TUM - Aktuelles https://www.tum.de Aktuelle Meldungen der TU München de TUM Thu, 20 Jun 2019 04:54:14 +0200 Thu, 20 Jun 2019 04:54:14 +0200 Künstliche Intelligenz enttarnt Fake-Videos https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35501/ Vergangenes Jahr sorgte ein Video für Aufsehen, in dem Barack Obama Donald Trump als „kompletten Vollidioten“ beschimpft. Am Ende enttarnen die Macher das Video selbst als eine täuschend echte Manipulation. Mithilfe grafischer Verfahren wurde die Mimik einer anderen Person auf ein Video von Barack Obama übertragen, sodass ihm Worte in den Mund gelegt wurden, die er so wahrscheinlich nie gesagt hat. Solche Manipulationen sind mittlerweile in Echtzeit möglich, Videos können zu einer eingespielten Tonspur generiert oder stehende Bilder künstlich animiert werden – mit möglicherweise schwerwiegenden Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft.

„Mit unserer Forschung verfolgen wir das Ziel, Videomanipulationen im Netz künftig einfacher aufspüren zu können.”— Matthias Nießner, Professor für Visual Computing

„Fake-Videos als solche zu erkennen, erweist sich besonders in den Sozialen Medien als schwierig, da diese dort meist komprimiert und schlecht aufgelöst hochgeladen werden“, sagt Prof. Matthias Nießner von der TUM. „Dieselben Methoden, die zur Manipulation von Videos genutzt werden, sind aber auch in der Lage, Fälschungen besonders zuverlässig aufzuspüren – selbst bei schlechter Bildauflösung.“

Umfangreicher Trainingsdatensatz für neuronale Netze

Damit eine künstliche Intelligenz entscheiden kann, ob ein Video manipuliert ist, muss sie Muster solcher Fälschungen wiedererkennen. Um erlenen zu können, was wiederkehrende Elemente sind, brauchen neuronale Netze einen gewaltigen Input an Fake-Videos. Da Forscherinnen und Forscher solche Videos bislang manuell mit Bild- und Videobearbeitungsprogrammen manipulieren mussten, fehlte es an der benötigten Menge solcher Trainingsdaten. Mit aktuellen DeepLearning-Methoden und grafischen Verfahren hat Nießner nun erstmals mit automatischen Verfahren einen umfangreichen Datensatz aufgebaut. Dazu nutze er unter anderem die von ihm entwickelte Software Face2Face, mit der sich die Mimik einer Person in Echtzeit auf eine andere Person übertragen lässt. Mithilfe des neuen Datensatzes konnte er seinen Algorithmus FaceForensics (++) mit mehr als einer halben Million Frames aus über tausend gefälschten Videos trainieren.

Gesicht im Fokus

„Als wir die neuronalen Netze mit unserem Datensatz trainiert haben, haben wir uns ganz besonders auf die Gesichtsregionen in den stehenden Bildern konzentriert“, sagt Andreas Rössler, Forscher im Visual Computing Lab der TUM. „Dank dieser Herangehensweise erkennt FaceForensics (++) Deepfakes und Videos, die mit Face2Face oder FaceSwap manipuliert wurden, besser als andere derzeit verfügbare Softwares.“ FaceForensics (++) übertrifft auch routinierte Expertinnen und Experten. Sind Fake-Videos stark komprimiert, identifizieren ungeübte Menschen diese laut Nießners Studie lediglich mit einer Wahrscheinlichkeit von knapp über 50% richtig, also nahezu zufällig. FaceForensics (++) ordnet hingegen 78 Prozent der einzelnen Frames und damit auch der Videos richtig ein.

„Mit unserer Forschung verfolgen wir das Ziel, Videomanipulationen im Netz künftig einfacher aufspüren zu können“, sagt Nießner. Deshalb hat sein Team FaceForensics (++) für die Communitys in den Bereichen KI, Grafik, Computer Vision und Digitale Forensik zugänglich gemacht. Anhand der von Nießner erstellten Daten kann auch die Zuverlässigkeit von anderen Erkennungsansätzen getestet und verglichen werden. Schon jetzt nutzen circa 200 Institutionen FaceForensics (++).

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Forschung lisa.pietrzyk@tum.de news-35501 Wed, 19 Jun 2019 12:53:00 +0200
TUM beste deutsche Universität https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35506/ Das britische Recruitingunternehmen QS führt für sein Ranking Umfragen in Wissenschaft und Unternehmen zur Qualität der Universitäten durch und ermittelt, wie oft Studien zitiert werden, wie das Betreuungsverhältnis zwischen Lehrenden und Studierenden ist und wie groß der Anteil internationaler Studierender und Mitarbeiter ausfällt.

