TUM – TUM – Menü
Die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille
Die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille erhalten Persönlichkeiten, die sich um Forschung und Lehre an der Universität verdient gemacht haben.Bild: Uli Benz / TUM

Heinz Maier-Leibnitz-Medaille

Mit der Heinz Maier-Leibnitz-Medaille ehrt die Technische Universität München (TUM) Persönlichkeiten in Anerkennung ihrer herausragenden wissenschaftlichen, technischen oder medizinischen Leistungen, mit denen sie sich als hervorragende Lehrer und Forscher um die Universität Verdienste erworben haben.

Benannt ist die Auszeichnung nach dem Pionier der deutschen Neutronenphysik und einem der bedeutendsten Wissenschaftler der Universität. Heinz Maier-Leibnitz hatte das wissenschaftlich-technische Konzept für die erste deutsche Neutronenquelle („Atom-Ei“, 1957/58) in Garching entwickelt.

Die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille wird seit 1997 vergeben. Folgende Personen erhielten die Auszeichnung:

2017

Elisa Resconi

Professorin für Experimentalphysik mit kosmischer Strahlung (Fakultät für Physik)

Prof. Dr. Elisa Resconi erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2017 „in Würdigung ihrer international herausragenden Forschungsleistungen in der Neutrino-Astronomie sowie ihrer erfolgreichen Initiative des DFG-Sonderforschungsbereichs „Neutrinos und Dunkle Materie in der Astro- und Teilchenphysik“, dessen Sprecherschaft sie vorbildhaft mit Umsicht und Leidenschaft ausübt“.

2016

Ingrid Kögel-Knabner

Ordinaria für Bodenkunde (Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt)

Prof. Dr. Ingrid Kögel-Knabner erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2016 „in Würdigung ihres außergewöhnlichen Wirkens als Wegbereiterin der transdisziplinären Bodenwissenschaft, die sie methodisch unter anderem mit der Sekundärionen-Massenspektrometrie vorangebracht hat“.

Peter Rutschmann, Albert Sepp

Prof. Dr. Peter Rutschmann und Albert Sepp vom Lehrstuhl für Wasserbau und Wasserwirtschaft (Ingenieurfakultät Bau Geo Umwelt) erhielten die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2016 „in Würdigung der bahnbrechenden ingenieurwissenschaftlichen Leistungen bei der Konzeption, Planung und technischen Realisierung eines neuartigen Wasserkraftwerktyps, der wirtschaftliche und ökologische Vorteile optimal miteinander verbindet“.

Stephan A. Sieber

Ordinarius für Organische Chemie II (Fakultät für Chemie)

Prof. Dr. Stephan A. Sieber erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2016 „in Würdigung der Aufklärung komplexer Wirkmechanismen von bioaktiven Naturstoffen in bakteriellen Zellen und der daraus resultierenden neuen Wirkstrategie gegen multiresistente Keime sowie in Würdigung von Ausgründungen, mit denen er unser Leitbild als „unternehmerische Universität“ aus der naturwissenschaftlichen Spitzenforschung heraus gefestigt hat“.

2015

Johannes Buchner

Ordinarius für Biotechnologie (Fakultät für Chemie)

Prof. Dr. Johannes Buchner erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2015 „in Würdigung seiner außergewöhnlichen, international sichtbaren Forschungserfolge in der Proteinforschung, auf deren Grundlage neue Ansätze für die Behandlung von Krankheiten gefunden wurden“.

Reiner Gradinger

Ordinarius im Ruhestand für Orthopädie, Sportorthopädie und Unfallchirurgie (Fakultät für Medizin) und Ärztlicher Direktor des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München

Prof. Dr. Reiner Gradinger erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2015 „in Würdigung seiner klinischen Pionierleistungen auf dem Gebiet der rekonstruktiven orthopädischen Chirurgie, insbesondere mit neuartigen Operationstechniken beim großflächigen Ersatz tumorbefallener Knochenareale, womit er das internationale Ansehen des Klinikums dieser Universität gemehrt und zu verstetigen geholfen hat“.

