TUM - Aktuelles https://www.tum.de Aktuelle Meldungen der TU München de TUM Thu, 22 Apr 2021 20:23:03 +0200 Thu, 22 Apr 2021 20:23:03 +0200 EU-Förderung für Spitzenforschung https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36580/ Forscherinnen und Forscher an der TUM konnten bislang insgesamt 144 der renommierten ERC Grants einwerben. Diese werden jedes Jahr in verschiedenen Kategorien vergeben. Die Advanced Grants sind exzellenten etablierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vorbehalten, die in den letzten zehn Jahren Spitzenleistungen vorzuweisen hatten. Sie sind mit bis zu 2,5 Millionen Euro dotiert.

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Forschung paul.hellmich@tum.de news-36580 Thu, 22 Apr 2021 12:01:00 +0200
TUM auf Rang 1 weltweit bei Innovation https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36579/ Das britische Magazin „Times Higher Education“ untersucht für das „THE Impact Ranking“ die Wirkungskraft von Hochschulen in verschiedenen Kategorien, die an die Globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen angelehnt sind. Im Bereich Industrie, Innovation und Infrastruktur erfasst das Ranking die Zahl der Forschungspublikationen in Feldern, die für nachhaltig wirksame Innovationen bedeutend sind, beispielsweise Energie, Industrie 4.0, Smart Cities und 3D-Druck. Außerdem untersucht es, wie oft Forschungsarbeiten in Patenten zitiert werden, wie viele Start-ups ausgegründet werden und wie viele Forschungsdrittmittel die Hochschulen aus der Industrie erhalten.

Die TUM erreicht die höchstmögliche Punktzahl und damit gemeinsam mit der University of British Columbia, der University of Toronto und der TU Delft den Spitzenplatz weltweit. Bedeutende Partner der TUM in den Top 100 sind beispielsweise das Imperial College London (Rang 16) und die École Polytechnique (Rang 44).

Auch andere Rankings zeigen regelmäßig die international herausragenden Leistungen der TUM. So steht sie im aktuellen „Global University Employability Ranking“, in dem Unternehmen die Qualität der Absolventinnen und Absolventen bewerten, weltweit auf Rang 12.

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Entrepreneurship TUM in Rankings news-36579 Wed, 21 Apr 2021 15:19:13 +0200
„Antiviral wirksame Medikamente sind in der Entwicklungs-Pipeline“ https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36576/ Welche antiviralen Therapien gegen Covid-19 gibt es derzeit – und wie wirksam sind sie?
Es gibt bisher leider nur sehr wenige Therapien gegen Covid-19. Dabei muss man zwei grundsätzlich unterschiedliche Therapie-Ansätze unterscheiden: Zum einen Therapien, die die Entzündungsreaktionen im Körper unterdrücken; sie zielen darauf ab, die sogenannte Immunpathogenese zu vermindern, wie Cortison oder Antikörper gegen das Zytokin IL-6 – hier wurde in klinischen Studien eine gewisse Wirksamkeit gezeigt. Zum anderen direkt antiviral wirksame Therapien, die das Virus an der Vermehrung und an der Ausbreitung hindern. Hier gibt es leider noch kein Medikament, das eine überzeugende Wirksamkeit zeigt. Da diese Therapien aber bei den meisten Virus-Erkrankungen den therapeutischen Durchbruch gebracht haben, ist es sehr wichtig, daran zu arbeiten.
 
Wie schnell geht denn die Entwicklung aus Ihrer Sicht voran?
Direkt antiviral wirksame Medikamente kann man nur entwickeln, wenn man das Virus sehr gut versteht und seine essenziellen Enzyme kennt, die man als Achillesferse des Virus „angreifen“ kann. Hierzu hat die Gruppe von Prof. Andreas Pichlmair die bisher wohl umfassendste Analyse weltweit durchgeführt. Eine alternative Strategie ist es, bereits bekannte Elemente, wie den Virus-Rezeptor, als Ansatz für eine antivirale Therapie zu nutzen. Das hat meine Gruppe getan und einen direkten Virus-Inhibitor entwickelt, in Kollaboration mit Bio- und Medizinchemikern.
 
Was wird die Zukunft bringen – und vor allem wann?
Im Gegensatz zur Entwicklung von Impfstoffen kann man hier nicht einfach mit der reinen genetischen Information starten. Zudem war auch die Forschungsförderung zur Entwicklung von Impfstoffen deutlich höher als die zur Entwicklung antiviraler Medikamente. Eine ganze Reihe antiviral wirksamer Medikamente sind jetzt in der Entwicklungs-Pipeline und wir hoffen sehr, dass man bald über ähnliche Erfolge wie in der Entwicklung von Impfstoffen berichten kann.

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Covid-19 Termin a.schmidt@zv.tum.de news-36576 Wed, 21 Apr 2021 10:53:00 +0200
Mathematik erlebbar machen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36575/ Der mit 50.000 Euro dotierte Communicator-Preis wird seit 2000 verliehen und gilt als der wichtigste Preis seiner Art in Deutschland. Ausgezeichnet werden Forscherinnen und Forscher, die in ihrer Wissenschaftskommunikation besonders kreativ sind.

