Quantentechnologie

Immer kleinere elektronische Bausteine, hochpräzise Sensoren, abhörsichere Kommunikationsverfahren oder Quantencomputer, die herkömmlichen Rechnern weit überlegen sind: An der TUM leisten wir Spitzenforschung in der Quantentechnologie – und schaffen im interdisziplinären Zusammenwirken von Natur- und Ingenieurswissenschaften die Basis für technische Innovationen, die unseren Alltag in Zukunft erleichtern werden.


  • Sebastian Mühlbauer bei der Vorbereitung eines Experiments
    • Quantentechnologie, Forschung

    Magnetische Wirbelfäden in der Elektronensuppe

    Physiker entdecken neue magnetische Ordnung:

    Physiker der Technischen Universität München (TUM) und der Universität zu Köln haben in der metallischen Verbindung Mangansilizium eine neue Form magnetischer Ordnung entdeckt. Das Gitter aus magnetischen Wirbelfäden, über dessen Existenz seit langem spekuliert wurde, konnte ein Team um den Diplomphysiker Sebastian Mühlbauer und Professor Christian Pfleiderer (beide TUM) mit Neutronen an der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) der TUM sichtbar machen. Ihre spektakuläre Entdeckung, die einerseits eine Jahrzehnte alte Frage über die Bausteine des Universums beantwortet und zudem neue Entwicklungen in der magnetischen Datenverarbeitung anstoßen könnte, veröffentlichen sie am 13. Februar 2009 in der renommierten Fachzeitschrift Science.