Die TUM verbessert sich in der aktuellen Ausgabe um sechs Plätze und steht nun auf Rang 55. Damit ist sie fünf Jahre ununterbrochen die deutsche Nummer eins. Ihr folgen die LMU (Rang 63) und die Universität Heidelberg (66). Im europäischen Vergleich gehört die TUM mit der ETH Zürich (6), dem Imperial College London (9), der École polytechnique fédérale de Lausanne (18) und der TU Delft (50) zu den Top fünf der Technischen Universitäten.

Auch in anderen internationalen Rankings schneidet die TUM regelmäßig sehr gut ab. Im „Global University Employability Ranking“, beispielsweise, steht sie auf Rang sechs, bei „Europe’s Most Innovative Universities“ auf Rang sieben.

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TUM in Rankings news-35506 Wed, 19 Jun 2019 11:55:18 +0200
TUM und ICL starten gemeinsame Programme https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35503/ Im Oktober 2018 verkündeten TUM und ICL ihre Stärken in Forschung, Innovation und Entrepreneurship in einer „Flaggschiff-Partnerschaft“ bündeln zu wollen. Jetzt starten die ersten Projekte: ICL-Präsidentin Alice Gast und der designierte Präsident der TUM, Prof. Thomas Hofmann, kündigten in London ein gemeinsames Promotions-Programm für zehn Studierende an. Die Doktorandinnen und Doktoranden erhalten Zugang zur Infrastruktur beider Universitäten und werden von insgesamt 20 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von ICL und TUM betreut. Thematisch sind die Stipendien an der Schnittstelle von Gesundheitswissenschaften, Künstlicher Intelligenz und Robotik angesiedelt – einem interdisziplinären Zukunftsfeld, in dem beide Universitäten einen herausragenden Ruf genießen. Mit Prof. Sami Haddadin von der Munich School of Robotics and Machine Intelligence der TUM und Dr. Aldo Faisal vom Department of Bioengineering des ICL wird das Projekt von zwei der weltweit renommiertesten Experten auf diesem Gebiet geleitet.

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Campus a.schmidt@tum.de news-35503 Tue, 18 Jun 2019 17:59:00 +0200
Tox „erschöpft“ Immunzellen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35494/ Bei einer Virusinfektion gerät das Immunsystem in maximale Alarmbereitschaft. Unterschiedliche Immunzellen, wie T- oder B-Zellen, werden aktiv, vermehren sich stark und kämpfen aggressiv gegen infizierte Zellen. Schafft es das Immunsystem jedoch nicht, die Viren zu beseitigen, treten typischerweise Immunzellen auf, die stark eingeschränkte Funktionen haben. Diese „Erschöpfung“ der Immunzellen wird durch die dauerhafte Aktivierung durch die Viren ausgelöst.  Für den Körper ist das auch gut, weil dauerhaft starke Immunantworten zu einer große Belastung für Zellen und Gewebe werden. Tumore dagegen können durch das Abschalten von Immunantworten massiv weiterwachsen.

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Forschung vera.siegler@tum.de news-35494 Tue, 18 Jun 2019 17:00:00 +0200
Unsterbliche Quantenteilchen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35491/ Nichts hält ewig, sagt der Volksmund. Die Gesetze der Physik bestätigen dies: Alle Prozesse auf unserem Planeten vergrößern die Entropie, also die molekulare Unordnung. Ein zerbrochenes Glas beispielsweise würde sich niemals von selbst wieder zusammenfügen.

Was in der Alltagswelt undenkbar erscheint, ist auf mikroskopischer Ebene möglich, das haben Theoretische Physiker der Technischen Universität München (TUM) und des Max-Planck Instituts für die Physik komplexer Systeme herausgefunden.

„Bisher ist man davon ausgegangen, dass Quasiteilchen in wechselwirkenden Quantensystemen nach einer gewissen Zeit zerfallen. Jetzt wissen wir, dass das Gegenteil der Fall ist: Starke Wechselwirkungen können den Zerfall sogar komplett stoppen“, erklärt Frank Pollmann, Professor für Theoretische Festkörperphysik der TUM. Ein Beispiel für solche Quasiteilchen sind kollektive Gitterschwingungen in Kristallen, sogenannte Phononen.

Den Begriff des Quasiteilchens prägte der Physiker und Nobelpreisträger Lew Dawidowitsch Landau. Er beschrieb damit kollektive Zustände von vielen Teilchen, beziehungsweise deren Wechselwirkungen durch elektrische oder magnetische Kräfte. Durch diese Interaktion verhalten sich mehrere Teilchen wie ein einzelnes.