Die Jury würdigte, dass sich Prof. Richter-Gebert seit mehr als 20 Jahren auf innovative und vielfältige Weise dafür engagiere, Wirkmacht und Schönheit der Mathematik erlebbar zu machen. Dafür habe er eine Vielzahl an Formaten entwickelt. Mit nicht nachlassender Energie und Fantasie schaffe Richter-Gebert in unterschiedlichen gesellschaftlichen und ästhetischen Kontexten immer neue Zugänge zur Mathematik. Die Jury hob hervor, dass er sein Publikum zu eigenständigem Experimentieren, Gestalten und Erforschen motiviere.

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Campus paul.hellmich@tum.de news-36575 Tue, 20 Apr 2021 10:17:48 +0200
Hühner und Schweine mit eingebauter Genschere https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36573/ Forscherinnen und Forscher der TUM zeigen einen Weg auf, wie molekulare Mechanismen von Krankheitsresistenzen oder biomedizinische Fragestellungen im Nutztier effizient untersucht werden können: In der Grundlagen- und biomedizinischen Forschung können die Forschenden jetzt Gen-Mutationen gezielt in ein Wunschorgan einbringen oder auch bestehende Gene korrigieren, ohne für jedes Ziel-Gen neue Tiermodelle erzeugen zu müssen. Dies reduziert auch die Anzahl an Versuchstieren.

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Forschung katharina.baumeister@tum.de news-36573 Tue, 20 Apr 2021 08:43:37 +0200
Wälder und Bienen – ein Miteinander für die biologische Vielfalt? https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36571/ In regelmäßigen Abständen stellt die TUM School of Life Sciences ihre Forschung in Form von auch für Laien interessanten Vorträgen vor. Eine anschließende Diskussion mit dem Publikum ist nach jedem Vortrag ausdrücklich erwünscht. Die Vortragsreihe soll Bürgerinnen und Bürgern einen direkten Zugang zur wissenschaftlichen Arbeit am Campus Weihenstephan ermöglichen und bietet den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern öffentlichen Input für ihre Forschungsarbeiten. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten die Vorträge letztes Jahr leider pausieren. Am Dienstag, 27. April 2021, finden erstmals wieder Vorträge statt – dieses Mal unter der Moderation von Professor J. Philipp Benz.

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Campus Termin katharina.baumeister@tum.de news-36571 Mon, 19 Apr 2021 13:38:10 +0200
TUM erweitert ihr globales Engagement https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36568/ Mit der neuen Flagship-Partnerschaft verbinden beide Universitäten ihre Kräfte in den Bereichen Bioökonomie und Nachhaltigkeit, digitale Agrarwissenschaften und intelligente Lebensmittelproduktion, Wasserstofftechnologie und grüne Energiegewinnung, sowie der Präzisionsmedizin. Hofmann betont: „Gemeinsam werden wir in diesen Zukunftsfeldern mit höchsten internationalen Standards Forschungsexzellenz, innovative Lehrkonzepte und praktisches Unternehmertum auf ein neues Leistungsniveau heben.

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Campus Präsident news-36568 Mon, 19 Apr 2021 09:10:24 +0200
Klimawandel in der Natur veranschaulicht https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36526/ Mit Grünen Klimastreifen möchten Sie veranschaulichen, wie die Antwort der Natur auf die globale Erwärmung aussieht. Wie sind die farbigen Streifen zu decodieren?

Blaue Farben stehen für Jahre mit kalter Witterung und demzufolge auch mit später Blüte oder Blattentfaltung, grüne Streifen stehen für warme Jahre mit früherer Pflanzenentwicklung. Wir haben die Grünen Klimastreifen nun erstmals für Bayern und einige historische Beobachtungsreihen erstellt.

Ähnliche Bilder – nur in anderen Farben - kennen viele wahrscheinlich aus der Berichterstattung über die „Fridays for Future“ Demonstrationen…

Die Grünen Klimastreifen oder „green warming stripes“ sind eine Weiterentwicklung der bekannten Klimastreifen oder „warming stripes“ von Ed Hawkins, die in blau-roten Farben die Erwärmung über die letzten Dekaden einfach visualisieren und schnörkellos kommunizieren.

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Forschung katharina.baumeister@tum.de news-36526 Wed, 14 Apr 2021 13:42:00 +0200
„Die Infektion frühzeitig unter Kontrolle bringen“ https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36561/ Wie schädigt das Immunsystem den Körper bei Covid-19?
Die Aktivierung des Immunsystems ist wichtig, damit wir Infektionserreger und Tumorzellen kontrollieren können. Genauso wichtig ist aber auch das Abschalten der aktivierten Immunzellen. Denn: Ein überaktives Immunsystem bei Covid-19 hat viele Facetten, etwa den Überschuss von Antikörpern und Botenstoffen, die besonders stimulierend auf weitere Immunantworten sind. Diese Parameter lassen sich auch sehr gut messen – wahrscheinlich gibt es noch weitere Formen der überschießenden Aktivierung. 
Geschädigt werden dabei verschiedene Organe wie Lunge, Herz, Leber und Gehirn. Aber vor allem auch das Gefäßsystem. Besonders die Schädigung des Gefäßsystems hat das Potenzial, schwere Krankheitsverläufe hervorzurufen.


