalisierung, Familienunternehmen und Start-ups erforscht.

Fünf weitere Wissenschaftler der TUM stehen im Ranking unter den Top 100:

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