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Forschung news-35491 Fri, 14 Jun 2019 10:15:00 +0200
Wirkungsvoll gegen Softdrink-Konsum https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35496/ Die negativen Auswirkungen von Softdrinks sind mittlerweile auch für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein Thema. Diese hat Politik, Wirtschaft und Gesellschaft dazu aufgefordert, Präventionsmaßnahmen umzusetzen, um die Wahl gesünderer Getränke zu unterstützen.Doch welche Formen der Prävention sind erfolgversprechend? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TUM und der LMU sind in Zusammenarbeit mit dem Cochrane-Netzwerk dieser Frage nachgegangen.

Sie haben untersucht, für welche Maßnahmen es verlässliche wissenschaftliche Belege gibt, dass sie den bevölkerungsweiten Softdrinkkonsum reduzieren. Dabei konzentrierten sie sich auf die sogenannte Verhältnisprävention, also auf Maßnahmen, die an den Umgebungsfaktoren und den Lebens- und Arbeitsbedingungen von Menschen ansetzen. Zu den Süßgetränken bzw. Softdrinks zählen alle Getränke mit zugesetztem Zucker wie zum Beispiel Cola-Getränke, Limonaden, Energy Drinks und gesüßte Eistees.

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Forschung news-35496 Thu, 13 Jun 2019 14:20:42 +0200
Bitcoin verursacht ähnlich viel CO2 wie Hamburg https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35498/ Die Währung Bitcoin ist zwar virtuell, die Energie aber, die für ihren Einsatz verbraucht wird, ist real. Damit eine Überweisung ausgeführt und dokumentiert wird, muss eine Rechenaufgabe von einem beliebigen Computer im weltweiten Bitcoin-Netzwerk gelöst werden, an dem jeder teilnehmen kann und dafür wiederum mit Bitcoins belohnt wird. Die eingesetzte Rechnerkapazität für dieses sogenannte Schürfen der Bitcoins ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Statistiken zeigen, dass sie sich allein 2018 vervierfacht hat.

Mit dem Bitcoin-Boom stellt sich deshalb die Frage, ob die Kryptowährung zu einer zusätzlichen Belastung für das Klima wird. Mehrere Untersuchungen haben versucht, den Ausstoß an Kohlendioxid zu ermitteln, der durch das Schürfen der Bitcoins verursacht wird. „Diese Studien beruhen allerdings auf zahlreichen Schätzungen“, sagt Christian Stoll, der an der Technischen Universität München (TUM) und am Massachusetts Institute of Technology (MIT) forscht.

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Forschung klaus.becker@tum.de news-35498 Thu, 13 Jun 2019 08:18:00 +0200
„Interdisziplinäre Forschung braucht Zeit“ https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35481/ Der Begriff „Interdisziplinarität“ ist bei neuen wissenschaftlichen Einrichtungen und Forschungsprojekten scheinbar allgegenwärtig. Ist das mehr als ein Modewort?

Ja, auf jeden Fall. Wir stoßen auf immer mehr Probleme, die nicht mit den Methoden einer einzelnen Disziplin gelöst werden können. Interdisziplinarität hat aber schon große Sprünge möglich gemacht, als sie noch gar nicht bewusst gefördert wurde: Nach dem Zweiten Weltkrieg sind mehrere Physiker und Physikerinnen nach dem Schock der Atombombe in die Biologie gewechselt. Das war ein wichtiger Faktor für die Geburtsstunde der Molekularbiologie, weil sie ihren Blickwinkel aus der Physik auf biologische Gegenstände angewandt haben.

Sie haben ein interdisziplinäres Forschungszentrum in Schweden untersucht und anhand von Interviews nachgezeichnet, welche Hindernisse die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dort für ihre Arbeit sehen. Ist an dem Institut etwas grundsätzlich schief gelaufen?

Falsch gemacht wurde da nichts – das ist ein tolles Forschungszentrum mit engagierten Kolleginnen und Kollegen, die tolle interdisziplinäre Arbeit leisten. Anhand der Studie lässt sich aber gut die Komplexität interdisziplinärer Forschung erkennen und die spezifischen Herausforderungen, die sich daraus ergeben.

Was genau haben Sie beobachtet?

Beispielsweise kam die Institutsleitung nach einiger Zeit zu dem Schluss, dass trotz der großen Öffentlichkeitswirkung des Instituts der Einfluss innerhalb des Wissenschaftssystems zu gering war. Bislang ist der wichtigste Gradmesser für wissenschaftlichen Erfolg die Zahl der Veröffentlichungen in renommierten Journalen. Daher wurde Druck aufgebaut, mehr Artikel in diesen Zeitschriften zu veröffentlichen. Weil die prestigeträchtigsten Journale oft auf klassische Disziplinen ausgerichtet sind, bedeutet das, dass die Forschenden ihre Arbeit bis zu einem gewissen Grad „disziplinieren“ müssen, um dort zu punkten. Die Zahl der „hochwertigen“ Publikationen beeinflusst dann wiederum, wie viel Geld für neue Forschungsprojekte eingeworben werden kann, wodurch sich zwischen den Mitgliedern des Zentrums ganz neue Dynamiken entwickelt haben.