Was sind die Folgen?
Schäden in den jeweiligen Organen sind zum Teil nur schwer reparabel. Das bedeutet wiederum auch lange Verläufe in der Genesung. 


Was lässt sich dagegen tun?
Man muss die Infektion frühzeitig unter Kontrolle bringen, bevor sich Covid-19 entwickelt - etwa durch eine Impfung. Denn: Wenn Covid-19 eingetreten ist, haben wir leider immer noch wenige Medikamente, die Organschäden verhindern können. Gute Erfahrungen wurden bisher mit Kortison gemacht, das alle Formen der Immunantwort abschaltet. Zudem auch mit Antikörpern gegen bestimmte Botenstoffe. 

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Covid-19 Termin a.schmidt@zv.tum.de news-36561 Tue, 13 Apr 2021 10:53:09 +0200
Multidimensionaler Blick auf das Coronavirus https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36558/ Gelangt ein Virus in eine Zelle, beginnt ein Wechselspiel zwischen Eiweißmolekülen des Erregers und denen des Körpers. Die Vervielfältigung des Virus, aber auch Gegenmaßnahmen der Zellen sind das Ergebnis komplexer Protein-Signalfolgen. Ein Team um Andreas Pichlmair, Professor für Immunpathologie von Virusinfektionen am Institut für Virologie der TUM, und Matthias Mann, Leiter der Abteilung Proteomics und Signaltransduktion am Max-Planck-Institut für Biochemie, hat systematisch festgehalten, wie menschliche Lungenzellen auf einzelne Proteine des Covid-19-Erregers SARS-CoV-2 und des schon länger bekannten SARS-Coronavirus reagieren.

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Covid-19 Forschung paul.hellmich@tum.de news-36558 Mon, 12 Apr 2021 12:29:09 +0200
Prof. Francis Kéré erhält renommierte Jefferson-Medaille https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36554/ Der burkinische Architekt und TUM-Professor Francis Kéré ist weltweit für seine innovativen Entwürfe bekannt, in denen er traditionelle Baumaterialien mit moderner Ingenieurtechnik vereint. Seine architektonisch herausragenden Gebäude stehen gleichzeitig für soziales Engagement. Für seine architektonische Leistung und seinen Einsatz für das Allgemeinwohl wird er nun mit der Jefferson-Medaille ausgezeichnet. Der renommierte Preis wird seit 1966 von der Thomas Jefferson Foundation und der University of Virginia vergeben. Preisträger sind unter anderem die Architekten Ludwig Mies van der Rohe, I. M. Pei, Frank O. Gehry, Zaha Hadid, Toyo Ito und David Adjaye. In Deutschland ist Kéré der breiten Öffentlichkeit vor allem durch seine Entwürfe für Christoph Schlingensiefs Operndorf bekannt.

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Campus stefanie.reiffert@tum.de news-36554 Mon, 12 Apr 2021 08:46:41 +0200
Covid-19: Perspektiven auf die aktuelle Forschung https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36551/ Neben medizinischen Themen rund um die Impfung, die Rolle des Immunsystems, mögliche neue antivirale Therapien, die Auswirkungen von Covid-19 auf das Nervensystem und die Frage, was die Haut über die Erkrankung verrät, beleuchtet die Vorlesungsreihe gesellschaftliche, ethische und wirtschaftliche Aspekte der Pandemie.

Wie etwa können wir im Homeoffice fit bleiben und wann darf man nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 wieder mit Sport beginnen? Und wie sieht es eigentlich mit der Fußball-Europameisterschaft und den Olympischen Spielen aus? Welche Innovationen macht die Krise für Wirtschaft und Politik erforderlich und welche Rolle spielen digitale Technologien dabei? Wie sollte mit dem Thema Datenschutz im Gesundheitssystem in der Pandemiesituation umgegangen werden? Wie beeinflusst die Pandemie mit Social Distancing und Lockdowns die Häufigkeit von häuslicher Gewalt in Deutschland und weltweit? Wie wirkt die Pandemie sich auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und die Kapitalmärkte aus? Und wie lässt sich mithilfe Künstlicher Intelligenz die Einsatzplanung von Ärzten und Bettenkapazitäten sowohl kosteneffizient als auch mitarbeiter- und patientenfreundlich optimieren?

Die Vorlesungsreihe findet jeweils mittwochs von 18.15 bis 19.50 Uhr statt.

 

Programm:

14.04.2021 - Wie schädigt das Immunsystem den Körper bei COVID-19?

