TUM - Aktuelles https://www.tum.de Aktuelle Meldungen der TU München de TUM Fri, 10 Jul 2020 16:36:44 +0200 Fri, 10 Jul 2020 16:36:44 +0200 Die Batterie der Zukunft: Intelligent, nachhaltig, leistungsstark https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36131/ Laptop, Handy, Elektroauto: Batterien spielen in unserem Alltag eine wichtige Rolle. Gleichzeitig sind sie als effiziente Energiespeicher eine Voraussetzung für die erfolgreiche Energiewende.

An der TUM arbeiten 12 Professuren verschiedener Fachbereiche aus fünf Fakultäten an der Batterieforschung, die ihre Kompetenzen im Netzwerk „TUM Battery“ bündeln. Insgesamt stellen sich über 100 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der interdisziplinären Herausforderung, die gesamte Wertschöpfungskette abzubilden.

Diese erstreckt sich von der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung im Bereich der Materialien über Zellentwicklung und Prozesstechnologien in Elektrochemie und Elektrotechnik bis hin zur Integration in Fertigungstechnologien im Ingenieurswesen. Die Zusammenarbeit mit der Industrie fördert den Transfer von der Forschung zur Anwendung.

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Forschung news-36131 Fri, 10 Jul 2020 13:23:08 +0200
Mit KI gegen Luftverschmutzung https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36125/ Der Name ist Programm: Hawa Dawa bedeutet sinngemäß Luftreinheit – und zwar in sieben Sprachen. „Wir haben eine globale Ausrichtung“, erklärt Karim Tarraf, der das Unternehmen 2016 mitgegründet hat. Die Vision: Mithilfe von Big Data und Künstlicher Intelligenz die Zukunft der Städte nachhaltig zu gestalten. „Wir wollen zeigen, dass moderne Technologien im Einklang mit der Umwelt eingesetzt werden können.“

Das Thema Luftreinheit hat Tarraf schon früh geprägt. Er ist in Kairo aufgewachsen – eine Stadt, in der die Luftverschmutzung bedenklich hoch ist. Tarrafs Eltern arbeiten als Lungenarzt und Lungenärztin, sein Bruder leidet an Asthma. Während seines BWL-Masterstudiums an der TUM nahm Tarraf am interdisziplinären Praxiskurs THINK.MAKE.START. teil, in dem in 14 Tagen ein Produkt entwickelt wird. Gemeinsam mit seinem Team wählte Tarraf als Projekt ein tragbares Messgerät für Asthmatiker, das die Belastung der Luft anzeigt. 

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Entrepreneurship stefanie.reiffert@tum.de news-36125 Thu, 09 Jul 2020 13:00:00 +0200
Europäische Ingenieurausbildung der Zukunft https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36126/ Die EU fördert das Projekt im Rahmen ihres Programms „European Universities“ in den kommenden drei Jahren mit rund fünf Millionen Euro. Die Initiative geht aus der EuroTech Universities Alliance hervor: Dänemarks Technische Universität (DTU), die École Polytechnique (L'X), die Technische Universität Eindhoven (TU/e) und die Technische Universität München (TUM) haben zwei weitere starke Partner mit an Bord genommen: die Technische Universität Tallinn (TalTech) und die Technische Universität in Prag (CTU). In das Programm integriert werden zudem die EuroTech-Mitglieder, die nicht in der EU lokalisiert sind, die Ecole polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL) und das Technion – Israel Institute of Technology.

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Campus news-36126 Thu, 09 Jul 2020 11:06:00 +0200
Covid-19 bei Kindern https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36128/ Sind Kinderbetreuungsstätten wie Krippen und Kindergärten sowie Grundschulen eine Gefahr für eine unkontrollierte COVID 19-Ausbreitung? Diese Frage wird weiterhin kontrovers diskutiert. Die sechs bayerischen Universitätskinderkliniken wollen eine Antwort geben. Dazu untersuchen sie ab Juli gemeinsam mit Testungen an rund ausgewählten 150 Kinderbetreuungseinrichtungen im ganzen Freistaat, wie viele Kinder infiziert sind und ob sie Symptome aufweisen. Aber auch weitere Fragen der Kindergesundheit wie die Auswirkungen der Pandemie auf das Befinden und die medizinische Versorgung von Kindern sollen untersucht werden. Die epidemiologische Langzeit-Studie richtet damit den Blick in die Zukunft und begleitet die Öffnung von Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen wissenschaftlich. 

Die Medizinerinnen und Mediziner aus Augsburg, Erlangen, München, Regensburg und Würzburg werden Kinderkrippen, Kindergärten und Grundschulen besuchen und dort auf freiwilliger Basis stichprobenartig Kinder im Alter zwischen einem und zehn Jahren, Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrerinnen und Lehrer testen. An der TUM leitet Prof. Uta Behrends die Studie. Sie ist Professorin für Pädiatrische Infektiologie und Immunbiologie und Oberärztin in der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, eine gemeinsame Einrichtung des Klinikums rechts der Isar und der München Klinik Schwabing.