„Bewertungssysteme richten sich bislang oft an einem einzelnen Wert aus – an ‘hochwertigen’ Veröffentlichungen.”— Prof. Ruth Müller

Sind das grundsätzliche Probleme von interdisziplinären Forschungszentren?

Dazu gibt es bislang kaum Forschung. Allerdings wird in einigen Studien geschildert, dass Forschende den Eindruck haben, dass der Preis interdisziplinärer Arbeit sehr hoch sein kann – dass dadurch etwa Hindernisse für die eigene Karriere entstehen. Das habe ich auch beobachtet: Gleich mehrfach wurde mir an dem schwedischen Institut von einem interdisziplinär forschenden Doktoranden erzählt, der bei der Verteidigung seiner gesellschaftlich überaus relevanten Doktorarbeit von der externen Prüfungskommission einseitig aus einer „disziplinären“ Perspektive bewertet worden sei. Das hat für ihn und für seine Betreuenden die Frage aufgeworfen, wie junge interdisziplinäre Forschende sinnvoll auf eine akademische Welt vorbereitet werden können, die oft noch sehr disziplinär tickt.

Was müsste sich Ihrer Meinung nach ändern?

Bewertungssysteme richten sich bislang oft an einem einzelnen Wert aus. In der Regel sind das wie gesagt „hochwertige“ Veröffentlichungen. Gerade für die Bewertung von interdisziplinärer Forschung ist es aber sinnvoll, mehrere Faktoren gleichwertig zu betrachten. Neben den Publikationen könnte das beispielsweise sein, dass Forschungsergebnisse zu einer erfolgreichen gesellschaftlichen Anwendung führen oder Wissen erzeugen, das gesellschaftliche Herausforderungen adressiert und Gesellschaften handlungsfähig macht. Dafür braucht es gut geschulte Gutachter und Gutachterinnen, die über den Tellerrand der eigenen Disziplin hinaussehen können. Sie müssen eine klare Vorstellung davon haben, welche Mission mit einem interdisziplinären Projekt verfolgt wird und deren Erfolg anhand verschiedener Indikatoren bewerten können. Ich fände eine stärkere reflexive Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Gutachten und eine speziell zugeschnittenes Training für die Gutachterinnen und Gutachter sinnvoll.

Von den Gutachten abgesehen, was könnte man noch für interdisziplinäre Forschung tun?

Ein ganz wichtiger Punkt ist die Geschwindigkeit: Interdisziplinäre Forschung braucht Zeit. Wenn man etwas gemeinsam entwickeln will, muss man erst einmal eine gemeinsame Sprache finden, sich in die Denkweise der anderen einarbeiten. Ein ganz praktischer Ansatz wäre etwa, für interdisziplinäre Doktorarbeiten von Anfang an mehr Zeit zu Verfügung zu stellen, beispielsweise die Stellen für vier anstatt für drei Jahre zu finanzieren.

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Forschung paul.hellmich@tum.de news-35481 Wed, 12 Jun 2019 09:00:00 +0200
Schachmatt für Hepatitis B-Viren in der Leber https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35486/ Infektionen mit HBV sind ein weltweites Gesundheitsproblem, WHO-Angaben zufolge leiden über 260 Millionen Menschen an einer chronischen Infektion. Impfungen verhindern zwar Neuinfektionen, aber für Personen, die sich z.B. bei ihrer Geburt angesteckt haben und die chronische Virusträger sind, ist eine Heilung bisher nicht möglich. Medikamente bewirken nur, dass sich die Viren in Leberzellen nicht weiter vermehren, können sie aber nicht zerstören. Langfristig kann es dadurch zu Leberkrebs oder einer Umwandlung von Lebergewebe in funktionsloses Bindegewebe (Leberzirrhose) kommen.

„Mit unserer neuen Studie konnten wir zeigen, dass die neue Technologie der Immuntherapie eine ermutigende Lösung für die Behandlung chronischer HBV-Infektionen und den durch das Virus ausgelösten Leberkrebs darstellt. Diese ‚living drugs‘ sind das Wirksamste, was uns aktuell zur Verfügung steht“, erklärt Prof. Dr. Ulrike Protzer. Sie ist Direktorin des Instituts für Virologie der TUM und des Helmholtz Zentrums München, zweier Partnereinrichtungen des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF). Das Universitätsklinikum Heidelberg war ebenfalls an der Studie beteiligt.