Prof. Percy Knolle, Direktor des Instituts für Institut für Molekulare Immunologie und Direktor des Instituts für Experimentelle Onkologie

21.04.2021 – Die Virus-Wirt-Interaktion oder wie man die Achilles-Ferse des Virus für neue antivirale Therapien trifft

Prof. Ulrike Protzer, Direktorin des Instituts für Virologie
Prof. Andreas Pichlmair, Institut für Virologie

28.04.2021 – Sport in der Pandemie

Dr. med. univ. Fritz Wimbauer MBA, Poliklinik für Präventive und Rehabilitative Sportmedizin

05.05.2021 – Datenschutz im Gesundheitssystem: Hindernis oder Notwendigkeit in der Pandemiesituation

Prof. Martin Boeker, Lehrstuhl für Medizinische Informatik
Prof. Alena Buyx, Direktorin des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin
Prof. Dirk Heckmann, Lehrstuhl für Recht und Sicherheit der Digitalisierung, TUM School of Governance

12.05.2021 – Das nächste Kapitel von Führung & Governance: Warum wir Innovationen in Wirtschaft und Politik dringend brauchen

Prof. Isabell M. Welpe, Lehrstuhl für Strategie und Organisation, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften

19.05.2021 – Häusliche Gewalt an Frauen und Kindern während der COVID-19 Pandemie

Prof. Janina Steinert, Professur für Global Health, TUM School of Governance
Prof. Heidi Stöckl, London School of Hygiene and Tropical Medicine

09.06.2021 – Personaleinsatzplanung und Bettenplannung im Krankenhaus

Prof. Alexander Hübner, Lehrstuhl für Supply and Value Chain Management, TUM School of Management
Prof. Clemens Thielen, Professur Komplexe Netzwerke

16.06.2021 – Auswirkungen der Pandemie auf unterschiedliche Wirtschaftszweige (KMU)

Prof. Guther Friedl, Lehrstuhl für Controlling, Dekan der TUM School of Management

23.06.2021 – Reaktionen bei COVID19 und Corona-Impfung: Die Haut im Auge behalten

Prof. Tilo Biedermann, Direktor der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie

30.06.2021 – Infektionsprävention: lokale und nationale Strategien

Prof. Clarissa Prazeres da Costa, Institut für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene
Dr. Nina Wantia, Institut für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene

07.07.2021 – Neuro-Covid und Post-Covid-Syndrom: akute und chronische Auswirkungen auf das Nervensystem

Prof. Andrea Winkler, Klinik und Poliklinik für Neurologie
Prof. Paul Lingor, Klinik und Poliklinik für Neurologie

14.07.2021 – Auswirkung der Pandemie auf Kapitalmärkte

Prof. Christoph Kaserer, Lehrstuhl für Finanzmanagement und Kapitalmärkte

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Covid-19 Campus lisa.pietrzyk@tum.de news-36551 Fri, 09 Apr 2021 13:47:40 +0200
Abnehmen durch Sport https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36531/ Laut einer Statistik der Deutschen Adipositas Gesellschaft sind in Deutschland rund zwei Drittel (67 Prozent) der Männer und die Hälfte (53 Prozent) der Frauen übergewichtig. Sie haben demnach einen Body-Mass-Index (BMI) von über 25*. Zudem wollen laut Verbrauchs- und Medienanalyse 2020 rund 7,17 Millionen Menschen in Deutschland an Gewicht verlieren.

Wer abnehmen will, muss mehr Energie verbrauchen, als er zu sich nimmt. Eine Rolle spielt dabei auch die körperliche Bewegung. Denn durch Sport werden mehr Kalorien verbraucht als im Sitzen, Stehen oder Liegen. Doch welchen Einfluss hat Sport auf das (un-)mittelbare Ernährungsverhalten? Dieser Fragestellung ist ein internationales Forschungsteam der TU München und der University of Nebraska in Lincoln (USA) nun erstmalig nachgegangen.

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Forschung battenberg@zv.tum.de news-36531 Wed, 07 Apr 2021 15:44:42 +0200
TUM Innovation Networks gehen an den Start https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36527/ TUM-Präsident Thomas F. Hofmann setzt dabei auf die Erschließung von künftigen Innovationsfeldern über Disziplinen, Denk- und Arbeitskulturen hinweg: „Mit den TUM Innovation Netzworks fördern wir den Pioniergeist unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in potentialreichen Bereichen, die sich nur durch interdisziplinäre Forschungsansätze erfolgreich begegnen lassen. Dazu nutzen wir das kreative Potential der gesamten Universität durch neue wissenschaftliche Verbindungen zwischen unseren Schools und Departments und erschließen wissenschaftlich unkartiertes Terrain. Und wir gehen auch ins Risiko. Das heißt, wir nehmen bewusst in Kauf, dass Projekte auch mal scheitern können, aber zugleich schaffen wir die Voraussetzungen für wirklich bahnbrechende Innovationen.“

In einem kompetitiven Prozess wurden aus 32 Anträgen die drei innovativsten Projektideen ausgewählt und gehen nun als TUM Innovation Networks zum 1. April 2021 an den Start:

  • Neurotechnology for Mental Health (NEUROTECH)
  • Artificial Intelligence powered Multifunctional Material Design (ARTEMIS)
  • Robot Intelligence in the Synthesis of Life (RISE)
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Künstliche Intelligenz Campus news-36527 Wed, 31 Mar 2021 14:00:36 +0200
Die Wissenschaft von der perfekten Pizza https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36518/ Filippo Licciardo und die Wissenschaftler PD Dr. Mario Jekle und Thekla Alpers stellen in der Quarks-Sendung „Die Wissenschaft von der perfekten Pizza?“ die Unterschiede heraus, die sich ergeben, wenn eine Pizza im Steinofen für 90 Sekunden bei 350 Grad Celsius gebacken wird, oder aber im Backofen unter verschiedenen Temperatureinstellungen und Bedingungen. Neben verschiedenen Temperaturmessungen, unter anderem mit Wärmebildkameras machen die Forschenden mittels eines Texture Analyzers, der den Beißvorgang imitieren kann, auch objektive Aussagen zur Knusprigkeit des Teiges.