Rüdiger Lange

Ordinarius für Herz- und Gefäßchirurgie (Fakultät für Medizin)

Prof. Dr. Rüdiger Lange erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2015 „in Würdigung seiner international vielbeachteten, richtungsweisenden Leistungen als Herzchirurg und seiner eminenten klinischen Erfolge in der Herz- und Gefäßchirurgie“.

2014

Gordon Cheng

Ordinarius für Kognitive Systeme (Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik)

Prof. Dr. Gordon Cheng erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2014 „in Würdigung seiner außergewöhnlichen, international anerkannten wissenschaftlichen Leistungen im Grenzbereich von Robotik und Neurowissenschaften“.

Bernhard Küster

Ordinarius für Proteomik und Bioanalytik (Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt)

Prof. Dr. Bernhard Küster erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2014 „in Würdigung seiner außergewöhnlichen wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Proteinforschung und seiner Verdienste bei der Entschlüsselung der menschlichen Proteine“.

Markus Lienkamp

Ordinarius für Fahrzeugtechnik (Fakultät für Maschinenwesen)

Prof. Dr.-Ing. Markus Lienkamp erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2014 „in Würdigung seiner fachlich originellen und international vielbeachteten Beiträge in der Elektromobilitätsforschung, mit denen er neue Standards für Ingenieurskunst und Teambildungsfähigkeit gleichermaßen gesetzt hat“.

Ursula Schmidt-Tintemann

emeritierte Extraordinaria für Plastische Chirurgie (Fakultät für Medizin)

Prof. Dr. Ursula Schmidt-Tintemann (1924–2017) erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2014 „in Würdigung ihrer Pionierleistungen in der Plastischen Chirurgie, die ausgehend von der medizinischen Fakultät der Technischen Hochschule München und ihrem Klinikum rechts der Isar internationale Sichtbarkeit und Wirksamkeit entfaltet hat, womit München die Geburtsstätte einer neuen klinischen Fachdisziplin geworden ist“.

2013

Maria-Elisabeth Michel-Beyerle

emeritierte Extraordinaria für Physikalische Chemie (Fakultät für Chemie)

Prof. Dr. Maria-Elisabeth Michel-Beyerle erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2013 „in Würdigung ihrer außergewöhnlichen, über Jahrzehnte geleisteten herausragenden Forschungsbeiträge im Bereich der Physikalischen Chemie“.

Wolfgang A. Wall

Ordinarius für Numerische Mechanik (Fakultät für Maschinenwesen)

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang A. Wall erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2013 „in Würdigung seiner international anerkannten wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Numerischen Mechanik und für sein erfolgreiches Wirken als Gründungsdirektor der Munich School of Engineering (MSE)“.

2012

Notker Rösch

Ordinarius für Theoretische Chemie (Fakultät für Chemie)

Prof. Dr. Notker Rösch erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2012 „in Würdigung seiner außergewöhnlichen wissenschaftlichen Leistungen bei der Entwicklung und Anwendung quantenchemischer Methoden, die für die Aufklärung chemischer und physikalischer Fragen herangezogen werden. Insbesondere ist es ihm gelungen, die Katalyseforschung auf hohem wissenschaftlichem Niveau um weiterführende theoretische Ansätze zu bereichern“.

Ulf Schlichtmann

Ordinarius für Entwurfsautomatisierung (Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik)

Prof. Dr.-Ing. Ulf Schlichtmann erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2012 „in Würdigung seines unermüdlichen, loyalen Wirkens beim Aufbau neuer internationaler Studiengänge, insbesondere bei TUM Asia in Singapur, sowie die Initiative und Unterstützung beim Zustandekommen der Forschungsbasis ‚Electromobility for Mega Cities‘ bei TUM.CREATE in Singapur“.

2011

Heidrun Behrendt

Zentrum Allergie & Umwelt (ZAUM)

Prof. Dr. Heidrun Behrendt erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2011 „in Würdigung ihrer außergewöhnlichen wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Allergieforschung und Umweltmedizin sowie des Aufbaus des Zentrums Allergie und Umwelt – ZAUM“.

Franz Pfeiffer

Ordinarius für Biomedizinische Physik (Fakultät für Physik)

Prof. Dr. Franz Pfeiffer erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2011 „in Würdigung seiner außergewöhnlichen wissenschaftlichen und technologischen Leistungen auf dem Gebiet ,Biomedical Imaging‘, insbesondere der Medizinphysik“.