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Forschung vera.siegler@tum.de news-35486 Wed, 12 Jun 2019 07:00:00 +0200
DAX-Vorstände verdienen weniger https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35487/ Die Vorstände der 30 im Deutschen Aktienindex (DAX) gelisteten Unternehmen verdienten 2018 durchschnittlich 3,508 Millionen Euro, 3,5 Prozent weniger als im Vorjahr. (Die Studie vergleicht die Zahlen der DAX-Unternehmen mit den Vorjahreszahlen derselben Unternehmen, auch wenn sie zu dieser Zeit noch nicht Mitglied der obersten Börsenliga waren. Im DAX gab es 2018 zwei Wechsel.)

Das Minus steht gegen den Trend des vergangenen Jahrzehnts, in dem die Vergütungen außer 2012 und 2015 stets gestiegen sind. Obwohl die Bruttolöhne in Deutschland um 3,1 Prozent zulegten, verdienten die Vorstände im Schnitt immer noch das 52-Fache ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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Forschung klaus.becker@tum.de news-35487 Tue, 11 Jun 2019 12:00:00 +0200
TUM Distinguished Affiliated Professorship für Joachim Frank https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35483/ 2017 erhielten Joachim Frank, Jacques Dubochet und Richard Henderson den Chemie-Nobelpreis für ihre bahnbrechenden Arbeiten zur Entwicklung der Kryo-Elektronenmikroskopie. Dieses Verfahren, bei dem Proben mit flüssigem Stickstoff gekühlt werden, ermöglicht es, die dreidimensionale Form von Proteinen im Elektronenmikroskop zu ermitteln und ihre Struktur zu entschlüsseln.

Joachim Frank promovierte 1970 bei Prof. Walter Hoppe an der TUM Fakutlät für Chemie. In Fortführung der Arbeiten seines Doktorvaters gelang es ihm, eine Methode zu entwickeln, die aus vielen hochaufgelösten, zweidimensionalen Aufnahmen eines Elektronenmikroskops ein dreidimensionales Bild der Struktur berechnen kann. Heute forscht Joachim Frank an der Columbia University in New York.

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a.schmidt@tum.de news-35483 Fri, 07 Jun 2019 08:20:00 +0200
Studierende zeichnen vorbildliche Arbeitgeber aus https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35480/ Der „IKOM Award Zukunftsarbeitgeber“ ist Deutschlands erste Auszeichnung für Arbeitgeber, die von Studierenden vergeben wird. Den Mitgliedern der IKOM war aufgefallen, wie schwierig es bei der Jobsuche ist, mittelständische Unternehmen zu finden, die auf ethisches und nachhaltiges Handeln Wert legen – nicht, weil es diese Firmen nicht gibt, sondern weil sie anders als große Konzerne nicht dieselben Möglichkeiten haben, damit sichtbar zu werden. Deshalb haben sie 2018 gemeinsam mit TUM und vbw den Preis ins Leben gerufen, der unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Wirtschaftsministers Hubert Aiwanger steht.

Die Kriterien lauten: Werteorientierung und Nachhaltigkeit, Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Deutschland, unternehmerische Kontinuität sowie gute Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten für Berufsanfänger. Die Jury aus Studentenschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien hat sich bei der zweiten Auflage für diese Preisträger entschieden:

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Campus klaus.becker@tum.de news-35480 Thu, 06 Jun 2019 10:00:00 +0200
Kühlung für Quantenelektronik https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35478/ Für die Grundlagenforschung in der Quantenphysik sind tiefe Temperaturen ein wichtiges Werkzeug. Aber auch immer mehr Technologien, die auf quantenmechanischen Effekten beruhen, schaffen den Sprung vom Labor in die kommerzielle Anwendung.

Bekannte Beispiele sind extrem empfindliche Detektoren und Quantencomputer. Doch für den Betrieb der sensiblen Quantentechnologien werden in der Regel sehr tiefe Temperaturen benötigt, nahe am absoluten Nullpunkt bei etwa -273 °C. Daher steigt die Nachfrage nach effektiven Kühlungslösungen derzeit rasant an.

Diesen Bedarf wollen die TUM-Forscher Alexander Regnat, Jan Spallek, Tomek Schulz und Prof. Christian Pfleiderer bedienen. Alle vier arbeiten derzeit am Physik-Department der TUM an ihrem Prototyp. Weitere Mitarbeiter und auch ein eigener Firmensitz seien, laut Alexander Regnat, schon in Aussicht.