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TUM in den Medien news-36518 Tue, 30 Mar 2021 12:40:12 +0200
Neues Frühwarnsystem für selbstfahrende Autos https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36508/ Um künftige selbstfahrende Autos sicher zu machen, setzen viele Entwicklungen auf ausgefeilte Modelle, mit denen die Fahrzeuge das Verhalten aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Straßenverkehr beurteilen können. Was aber, wenn die Modelle für manche komplexe oder unvorhergesehene Situationen aktuell noch nicht ausreichen?

Ein Team um Prof. Eckehard Steinbach, Inhaber des Lehrstuhls für Medientechnik und Mitglied des Board of Directors der Munich School of Robotics and Machine Intelligence (MSRM) der TUM, verfolgt einen neuen Ansatz. Dank Künstlicher Intelligenz (KI) kann ihr System aus vorausgegangenen Situationen lernen, in denen selbstfahrende Testfahrzeuge im realen Straßenverkehr an ihre Systemgrenzen gestoßen sind. Das sind Situationen, in welchen der Mensch wieder die Kontrolle über das Auto übernimmt – entweder, weil das Auto ihn zum Eingreifen aufgefordert hat oder weil er sich selbst aus Sicherheitsgründen dazu entschieden hat.

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Künstliche Intelligenz Mobilität Forschung christine.lehner@tum.de news-36508 Tue, 30 Mar 2021 10:14:00 +0200
Stabile Schweißnähte für Luft- und Raumfahrt https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36510/ Das Verfahren des Rührreibschweißens wird immer häufiger bei Bauteilen eingesetzt, bei denen die Nähte besonders dicht und stabil sein müssen. Etwa im Flugzeugrumpf, im Kühlsystem des Autos oder auch beim Treibstofftank einer Rakete. Im Gegensatz zu anderen Schweißverfahren benötigt das Rührreibschweißen kein zusätzliches Schweißmaterial, und die Temperaturen bleiben in der Regel unter der Schmelztemperatur. Damit ist das Verfahren besonders für temperaturempfindliche Materialien wie das leichte Aluminium geeignet.

Sind die Bauteile fest eingespannt, wird an deren Grenzfläche der schnell drehende Schweißstift des Schweißgerätes entlanggeführt. Der Stift weicht das Material durch Reibungswärme auf, ohne es zu schmelzen. Während sich der Stift voran bewegt, verrührt er die beiden Bauteile an der Grenzfläche und sorgt nach dem Abkühlen für eine besonders feste Naht.

Das Problem bei dem erst 30 Jahre alten Verfahren sind fehlende Erfahrungswerte. Bei jedem neuen Bauteil und Material müssen die Einstellungen des Geräts durch Ausprobieren bestimmt werden. Durch eine automatische Regelung, welche die Einstellungen selbst bestimmt und anpasst, würde sich die Effizienz des Verfahrens enorm verbessern. Dafür hat Dr. Andreas Bachmann in seiner Forschungsarbeit an der TUM ein Regelungskonzept entwickelt.

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Forschung presse@tum.de news-36510 Mon, 29 Mar 2021 10:26:00 +0200
Hybrid-Rad ermöglicht mehr Autonomie https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36499/ „Handbiken ist für mich Freizeit und Freiheit“, erklärt Anna Schaffelhuber, siebenfache Paralympic-Siegerin im Monoskifahren. Das Handbike stehe für sie außerdem für die Natur: „Ich kann damit in die Berge fahren.“ Die Ausnahmesportlerin hat mit dem Handbike sogar die Alpen überquert. Sie war daher auch die erste Ansprechpartnerin für den Ingenieur Emil Wörgötter. Er beschäftigte sich in seiner Masterarbeit an der TUM mit der Verbesserung dieses Sportgerätes für Menschen mit Behinderungen. 

Denn die bisherigen Systeme haben auch Nachteile: Sie funktionieren gut, solange die Fahrerin oder der Fahrer darin sitzt, aussteigen ist nicht möglich. Wer auf Tour ist, hat den Rollstuhl nicht dabei und ist daher auf fremde Hilfe angewiesen, wenn er Pause machen und auf die Toilette gehen oder eine Erfrischung kaufen möchte. „Das ideale Sportgerät für gehbehinderte Menschen, das Bewegungsfreiheit und Autonomie vereint, wäre ein Handbike mit integriertem Rollstuhl“, resümiert Wörgötter. Doch ein solches Hybrid-Rad gibt es bisher nicht auf dem Markt.  