2010

Reimar Lenz

außerplanmäßiger Professor für Videometrie, Lehrstuhl für Nachrichtentechnik (Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik)

Prof. Dr.-Ing. Reimar Lenz erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2010 „in Würdigung seiner außergewöhnlichen wissenschaftlichen und technologischen Leistungen auf dem Gebiet der digitalen Bild- und Filmbearbeitung, insbesondere für die Entwicklung des Filmscanners »Arriscan« auf Basis der CMOS-Halbleitertechnik“.

Gerhard Wenzel

emeritierter Ordinarius für Pflanzenzüchtung (Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt)

Prof. Dr. Gerhard Wenzel erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2010 für besondere wissenschaftliche Verdienste um die TUM.

2009

Vasilis Ntziachristos

Ordinarius für Biologische Bildgebung (Fakultät für Medizin)

Prof. Dr. Vasilis Ntziachristos erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2009 „in Würdigung seiner außergewöhnlichen wissenschaftlichen und technologischen Leistungen auf dem Gebiet ‚Biological and Medical Imaging‘, insbesondere in der Entwicklung von optoakustischen bildgebenden Verfahren für funktionale und molekulare Visualisierung“.

Doris Schmitt-Landsiedel

Ordinaria für Technische Elektronik (Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik)

Prof. Dr. Doris Schmitt-Landsiedel erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2009 „in Würdigung ihrer herausragenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Technischen Elektronik, insbesondere der Mikro und Nanoelektronik, und ihrer Initiative zur Förderung junger Wissenschaftlerinnen“.

Chris-Carolin Schön

Ordinaria für Pflanzenzüchtung (Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt)

Prof. Dr. Chris-Carolin Schön erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2009 „in Würdigung ihrer außergewöhnlichen wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der molekularen Züchtungsforschung“.

Theodor Strobl

emeritierter Ordinarius für Wasserbau und Wasserwirtschaft (Ingenieurfakultät Bau Geo Umwelt)

Prof. Dr.-Ing. Theodor Strobl erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2009 „in Würdigung seiner außergewöhnlichen wissenschaftlichen Verdienste etwa bei der ingenieurtechnischen meisterhaften Konzeption und Realisierung der Fränkischen Seenplatte sowie für sein pionierhaftes internationales Engagement in Jordanien und auf der arabischen Halbinsel“.

2008

Edgar Biemer

ehemaliger Direktor der Klinik und Poliklinik für Plastische Chirurgie (TUM-Klinikum rechts der Isar)

Prof. Dr. Edgar Biemer erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2008 „in Würdigung seiner herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Transplantationsmedizin und als Pionier der plastischen Chirurgie und Handchirurgie“.

Christoph Höhnke

Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie (TUM-Klinikum rechts der Isar)

Dr. Christoph Höhnke erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2008 „in Würdigung seiner herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Transplantationsmedizin, der plastischen Chirurgie und der Handchirurgie“.

Hans-Günther Machens

Direktor der Klinik und Poliklinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie (TUM-Klinikum rechts der Isar)

Prof. Dr. Hans-Günther Machens erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2008 „in Würdigung seiner herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Transplantationsmedizin, der plastischen Chirurgie und der Handchirurgie“.

Manfred Stangl

Oberarzt der Chirurgischen Klinik und Poliklinik (TUM-Klinikum rechts der Isar)

Dr. Manfred Stangl erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2008 „in Würdigung seiner herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Transplantationsmedizin“.

2007

Rudolf Gross

Ordinarius für Technische Physik (E23) (Fakultät für Physik)

Prof. Dr. Rudolf Gross erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2007 „in Würdigung seiner Verdienste als Sprecher des Sonderforschungsbereiches 631 ‚Festkörperbasierte Quanteninformationsverarbeitung: Physikalische Konzepte und Materialaspekte‘“.

Udo Lindemann

Ordinarius für Produktentwicklung (Fakultät für Maschinenwesen)

Prof. Dr. Udo Lindemann erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2007 „in Würdigung seiner Verdienste als Dekan und für die erfolgreiche Einwerbung des Sonderforschungsbereiches 768 ‚Zyklenmanagement von Innovationsprozessen‘“.