Die Idee kam dem Wissenschaftlerteam bei ihrer Arbeit an der TU München. Immer wieder stießen die herkömmlichen Methoden zum Erreichen solch tiefer Temperaturen an ihre Grenzen. Deshalb entwickelte die Gruppe ihre eigene Technik, um eine dauerhafte Kühlung zu gewährleisten und gründeten im Sommer 2018 die kiutra GmbH.

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Entrepreneurship battenberg@zv.tum.de news-35478 Tue, 04 Jun 2019 10:26:41 +0200
Virusinfektion: Effektivste Killerzellen werden selektiv vermehrt https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/article/35473/ Mehr als die Hälfte der Menschen weltweit sind mit dem Cytomegalievirus (CMV) infiziert, das lebenslang im Körper bleibt. Normalerweise verlaufen diese Infektionen symptomlos. Natürliche Killerzellen (NKs) halten die Viren zusammen mit T-Zellen effektiv in Schach. Bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem können aber schwere Erkrankungen auftreten. NKs besitzen Oberflächenmoleküle, die CMV-infizierte Zellen erkennen. In Mäusen übernimmt diese Erkennung der Rezeptor Ly49H. Es ist bekannt, dass NKs, die ihn besitzen (Ly49H-NKs), besonders effektiv in der Zerstörung CMV-befallener Zellen sind.

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Forschung vera.siegler@tum.de news-35473 Mon, 03 Jun 2019 11:26:00 +0200
Beirat des TUM-Instituts für Ethik in der KI berufen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/article/35476/ Nach der Besetzung des Wissenschaftlichen Beirats ist das neue Institut startklar und ruft Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf, sich mit multidisziplinären Forschungsvorhaben zu bewerben. Alle Projekte sollen aus Tandems aus den Ingenieur- und den Sozialwissenschaften gebildet werden. „An der TUM haben wir perfekte Voraussetzungen mit Spitzenforschung in der KI, aber auch in den Sozialwissenschaften. Unser Institut ist einer der Orte, an denen dieser Schatz nun gehoben werden kann“, sagt Institutsleiter Prof. Christoph Lütge. So muss mindestens einer der beiden Antragstellenden Wissenschaftlerin oder Wissenschaftler der TUM sein. Alle Anträge werden vom neuen Beirat nach strengen Regeln beurteilt und priorisiert. Erste Forschungsprojekte werden der Öffentlichkeit in einem Symposium am 7. Oktober diesen Jahres präsentiert.
 

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Campus news-35476 Mon, 03 Jun 2019 11:06:00 +0200
Künstliche Intelligenz beflügelt Proteomforschung https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35470/ Das Genom jedes Organismus enthält die Baupläne für Tausende von Eiweißen, die praktisch alle Funktionen des Lebens steuern. Fehlerhafte Proteine führen zu schweren Krankheiten wie Krebs, Diabetes oder Demenz. Eiweiße sind somit auch die wichtigsten Angriffspunkte für Medikamente.

Damit man Lebensvorgänge und Erkrankungen besser verstehen und passendere Therapien entwickeln kann, muss man möglichst viele Proteine gleichzeitig analysieren. Aktuell wird hierzu die Massenspektrometrie genutzt, die in der Lage ist, Art und Menge der Eiweiße in einem biologischen System zu bestimmen. Jedoch machen die derzeitigen Verfahren der Datenanalyse noch viele Fehler.

Einem Team der TU München um den Bioinformatiker Mathias Wilhelm und den Biochemiker Bernhard Küster ist es nun gelungen, massenhaft erhobene proteomische Daten zu nutzen, um ein neuronales Netzwerk so zu trainieren, dass es Proteine deutlich schneller und praktisch fehlerfrei erkennen kann.

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Forschung battenberg@zv.tum.de news-35470 Wed, 29 May 2019 08:36:00 +0200
Intelligente Algorithmen für die Genomforschung https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35471/ Obwohl die Bedeutung von Methoden des Maschinellen Lernens in der Genomforschung in den letzten Jahren stetig gewachsen ist, mussten Forscherinnen und Forscher häufig auf veraltete Software zurückgreifen. Für die klinische Forschung waren die aktuellsten Modelle meist nicht zugänglich, da diese auf nichtöffentlichen Servern gespeichert wurden. Das soll sich mit einer neuen kostenlosen Open-Access-Plattform ändern: Kipoi ermöglicht den einfachen Austausch von Machine-Learning-Modellen im Bereich der Genomforschung. Geschaffen wurde die Plattform von Julien Gagneur, Assistenzprofessor für Computational Biology an der TUM in Zusammenarbeit mit Forscherinnen und Forschern der University of Cambridge, der Stanford University, des European Bioinformatics Institute (EMBL-EBI) und des European Molecular Biology Laboratory (EMBL).