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Mobilität Forschung stefanie.reiffert@tum.de news-36499 Thu, 25 Mar 2021 10:50:00 +0100
Wie aktivierte T-Zellen die Leber zerstören https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36502/ Starke Fettleibigkeit geht häufig mit einer Fettleber-Entzündung einher. Bisher war weitgehend unbekannt, wie es zu der Erkrankung kommt. Das Team um den Immunologen Prof. Percy Knolle von der TUM hat diesen Prozess Schritt für Schritt in Modell-Systemen an Mäusen erforscht – und liefert damit richtungsweisende Einblicke in die Entstehung der Fettleber-Hepatitis beim Menschen. „Alle Schritte, die wir in Modell-Systemen gesehen haben, konnten wir auch bei Patienten beobachten“, betont Knolle. Die Ergebnisse publizierte das Team im renommierten Fachjournal „Nature“.

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Forschung lisa.pietrzyk@tum.de news-36502 Wed, 24 Mar 2021 17:00:00 +0100
„Bei 6G wird der Mensch im Mittelpunkt stehen“ https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36501/ Das 6G Zukunftslabor Bayern an der TUM gilt als größtes universitäres Forschungsprojekt in Deutschland zur sechsten Mobilfunkgeneration. Es ist Teil der 6G-Initiative Bayern, für die das Bayerische Wirtschaftsministerium mindestens fünf Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung stellen wird. Zwölf Professuren werden in den nächsten drei Jahren grundlegende Mechanismen für 6G entwickeln und eine Roadmap für die Standardisierung und Einführung erarbeiten. Projektleiter Prof. Wolfgang Kellerer ist zugleich einer der beiden Sprecher der heute gestarteten Plattform Thinknet 6G von Bayern Innovativ, einem weiteren Baustein der bayerischen Initiative, die alle relevanten Akteurinnen und Akteure vernetzen will.

Der Mobilfunkstandard 5G ist noch nicht flächendeckend eingeführt, da arbeiten Sie mit 6G schon an der nächsten Generation. Ist 5G etwa schon wieder überholt?

5G wird weiter im Einsatz sein, auch wenn die nächste Mobilfunk-Generation eingeführt ist. Aber es wird Unterschiede in der Anwendung geben: 5G spielt eine entscheidende Rolle für die Industrie 4.0, es ermöglicht eine neue Dimension der Kommunikation von Maschinen untereinander. Bei 6G sollen der Mensch und seine Umgebung im Mittelpunkt stehen.

Damit meinen Sie aber nicht den Menschen mit seinem Handy?

Nicht in erster Linie. Es geht vielmehr um eine Vielzahl an Technologien, die in unsere Lebenswelt eingebunden sind und mit denen wir dank höchster Mobilfunkqualität und Sensorik ganz selbstverständlich interagieren. Das können Assistenzroboter im Haushalt sein, hochaufgelöste 3D-Karten für autonome Fahrzeuge oder Hologramme, mit denen wir beispielsweise Gesprächspartner visualisieren können. Auch die Steuerung von medizinischem Operationsgerät aus der Ferne und weitere Anwendungen, bei denen es um millimetergenaue Positionierungen geht, wird der 6G-Standard ermöglichen.

Wie hoch wird die Übertragungsgeschwindigkeit bei 6G sein?

Wir gehen davon aus, dass durch die höheren Frequenzen, mit denen 6G arbeitet, eine Übertragungsrate von einem Terabit pro Sekunde erreicht werden kann. In unserem Forschungsprogramm interessieren uns allerdings weniger die Geschwindigkeitsrekorde. Wir wollen die Grundlagen legen für größte Ausfallsicherheit, kürzeste Latenzzeiten, höchste Energieeffizienz und neue Verfahren, die auch beim Einsatz von Quantencomputern Datensicherheit bieten.

Das klingt zunächst nach Sekundärtugenden.

Im Gegenteil sind es für die Hightech-Anwendungen, die 6G möglich machen soll, die entscheidenden Punkte. Denken Sie an die Telearbeit bei Operationen – wenn es um das Leben eines Menschen geht, dürfen wir uns nicht mit 99,9 Prozent Zuverlässigkeit zufriedengeben. Für das 6G-Netz streben wir eine Ausfallsicherheit von 99,999999999 Prozent an.

Ein anderes Beispiel ist die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter. Wenn solche Assistenten im Alltag oder in der Pflege eingesetzt werden, kommen sie den Menschen sehr nah. Deshalb darf es bei ihrer Steuerung so gut wie keine Latenz geben, also keine Verzögerung bei der Verarbeitung der Funksignale. Schließlich könnte eine falsche Reaktion schon binnen Sekundenbruchteilen dazu führen, dass der Roboter jemanden verletzt oder etwas zerstört. Für 6G streben wir Latenzzeiten an, die deutlich unter einer Millisekunde liegen.

Diese Eigenschaften sollen auch für die Ende-zu Ende-Kommunikation garantiert werden und über die verschiedenen Netze hinweg. Es wird ja in der Regel nicht nur innerhalb des Netzes eines Anbieters kommuniziert. Was sich vielleicht trivial anhört, sind enorme Herausforderungen. Und schließlich wollen wir das Gesamtnetz intelligent machen.

Was bedeutet Intelligenz für ein Mobilfunknetz?

Mit Künstlicher Intelligenz soll das Netz in der Lage sein, selbst Berechnungen durchzuführen und sich permanent zu optimieren. Es soll so flexibel und anpassungsfähig sein, dass es zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle die benötigte Leistung zur Verfügung stellt.