Rainer Matyssek

Ordinarius für Ökophysiologie der Pflanzen (Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt)

Prof. Dr. Rainer Matyssek erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2007 „in Würdigung seiner richtungsweisenden Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der biotischen und abiotischen Interaktionen in der Pflanzenphysiologie sowie seiner Initiative für den erfolgreichen DFG-Sonderforschungsbereich 607 ‚Wachstum oder Parasitenabwehr? Wettbewerb um Ressourcen in Nutzpflanzen aus Land- und Forstwirtschaft‘“.

Liqiu Meng

Ordinaria für Kartographie (Ingenieurfakultät Bau Geo Umwelt)

Prof. Dr. Liqiu Meng erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2007 „in Würdigung ihrer herausragenden Verdienste für den Aufbau intensiver Forschungskooperationen mit zahlreichen Partneruniversitäten im Ausland, insbesondere mit den besten Universitäten in China“.

Harun Parlar

Ordinarius für Chemisch-Technische Analyse und Chemische Lebensmitteltechnologie (Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt)

Prof. Dr. Harun Parlar erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2007 „in Würdigung seiner herausragenden chemisch-analytischen Arbeiten für Umwelt- und Lebensmittelanalytik insbesondere die Entwicklung zahlreicher Methoden und Standards sowie die Erforschung von Reaktionsmechanismen, die zum Durchbruch in der Umwelt- und Lebensmittelanalytik geführt haben“.

Thomas Scheibel

Ordinarius für Biomaterialien (Fakultät für Ingenieurwissenschaften, Universität Bayreuth)

Prof. Dr. Thomas Scheibel erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2007 „in Würdigung des wissenschaftlichen Durchbruchs, den er an der Technischen Universität München mit maßgeschneiderten, der Natur nachgebauten Proteinfasern als neuartige Biowerkstoffe in der Biotechnologie und der Chemischen Industrie erzielt hat“.

2006

Gerhard Abstreiter

Ordinarius für Experimentelle Halbleiterphysik I (Fakultät für Physik) und Geschäftsführer des Walter Schottky Instituts (WSI)

Prof. Dr. Gerhard Abstreiter erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2006 „in Würdigung seiner bahnbrechen den Beiträge zur modernen Halbleiterphysik, die gleichermaßen das grundlegende Verständnis und konkrete Anwendungen niedrigdimensionaler Halbleiterstrukturen in der heutigen Mikro- und Nanotechnologie maßgeblich mitgestaltet haben, sowie seinen entscheidenden Beitrag zum Erfolg des Exzellenzclusters ‚Nanosystems Inititative Munich‘“.

Martin Buss

Ordinarius für Steuerungs- und Regelungstechnik (Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik)

Prof. Dr.-Ing./Univ. Tokio Martin Buss erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2006 „in Würdigung seiner richtungsweisenden Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Regelungstechnik mit besonderer Anwendung in Robotik und Telepräsenzsystemen sowie für die zielbewusste Koordination des Forschungsclusters ‚Cognition for Technical Systems‘, mit dem er gemeinsam mit einer Gruppe hervorragender Münchner Wissenschaftler im fachübergreifenden Zusammenwirken zwischen den Ingenieur- und Naturwissenschaften, der Medizin und der Soziologie bei der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder erfolgreich war und damit das wissenschaftliche Ansehen unserer Hochschule gemehrt hat“.

Arthur Konnerth

Ordinarius am Friedrich Schiedel-Stiftungslehrstuhl für Neurowissenschaften (Fakultät für Medizin)

Prof. Dr. Arthur Konnerth erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2006 „in Würdigung seiner richtungsweisenden Forschungsarbeiten in den Neurowissenschaften, insbesondere seiner wegbereitenden Arbeiten zum Kalzium-Imaging in neuronalen Dendriten unter Zuhilfenahme der Zwei-Photonen-Mikroskopie, sowie seiner außerordentlichen Leistungen im experimentellen Unterricht für Mediziner“.