„Kipoi bietet sehr spannende Möglichkeiten, einzelne Genome zu verstehen.”— Julien Gagneur, Assistenzprofessor für Computational Biology

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Forschung lisa.pietrzyk@tum.de news-35471 Tue, 28 May 2019 12:44:58 +0200
Pollenallergie tritt häufiger bei Angstpatienten auf https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/article/35463/ Das Team befragte über 1700 Personen aus dem Raum Augsburg zu ihren Allergien. Hierbei unterschieden die Forscherinnen und Forscher um Claudia Traidl-Hoffmann, Direktorin am Universitären Zentrum für Gesundheitswissenschaften am Universitätsklinikum Augsburg (UNIKA-T) und Professorin für Umweltmedizin an der TUM zwischen ganzjährig auftretenden Allergien wie Hausstaub- oder Tierhaarallergien, saisonalen Allergien wie gegen Gräserpollen und anderen Allergien wie Nahrungsmittelallergien.

Zudem beantworteten die Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer Fragen zu ihrem psychischen Zustand. Hierbei lag das Augenmerk auf Depressionen, generalisierten - das heißt den kompletten Alltag betreffenden - Angsterkrankungen und akutem mentalen Stress. „Es gibt Untersuchungen, die sich auf die psychische Komponente von Hauterkrankungen oder allergischem Asthma konzentrieren. Wir zeigen erstmals einen Zusammenhang mit saisonalen Allergien auf“, erklärt Katharina Harter, Erstautorin der Publikation. Etwa ein Viertel der Befragten (27,4 %) gaben an, unter Allergien zu leiden; davon 7,7 Prozent an ganzjährigen, 6,1 Prozent an saisonalen und 13,6 Prozent  an anderen Formen von allergischen Reaktionen.

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Forschung vera.siegler@tum.de news-35463 Tue, 28 May 2019 11:31:00 +0200
Elektroingenieurinnen im Fokus https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/article/35453/
Zu sehen sind die sechs Videoporträts mit Wissenschaftlerinnen und Studentinnen auf dem YouTube Kanal der TUM.

 

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TUM in den Medien a.schmidt@tum.de news-35453 Mon, 27 May 2019 11:11:00 +0200
Zu Gast bei intelligenten Robotern https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35467/ Knapp ein Jahr nachdem die staatliche Liegenschaft in der Münchner Maxvorstadt der MSRM übergeben wurde, konnten sich dort heute Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Ministerpräsident Dr. Markus Söder einen Überblick über den Stand der Spitzenforschung zu Robotik und Künstlicher Intelligenz (KI) verschaffen. An zahlreichen Demonstrationen erfuhren beide mehr über Hightech-Initiativen an der TUM, aber auch über deren Synergien mit wissenschaftsbasierten Start-ups und forschungsgetriebenen Unternehmen aus der Metropolregion München.

Seit ihrer Gründung 2017 bringt die MSRM mehr als 50 Professorinnen und Professoren der TUM aus Bereichen wie Informatik, Ingenieurwissenschaften, Physik und Medizin in Kooperation mit den Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Im Zentrum der Präsentation in der 750 Quadratmeter großen Haupthalle der MSRM standen die drei Schwerpunktthemen der MSRM: die Zukunft von Arbeit, Gesundheit und Mobilität. An den verschiedenen Stationen konnten die Bundeskanzlerin und der Ministerpräsident beispielsweise einen selbstständig fliegenden Roboter verfolgen, der in der Lage war, schwer zugängliche Bereiche der Halle exakt zu kartographieren.

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Campus paul.hellmich@tum.de news-35467 Fri, 24 May 2019 17:19:46 +0200
DFG fördert Forschung zu molekularer Regulation im Herz-Kreislauf-System https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/article/35465/ Ribonukleinsäuren, kurz RNA, galten lange nur als Zwischenstufe zur Übermittlung der Erbinformation für die Herstellung von Proteinen. Inzwischen ist bekannt, dass es in jeder Körperzelle mehrere Tausend verschiedene RNA-Moleküle gibt, die nicht für Proteine kodieren, sondern andere, häufig regulatorische, Aufgaben in den Zellen übernehmen. Erkrankungen der Herzkreislaufsystems – nach wie vor die häufigste Todesursache weltweit – werden maßgeblich durch nicht-kodierende RNAs bedingt.

Stefan Engelhardt ist Professor für Pharmakologie und Toxikologie an der TUM und Sprecher des neuen Transregio SFBs TRR 267 „Non-coding RNA in the cardiovascular system“. Mit Kolleginnen und Kollegen aus München, Frankfurt, Bad Nauheim und Hannover wird er in den nächsten vier Jahren nicht-kodierende RNAs im Zusammenhang mit Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems untersuchen. Der Forschungsfokus soll dabei vor allem darauf liegen, wie sie hergestellt und transportiert werden, wie sie zelluläre Abläufe beeinflussen und welche Rolle sie bei der Entstehung und Heilung von Herz-Kreislauf-Krankheiten spielen. Langfristig sollen auch neue therapeutische Zielmoleküle gefunden werden.