6G wird die erste Mobilfunkgeneration sein, bei der das Netz und eine Unmenge an Sensoren zusammenarbeiten, die in den im Netz betriebenen Geräten eingesetzt sind, also beispielsweise in Robotern und autonomen Fahrzeugen. Dabei kann das Netz erstmals auch selbst zum Sensor werden, weil wir anhand der Funksignale bestimmte Informationen gewinnen können, etwa ob sich ein Objekt zwischen Sender und Empfänger befindet. Aus der Summe der Informationen kann sich die Künstliche Intelligenz ein Bild der Umgebung des Nutzers und der benötigten Kommunikationsleistungen machen und daraufhin wiederum das Netz anpassen.

Die große Herausforderung ist, Netzarchitekturen zu entwickeln, die die Eigenschaften verschiedener Sensoren optimal nutzen können und gleichzeitig trainierbar sind. Ein Kernstück unserer Forschung sind deshalb sogenannte digitale Zwillinge. Das sind virtuelle Abbilder eines Objekts, die schon in der Industrie eingesetzt werden. Man legt heute am Computer beispielsweise eine digitale Version einer Produktionsanlage an, die exakt der realen Anlage gleicht, um so deren Arbeit nachvollziehen und weiterentwickeln zu können. Solche Zwillinge wollen wir vom Netz und seinen einzelnen Komponenten erarbeiten, um sie mit maschinellem Lernen zu optimieren.

Wann wird 6G im Einsatz sein?

Die Entwicklung einer neuen Mobilfunkgenerationen dauert erfahrungsgemäß rund zehn Jahre. Damit wir Anfang der 30er Jahre tatsächlich einen großen Wurf haben, wollen wir in der Grundlagenforschung die Weichen von Anfang an gemeinsam mit den anderen Akteurinnen und Akteuren stellen. Wir wollen von Wirtschaft und Gesellschaft wissen, welche Anforderungen sie haben. Diese Vernetzung geschieht nun auf der Plattform Thinknet 6G.

Im Zyklus der Mobilfunkgenerationen starten wir diesmal übrigens früher mit der Entwicklung der nächsten Generation als üblich.

Hat Deutschland damit die Chance, eine führende Rolle bei 6G zu spielen?

Ja, wir wollen die Grundlagen schaffen, dass Unternehmen ganz vorn dabei sein können, dass Start-ups entstehen und dass in unseren Studiengängen die besten Expertinnen und Experten ausgebildet werden.

Bei einer solchen Schlüssel-Infrastruktur geht es letztlich auch um Souveränität. Wenn Komponenten dieses Netzes ausfallen, müssen wir unter allen Umständen selbst in der Lage sein, jede einzelne davon zu ersetzen.

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Künstliche Intelligenz Mobilität Forschung klaus.becker@tum.de news-36501 Wed, 24 Mar 2021 10:00:00 +0100
Wie Grünland auf den Klimawandel reagiert https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36503/ „Die Wissenschaft hat aufgrund von Freilandexperimenten mit erhöhter Kohlendioxidkonzentration, künstlicher Erwärmung und modifizierter Wasserversorgung recht gute Vorstellungen darüber, wie sich der künftige Klimawandel auf die Grünlandvegetation auswirken wird, während solche Kenntnisse bezüglich des Klimawandels im letzten Jahrhundert weitgehend fehlten“, sagt Hans Schnyder, Professor für Grünlandlehre an der TUM.

Auf der Grundlage des Park Grass Experiments in Rothamsted zeigen Forscherinnen und Forscher zum ersten Mal, inwiefern für die Zukunft prognostizierte Effekte des Klimawandels auf den Nährstoffstatus von Grünlandbeständen bereits in der jüngeren Geschichte des Klimawandels im letzten Jahrhundert eingetreten sind.

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Forschung katharina.baumeister@tum.de news-36503 Wed, 24 Mar 2021 05:29:24 +0100
Ein Meeresspiegel für alle https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36496/ Wie hoch ist der Mount Everest? 8848 Meter? 8844 Meter? Oder 8850 Meter?  Lange konnten sich China und Nepal nicht einigen. 2019 bestieg ein nepalesisches Vermesser-Team den höchsten Berg der Welt, im Jahr darauf ein chinesisches. Im vergangenen Dezember gaben beide Regierungen gemeinsam das Ergebnis der Neuvermessung bekannt: 8848,86 Meter.

Dass sowohl China, als auch Nepal diesen Wert anerkennen, ist ein diplomatischer Erfolg. Möglich wurde dieser durch das Internationale-Höhen-Referenz-System, kurz IHRS, das die Geodätinnen und Geodäten für ihre Neuvermessung erstmals verwendet haben. An dessen Entwicklung waren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TUM federführend beteiligt. Das neue Referenzsystem schafft eine allgemeingültige Höhe Null, auf die sich Vermessungen künftig beziehen können. Es ersetzt damit den traditionellen mittleren Meeresspiegel, der als Null-Niveau die Grundlage für Vermessungen und damit aller topographischen Karten war. Über die wissenschaftlichen Hintergründe, das theoretische Konzept des IHRS und die Strategie für dessen konkrete Umsetzung berichten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TUM gemeinsam mit internationalen Forschungsgruppen im Fachmagazin Journal of Geodesy.

