Auf der Stifterkonferenz 2012:

Ehrensenatorwürde für Hanns W. Weidinger

Die Verleihung der Ehrensenatorwürde fand im Rahmen der Stifterkonferenz der TUM Universitätsstiftung am 6. Juli 2012 statt.
Die Verleihung der Ehrensenatorwürde fand im Rahmen der Stifterkonferenz der TUM Universitätsstiftung am 6. Juli 2012 statt. (Foto: Uli Benz)

TUMcampus 4/12, Auszeichnungen

In Würdigung seines herausragenden Engagements als Gründungsstifter der TUM Universitätsstiftung und der Einrichtung des Hanns W. Weidinger-Fonds zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses verlieh die TUM Hanns W. Weidinger die Würde eines Ehrensenators.

Die TUM ehrt damit einen verdienten Alumnus und Fürsprecher der Universität. Hanns W. Weidinger schloss 1964 sein Studium der Elektrotechnik an der TH München als Diplom-Ingenieur ab. Nach ersten Berufserfahrungen bei Bosch in Stuttgart stieg er in das Münchener Geschäft seines Vaters ein, eine Handelsvertretung für Elektrotechnik. Unter seiner Geschäftsführung entwickelte sich das zur Weidinger GmbH umfirmierte Unternehmen zum wichtigsten deutschen Anbieter auf dem Sektor der Löttechnik. Nach dem Verkauf der Firma im Jahr 2006 zog er sich aus dem aktiven Berufsleben zurück. Weidingers Familiengeschichte ist eng mit der TUM verbunden: So hatte schon sein Vater hier Ingenieurwissenschaft im Bereich Maschinenbau studiert und über ein Thema der Luftfahrt promoviert. Er war mit Willy Messerschmitt befreundet und gehörte 1924 zu den »Gründungsvätern« der Flugtechnischen Forschungsgruppe »Akaflieg München«. Auch seine inzwischen verstorbene Ehefrau Barbara lernte Hanns W. Weidinger an der TH München kennen: Sie war die Tochter des damaligen Professors für Strömungsmechanik, Erich Truckenbrodt.



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