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Covid-19 Forschung news-36128 Wed, 08 Jul 2020 11:47:38 +0200
Wie bauen Bakterien Naturstoffe auf? https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36120/ Viele wichtige Medikamente, beispielsweise Antibiotika oder Wirkstoffe gegen Krebs, sind Naturstoffe, die von Mikroorganismen wie zum Beispiel Bakterien oder Pilzen aufgebaut werden. Im Labor können diese Naturstoffe oft gar nicht oder nur mit großem Aufwand hergestellt werden. Ausgangsbasis für eine große Zahl solcher Verbindungen sind Polyketide, Kohlenstoffketten, bei denen jedes zweite Atom eine Doppelbindung zu einem Sauerstoffatom besitzt.

In der Zelle eines Mikroorganismus wie des Bakteriums Photorhabdus luminescens entstehen sie mit Hilfe von Polyketidsynthasen (PKS). Um schrittweise die gewünschten Moleküle aufzubauen, arbeiten bei Typ II PKS-Systemen in der ersten Stufe vier Proteine in wechselnden „Teams“ zusammen.

In einer zweiten Stufe werden diese dann durch weitere Enzyme zum gewünschten Naturstoff modifiziert. Beispiele für so hergestellte bakterielle Naturstoffe sind unter anderem die klinisch genutzten Tetracyclin-Antibiotika oder das Krebsmedikament Doxorubicin.

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Forschung battenberg@zv.tum.de news-36120 Mon, 06 Jul 2020 15:42:07 +0200
Darmbakterien verbessern Prognose von Typ-2-Diabetes https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36117/ Die mikrobielle Zusammensetzung des Darms ist komplex und individuell sehr unterschiedlich. Viele Faktoren, wie Umwelteinflüsse, Lebensstil, Genetik oder Erkrankungen beeinflussen das Ökosystem der hilfreichen Bakterien im Darm.

Dirk Haller, Professor für Ernährung und Immunologie an der TUM, und sein Team haben die Bedeutung tageszeitlicher Schwankungen des Mikrobioms im Zusammenhang mit der Erkrankung Diabetes Typ 2 bei mehr als 4000 Personen analysiert und damit die erste Studie auf diesem Gebiet mit humanen Probanden vorgelegt.

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Forschung katharina.baumeister@tum.de news-36117 Mon, 06 Jul 2020 08:32:00 +0200
Hochschulwahl am 28. Juli 2020 https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36115/ Wahltermin

Dienstag 28. Juli 2020, 9:00 bis 17:00 Uhr

Wer wird gewählt?

  • die Vertreterinnen und Vertreter der Studierenden in den Senat und in sämtlichen Fakultätsräten bzw. im School Council der TUM School of Life Sciences und in sämtlichen Studienfakultätsräten
  • die Vertreterinnen und Vertreter der Hochschullehrerinnen und -Lehrer, der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und sonstigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Fakultätsräten der Fakultäten TUM School of Governance und Fakultät für Luftfahrt, Raumfahrt und Geodäsie sowie im School Council der TUM School of Life Sciences
  • die Vertreterinnen und Vertreter der Studierenden in sämtlichen Fachschaftsvertretungen
  • die Vertreterinnen und Vertreter der Studierenden im Institutsrat des Integrativen Forschungszentrums "Technische Universität München - Campus Straubing für Biotechnologie und Nachhaltigkeit"
  • die Dekaninnen oder Dekane der Fakultäten für Architektur, Elektrotechnik und Informationstechnik, der TUM School of Governance und der Fakultät für Luftfahrt, Raumfahrt und Geodäsie
  • die Department Heads des Departments of Molecular Life Sciences, des Departments of Life Science Engineering und des Departments of Life Science Systems (der TUM School of Life Sciences
  • die Vertreterinnen und Vertreter der Hochschullehrerinnen und -Lehrer, sowie der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen udn Mitarbeiter in der Studienfakultät Munich School of Engineering
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Campus a.schmidt@tum.de news-36115 Fri, 03 Jul 2020 09:51:53 +0200
Deich mit Sollbruchstelle https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36114/ Sendung:

Niederbayern TV: „Erodierbare Deiche – Neuartiger Hochwasserschutz kommt zwischen Straubing und Vilshofen zum Einsatz“ (5:09 Min.)