Stephan Paul

Ordinarius für Experimentalphysik (E 18) (Fakultät für Physik)

Prof. Dr. Stephan Paul erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2006 „in Würdigung seiner außergewöhnlichen, international beachteten Forschungsarbeiten zur Struktur der Hadronen sowie für die zielbewusste Koordination des Forschungsclusters ‚Origin of the Universe‘, mit dem er gemeinsam mit einer Gruppe hervorragender Münchner Wissenschaftler in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder auf Anhieb erfolgreich war und damit das wissenschaftliche Ansehen der TUM gemehrt hat“.

Ernst Rank

Ordinarius für Bauinformatik (Ingenieurfakultät Bau Geo Umwelt)

Prof. Dr. Ernst Rank erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2006 „in Würdigung seiner international beachteten, meisterhaften Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Bauinformatik, insbesondere der methodischen Begründung und Fortentwicklung der Finite-Element-Methoden hoher Ordnung und der Numerischen Strömungsmechanik sowie für die herausragenden Beiträge zum Restrukturierungsprojekt InnovaTUM-2008 und zur Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder“.

2005

Thomas Herzog

Ordinarius für Entwerfen und Baukonstruktion II (Fakultät für Architektur)

Prof. Dr. Thomas Herzog erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2005 „in Würdigung seiner besonderen Verdienste um die Integration technischer und naturwissenschaftlicher Erkenntnisse in die Kunst des Entwerfens, womit er insbesondere bei der Entwicklung anpassungsfähiger Gebäudehüllen und baulicher Systeme dem Nachhaltigen Bauen neue Dimensionen erschlossen hat“.

2004

Albrecht Struppler

emeritierter Ordinarius für Neurologie und Klinische Neurophysiologie (Fakultät für Medizin)

Prof. Dr. Albrecht Struppler (1919–2009) erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2004 „in Würdigung seiner pionierhaften Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der senso-motorischen und schmerzleitenden Systeme, insbesondere der elektro-physiologischen Diagnostik, der Entwicklung der Stereotaxie, mit der er seiner Zeit weit voraus war, und als aktiver Gestalter der Neurologischen Klinik und Poliklinik des Klinikums rechts der Isar zu einer weltweit anerkannten klinisch-wissenschaftlichen Einrichtung“.

Georg Färber

Ordinarius für Prozessrechnertechnik und Realzeit-Computersysteme (Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik)

Prof. Dr.-Ing. Georg Färber erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2004 „in Würdigung seiner weltweit beachteten Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Prozessrechnertechnik und der Realzeit-Computersysteme, insbesondere der autonom sichtgesteuerten Roboter, sowie für seine wertvollen Anregungen für die Umsetzung in der Wirtschaft“.

Arne Skerra

Ordinarius für Biologische Chemie (Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt)

Prof. Dr. Arne Skerra erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2004 „in Würdigung seiner bahnbrechenden Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Molekularen Biochemie und Biotechnologie, insbesondere des rationalen und kombinatorischen Protein-Designs, bei dem er die völlig neuartige Stoffklasse der Anticaline entdeckt und daraus ein neues Technologieprinzip der Lebenswissenschaften entwickelt hat“.

Anna-Elisabeth Trappe

Ordinaria für Neurochirurgie (Fakultät für Medizin)

Prof. Dr. Anna-Elisabeth Trappe erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2004 „in Würdigung ihrer herausragenden Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Neurochirurgie, insbesondere im Bereich der Wirbelsäulen- und Rückenmarksdiagnostik, als hervorragendes Organisations- und Führungstalent der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik des Klinikums rechts der Isar auf dem Weg zur international renommierten Einrichtung sowie als Ärztin, der die Achtung vor der Würde des Menschen bei der Behandlung ihrer oftmals schwer kranken Tumorpatienten oberste Priorität hat“.

2003

Joachim Hagenauer

Ordinarius für Nachrichtentechnik (Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik)

Prof. Dr.-Ing. Joachim Hagenauer erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2003. Er trug mit seinen theoretischen wie anwendungsbezogenen Forschungsarbeiten zur Entwicklung leistungsfähiger Verfahren zur Codierung und Decodierung von Signalen in Übertragungssystemen bei. Hagenauer hat damit einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der modernen digitalen Nachrichtenübertragung beispielsweise für CDs, Mobilfunk und Internet geleistet.