Die Co-Sprecherschaft übernimmt Prof. Stefanie Dimmeler vom Institut für Kardiovaskuläre Regeneration an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt. Zudem sind die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), das Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim und die Medizinische Hochschule Hannover am neuen SFB beteiligt.

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Forschung vera.siegler@tum.de news-35465 Thu, 23 May 2019 09:47:36 +0200
Richtfest am TUM Campus im Olympiapark https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/article/35466/ Im 1972 für die Olympischen Spiele geschaffenen Sportcampus im Münchner Olympiapark entsteht ein moderner Holzbau mit Außenbereich der nach und nach die alten Bestandsbauten ersetzen wird.

Auf zwei Stockwerken und fast 19.000 Quadratmetern Nutzfläche werden 14 Sporthallen, 12 Hörsäle, 15 Labore, fünf Werkstätten und 300 Büros Platz finden. Im Sommer 2017 hat das Staatliche Bauamt München 2 mit dem Bau begonnen, nun konnte mit Ministerialdirektorin Brigitta Brunner aus dem Bayerischen Bauministerium und Albert Berger, Kanzler der TUM, das Richtfest gefeiert werden. Der Freistaat Bayern investiert hier rund 160 Millionen Euro.

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Campus presse@tum.de news-35466 Wed, 22 May 2019 22:55:00 +0200
Komplexer Regelkreis schützt vor Krebs https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35454/ Eine Krebstherapie ohne Nebenwirkungen, die gezielt nur Tumorzellen angreift – noch können Ärzte und Patienten davon nur träumen. Dabei hat die Natur ein solches gezieltes Anti-Tumor-Programm längst erfunden. Jede unserer Zellen ist damit ausgestattet: Werden gravierende Schäden im Erbgut erkannt, zerstört sich die Zelle selbst und verhindert so das Wachstum des Tumors. Ein Münchner Forschungsteam hat jetzt den komplexen Regelungsmechanismus, an dem verschiedene Proteine beteiligt sind, entschlüsselt.

„Dass es einen solchen Regelungsmechanismus gibt, und dass dabei das Tumorsuppressor-Protein p53 eine Schlüsselrolle spielt, weiß man schon lange. Nicht bekannt war bisher, welche Rolle molekulare Chaperone bei der Regulation der zellulären Maschinerie spielen“, erklärt Prof. Johannes Buchner, Inhaber des Lehrstuhls für Biotechnologie an der TUM.

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Forschung battenberg@zv.tum.de news-35454 Tue, 21 May 2019 07:00:00 +0200
Neue Studiengänge an der TUM https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35455/ Campus a.schmidt@tum.de news-35455 Mon, 20 May 2019 13:23:30 +0200 „In schöner Musik steckt meist Mathematik“ https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35452/ Am Donnerstag ist die Ausstellung „La La Lab“ in der Mathematik-Informatik-Station (MAINS) in Heidelberg eröffnet worden. Sie zeigt faszinierende Verbindungen zwischen Mathematik und Musik – von jahrhundertealten Werkzeugen, die Musiker zum Komponieren verwenden, bis hin zu den neuesten Forschungsarbeiten. Was kann Künstliche Intelligenz etwa heute schon im Bereich Musik? Anhand von Touchscreen-Exponaten zum Ausprobieren, 3D-Drucken und Projektionen können Besucherinnen und Besucher mehr über Musiktheorie und aktuelle Trends lernen. Fünf der 15 interaktiven Computer-Stationen hat Jürgen Richter-Gebert gestaltet.

„Wir wollen, dass die Leute Spaß haben, ins Staunen und ins Schmunzeln geraten.”— Jürgen Richter-Gebert, Professor für Geometrie und Visualisierung

Herr Prof. Richter-Gebert, was wollen Sie Besucherinnen und Besuchern mitgeben?

Wir wollen, dass die Leute Spaß haben, ins Staunen und ins Schmunzeln geraten. Wir hoffen, dass sie sich vor unsere Exponate stellen, die Regler der Interfaces hin und herschieben, verschiedene Szenarien ausprobieren, Klangwelten sehen und Mathematik hören – und dabei unser Thema in der Tiefe erkennen: Dass hinter schöner Musik meist Mathematik steht.

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Campus lisa.pietrzyk@tum.de news-35452 Fri, 17 May 2019 10:36:17 +0200