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TUM in den Medien stefanie.reiffert@tum.de news-36114 Fri, 03 Jul 2020 00:00:00 +0200
Ernährung in Zeiten von Corona https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36109/ Covid-19 Forschung Katharina.Baumeister@tum.de news-36109 Thu, 02 Jul 2020 07:48:00 +0200 Mit Pioniergeist und kollektiver Kreativität wissenschaftliches Neuland entdecken https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36106/ Die Konzeption der TUM Innovation Networks setzt von Anfang an auf die kollektive Kreativität der Universitätsgemeinschaft. Vom 1. Juli bis zum 15. September können TUM-Professorinnen und Professoren sowie TUM Junior Fellows kreative Ideen mit Innovationspotential für ein TUM Innovation Network einreichen. Diese Ideen werden in einem Workshop unter Einbeziehung internationaler Forschungstalente zu einem schlagkräftigen Forschungskonzept fortentwickelt. Die potentialreichsten Projektideen werden dann als TUM Innovation Network mit bis zu zwei Millionen Euro über vier Jahre gefördert wird.

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Campus news-36106 Wed, 01 Jul 2020 09:54:00 +0200
40 Millionen Euro für neues TUM-Institut https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36112/ Die starke Zunahme resistenter Bakterien und die damit verbundene, massiv steigende Gefahr antibiotisch nicht behandelbarer Infektionen bei Mensch und Tier ist langfristig eine der größten wissenschaftlichen, medizinischen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit.

„Ohne Innovationen droht ein Rückfall in die prä-antibiotische Zeit, in der sich einfache Verletzungen zu tödlichen Bedrohungen entwickeln konnten“, sagt Gründungsdirektor Dietmar Zehn, Professor für Tierphysiologie und Immunologie an der TU München. „Die Zahl der durch Infektionen verursachten Todesfälle von derzeit knapp unter einer Million pro Jahr könnte auf rund zehn Millionen im Jahr 2050 ansteigen.“

Die Technische Universität München vereinigt daher ihre Kompetenzen zur Entwicklung innovativer Strategien bei Prävention, Bekämpfung und Verhinderung der Verbreitung resistenter Erreger in einem neuen Forschungsgebäude, dem Zentrum für Integrierte Infektionsprävention (ZIP).

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz des Bundes und der Länder (GWK) hat nun beschlossen, dass Bund und Freistaat das Neubauvorhaben auf dem Campus Weihenstephan jeweils zur Hälfte mit insgesamt rund 40 Millionen Euro unterstützen.

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Campus battenberg@zv.tum.de news-36112 Wed, 01 Jul 2020 08:07:10 +0200
Pfifferlinge als natürliche Geschmacksverstärker https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36103/ Pfifferlinge (Cantharellus cibarius), auch Eierschwamm oder Rehling genannt, gehören in Deutschland zu den beliebtesten Speisepilzen. Je nach Wetter beginnt die Saison für die schmackhaften Pilze ab Anfang Juli. Genießer schätzen ihr feinfruchtiges Aroma, das an Aprikosen erinnert, ebenso wie ihr würziges und leicht bitteres Geschmacksprofil. Über ihren Eigengeschmack hinaus wirken sie zudem als Geschmacksmodulatoren, indem sie Speisen ein ausgeprägtes Mundgefühl und einen anhaltenden vollmundingen Geschmack verleihen.

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Forschung Katharina.Baumeister@tum.de news-36103 Tue, 30 Jun 2020 08:00:00 +0200
„Wir sollten uns nicht ganz ins Virtuelle zurückziehen“ https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36104/ Herr Prof. Bengler, wo sehen Sie die größten Veränderungen und Probleme in der Arbeitswelt?

Aufgrund der Coronakrise ist es zu einer starken Zunahme der Arbeit im Homeoffice gekommen. Die schnelle Umstellung hat aber dazu geführt, dass bestimmte arbeitswissenschaftliche Grundsätze nicht beachtet werden konnten. Nicht jeder besitzt zuhause einen so gut ausgestatteten Arbeitsplatz wie im Büro, was etwa Beleuchtung, Tischhöhe oder eine ruhige Arbeitssituation angeht.

Insgesamt hat die Bildschirmarbeit zugenommen. Viele Wegezeiten zu Besprechungen oder an den Arbeitsplatz entfallen. Besprechungen, die früher eine Unterbrechung der Computerarbeit darstellten, werden nun per Webmeetings durchgeführt. Dadurch wird wertvolle Zeit gespart, andererseits häufig die Bildschirmarbeit verdichtet. Das bedeutet, es liegt viel mehr Eigenverantwortung bei den Mitarbeitern, sich selbst zu organisieren, Arbeitspausen einzulegen und ihren Arbeitsplatz zu optimieren.

Dazu kommen andere Probleme, etwa, dass zum Teil die Kinderbetreuung nicht geregelt ist, was zu starken Belastungen führt. Bei der Arbeit in der Produktion, Pflege oder Nahrungsmittelerzeugung, die ortsgebunden ist, hat die Einhaltung der Hygienemaßnahmen für noch mehr zeitintensive Arbeit gesorgt. Das bedeutet, das ganze System, das ohnehin schon unter Zeitdruck steht, wurde gebremst.