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Forschung stefanie.reiffert@tum.de news-36496 Tue, 23 Mar 2021 10:00:00 +0100
TUM und BLSV kooperieren https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36495/ Ziel der Kooperation ist, „die Gesundheitsförderung und Prävention durch Bewegung und Sport wissenschaftlich zu erfassen und zu verbessern“, heißt es in der Vereinbarung, die der Präsident des BLSV, Jörg Ammon, und die Dekanin der Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften der TUM, Prof. Renate Oberhoffer-Fritz, unterzeichnet haben.

Themenschwerpunkte der Kooperation sind das Bewegungs- und Ernährungsverhalten von Freizeit-, Leistungs- und Breitensportlern. Auch die Fitness und Gesundheit über die gesamte Lebensspanne, die Feststellung und Förderung einer flächendeckenden motorischen und kognitiven Diagnostik sollen untersucht werden.

Die Konzeption und Umsetzung von Maßnahmen zur Förderung für Sport und Bewegung von Kindern und Jugendlichen in unterschiedlichen Umgebungen, wie zum Beispiel in der Schule, bildet einen weiteren Fokus der Kooperation Dabei liegt der spezielle Fokus auf Sport und Bewegung von Kindern und Jugendlichen in den Einrichtungen der Kinder- und Jugendbetreuung sowie in der Nachwuchsförderung im Leistungssport.

Im Rahmen der Zusammenarbeit von BLSV und TUM werden Maßnahmen und Projekte konzeptioniert und durchgeführt und mit wissenschaftlicher Methodik evaluiert. Beide Akteure verfolgen in ihren unterschiedlichen Rollen dasselbe Ziel, nämlich den Sport bestmöglich weiter zu entwickeln. Die Kooperation ist zunächst bis Ende 2025 vereinbart.

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Campus battenberg@zv.tum.de news-36495 Mon, 22 Mar 2021 13:23:42 +0100
Planungshilfe für Lastenrad-Logistik https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36491/ Bereits vor der Pandemie hat der Online-Handel einen Boom erlebt. Ein Mausklick genügt und wenig später steht ein Lieferwagen vor der Tür. Doch die Lieferung nach Hause hat auch ihren Preis für Mensch und Umwelt: Ein erheblicher Teil des Autoverkehrs in Städten wird durch die Zustellung von Paketpost verursacht. Eine Alternative zu Lieferwagen bieten Lastenfahrräder. Ladeboxen, die größer sind als bei den privat genutzten Modellen, fassen rund 50 Pakete. Doch bislang werden die E-Räder von Logistikunternehmen nur vereinzelt eingesetzt.

Mobilitäts- und Wirtschaftswissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) und der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) haben nun am Beispiel von München und Regensburg das Potenzial der Lastenräder untersucht und ein Planungstool entwickelt. „Wir zeigen mit unserer Studie, welche zusätzliche Infrastruktur notwendig ist, damit die Fahrräder effizient eingesetzt werden können: sogenannte Mikro-Depots, die es strategisch geschickt in den Städten zu platzieren gilt“, erklärt Studienleiter Pirmin Fontaine, Juniorprofessor für Operations Management an der KU. Waren werden mit Lastwagen zu diesen Containern gebracht und von dort mit Lastenrädern zu den Kundinnen und Kunden geliefert. Die Depots können zu Zeiten mit geringem Verkehrsaufkommen beliefert werden.

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Mobilität Forschung klaus.becker@tum.de news-36491 Thu, 18 Mar 2021 11:29:24 +0100
TUM erneut beste Start-up-Rampe in Deutschland https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36487/ Hackathons, bei denen Forschende und Studierende aus unterschiedlichsten Fächern zu eingeschworenen Teams werden und geniale Produktideen entwickeln. Professorinnen und Professoren, die junge Entrepreneure motivieren und über Jahre begleiten. Wettbewerbe wie der TUM IdeAward, die gerade gestartete Gründungsteams anspornen. Erfolgreiche Gründerinnen und Gründer, die immer wieder an ihre Universität zurückkehren und ganze Generationen inspirieren. An der TUM ist eine einmalige unternehmerische Kultur entstanden.

Diese Kultur ist auch ein Faktor im „Gründungsradar“, mit dem der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft regelmäßig die deutschen Hochschulen begutachtet. Weitere Indikatoren beleuchten, wie stark das Thema institutionell verankert ist und welche Partner vernetzt sind, wie konkret die Hochschulen Gründungen unterstützen und wie viele Unternehmen tatsächlich entstehen.

Die TUM erreicht nahezu die höchstmögliche Punktzahl (57,2 von 60) und ist damit zum vierten Mal in Folge Spitzenreiter in der Kategorie der großen Hochschulen. TUM und UnternehmerTUM, das Zentrum für Innovation und Gründung an der TUM, unterstützen Start-ups mit Programmen, die exakt auf die Phasen der Gründung, die Erfahrung der Teammitglieder und einzelne Themenfelder zugeschnitten sind – von der Konzeption eines Geschäftsmodells bis zum Management-Training, vom Markteintritt bis zum möglichen Börsengang.

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Entrepreneurship TUM in Rankings news-36487 Thu, 11 Mar 2021 15:46:22 +0100