Peter Wilderer

Ordinarius für Wassergüte- und Abfallwirtschaft (Ingenieurfakultät Bau Geo Umwelt)

Prof. Dr. Peter Wilderer erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2003. Er widmet sein wissenschaftliches Lebenswerk dem Thema der nachhaltigen Nutzung des Wassers durch den Menschen und der Verwirklichung und Erhaltung eines ‚gesunden‘ Wasserkreislaufs. Mit ihm wird eine Lehrer- und Forscherpersönlichkeit ausgezeichnet, die Wissenschaft mit gesellschaftlichem Engagement verbindet. Denn dieses Ziel erfordert nicht nur den exzellenten Wissenschaftler und Ingenieur in der Disziplin Bauingenieurwesen. Das umfassende Verständnis der Wechselbeziehungen zwischen Umweltfaktoren, ökologischen und mikrobiologischen Systemen und des Eingriffs des Menschen ist nur durch interdisziplinäre Forschung in Zusammenarbeit mit Naturwissenschaftlern erreichbar.

2002

Joachim Heinzl

Ordinarius für Feingerätebau und Mikrotechnik (Fakultät für Maschinenwesen)

Prof. Dr.-Ing. Joachim Heinzl erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2002 "in Würdigung seiner richtungsweisenden Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Mikrotechnik, insbesondere der Vervollkommnung der Luftlagertechnik, der Entwicklung von Verfahren zum Drop-on-Demand-Tintendruck und zum Rapid Prototyping, sowie für seine außerordentlichen Verdienste um die Fortentwicklung der Universität".

2001

Angelika Görg

Professorin für das Fachgebiet Proteomik (Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt)

Prof. Dr. Angelika Görg erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 2001 "in Würdigung ihrer richtungsweisenden Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der analytischen 2D-Elektrophorese, die wegbereitend für das innovative Forschungsfeld der Proteomics und der Biotechnologie sowohl in medizinischen und pharmazeutischen als auch in ernährungs- und agrarwissenschaftlichen Bereichen sind".

1999

Franz Mayinger

emeritierter Ordinarius für Thermodynamik (Fakultät für Maschinenwesen)

Prof. Dr.-Ing Franz Mayinger erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 1999 „in Würdigung seiner weltweit beachteten Pionierarbeiten über optische Messtechniken in der Mehrphasenströmung und beim Wärme- und Stoffübergang sowie in Würdigung seiner außergewöhnlichen fachübergreifenden Leistungen, die den Ruf seiner Hochschule in besonderer Weise vermehrt haben“.

1998

Hans-Florian Zeilhofer

Leitender Funktionsoberarzt an der Klinik und Poliklinik für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie (TUM-Klinikum rechts der Isar)

Prof. Dr. Hans-Florian Zeilhofer erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 1998 „in Würdigung seiner Leistungen bei der interdisziplinären Zusammenarbeit der Fachgebiete Medizin, Mathematik, Informatik und Materialforschung“.

1997

Friedrich L. Bauer

emeritierter Ordinarius für Mathematik und Informatik

Prof. Dr. Friedrich L. Bauer (1924–2015) erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 1997 „für seine Pionierleistungen in der Informatikforschung, speziell auf den Gebieten der Entwicklung von algorithmischen Konzepten und formal fundierter System-Entwurfsverfahren, und in Würdigung seiner Lebensleistung für den Aufbau der Informatik in Deutschland“.

Wolfgang Haber

emeritierter Ordinarius für Landschaftsökologie

Prof. Dr. Wolfgang Haber erhielt die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille 1997 „in Würdigung seiner weltweit anerkannten Leistungen auf dem Gebiet der naturschutzorientierten Landesentwicklungsplanung sowie seiner vielbeachteten Theorie der differenzierten Landnutzung“.

Stand der Angaben: Zeitpunkt der Auszeichnung

Kontakt Präsidialstab

Dr. rer. nat. Benedikt Lickleder
Technische Universität München
Arcisstraße 21
80333 München

Tel. +49 89 289 25205
Fax +49 89 289 23399
lickleder@zv.tum.de

Kontakt Präsidialstab

Dr. rer. nat. Benedikt Lickleder
Technische Universität München
Arcisstraße 21
80333 München

Tel. +49 89 289 25205
Fax +49 89 289 23399
lickleder@zv.tum.de