Wurde die digitale Transformation beschleunigt?

Die Krise hat einen extrem verstärkenden Effekt. Unternehmen, in denen mobiles Arbeiten und Telearbeit bereits möglich waren, konnten dies stärker ausbauen. Die Regelungen und die technische Ausrüstung sind vorhanden und es gibt Wissensträger, die anderen helfen können. Es gab aber auch sehr negative Verstärkungen. Unternehmen, die mit diesen Tools überhaupt noch nicht vertraut waren, hatten eine härtere Anlaufkurve oder sogar einen Einbruch.

Diese Unternehmen sollten die Möglichkeit bekommen, so schnell wie möglich von den anderen zu lernen. Dabei gibt es punktuell über alle Wirtschaftssektoren verteilt Best Practices, hier kann man nicht verallgemeinern. Die Landwirte etwa sind teilweise besser vernetzt als manche Dienstleistungsunternehmen. Von diesen Erfahrungen sollten wir so schnell wie möglich lernen. Das ist auch das Ziel unseres vom Bund geförderten Projekts „Gute Lösungen für die Zukunft nutzen – COVID-19 Lessons Learned“.

Wie wollen Sie diese Erfahrungen zusammentragen?

Wir werden abgestimmt mit Partnern an der RWTH Aachen und der TU Dresden überregional Befragungen darüber durchführen, wie die Arbeitssituation vorher war, wie der Umstellungsprozess abgelaufen ist und wie die Situation jetzt aussieht. Welche Practices haben sich bewährt, welche Vereinbarungen wurden getroffen, waren temporär oder werden jetzt verstetigt? Krisen lösen Änderungsprozesse und Lernprozesse aus. Wir wollen auch verdeutlichen, wo Unternehmen unterschiedlicher Branchen voneinander lernen können, etwa könnte die Fernüberwachung bei der Wartung vermehrt eingesetzt werden oder die Durchführung von Webmeetings physische Treffen ersetzen. Ebenfalls geht es um Ansätze, die langfristig helfen, die Zeit- und Raumprobleme in vielen Homeoffices zu lösen.

Aber ein sehr wichtiger Punkt ist auch, dass geprüft wird, ob diese Maßnahmen auch zukünftig sinnvoll für eine gute Arbeitssituation sind. Ich glaube nicht, dass wir uns dauerhaft ins Virtuelle verabschieden sollten oder können. Das Netzwerk zwischen den beteiligten Menschen würde dadurch immer schwächer werden. Ziel ist es, dass wir Empfehlungen geben können, wie man derartige Transformationsprozesse durchführt und sich organisatorisch auch wieder zum Teil in einen neuen eingeschwungenen Zustand bewegen kann, bei dem sich dann die derzeitigen Einschränkungen weiter gelockert haben.

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Covid-19 Forschung stefanie.reiffert@tum.de news-36104 Mon, 29 Jun 2020 09:02:20 +0200
Faire Chancen durch digitale Lehre https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36101/ Sich entspannt zurücklehnen und sich vom Dozenten berieseln lassen, das ist bei den Vorlesungen von Stephan Krusche nicht möglich. „Es ist mir wichtig, dass wir die Studierenden dazu aktivieren, an der Lehre teilzunehmen“, erklärt er. „Besonders in der Informatik und im Software Engineering ist es von großer Bedeutung, selber etwas auszuprobieren.“

Bei über 1800 Studierenden mit unterschiedlichen Vorkenntnissen, wie es in der Vorlesung „Einführung in die Softwaretechnik“ der Fall ist, eine große Herausforderung.

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Campus stefanie.reiffert@tum.de news-36101 Fri, 26 Jun 2020 10:04:00 +0200
Liesel Beckmann-Professur für Eleftheria Zeggini https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36099/ Eleftheria Zeggini studierte und promovierte an der University of Manchester. Danach wechselte sie an das Wellcome Centre for Human Genetics der University of Oxford, wo sie sich mit der Genetik von Typ-2-Diabetes und dem Design, der Analyse und Interpretation von groß angelegten Assoziationsstudien beschäftigte. Sie war zehn Jahre lang Gruppenleiterin an der humangenetischen Fakultät am Wellcome Sanger Institute. Im Jahr 2018 gründete sie das Institut für Translationale Genomik am Helmholtz Zentrum München, das sie als Direktorin leitet.

In ihrer Forschung nutzt Eleftheria Zeggini große Datenmengen mit dem Ziel, Erkenntnisse aus der Genomik auf Mechanismen der Krankheitsentstehung und -progression zu übertragen und die Präzisionsmedizin zu stärken.

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Campus a.schmidt@tum.de news-36099 Thu, 25 Jun 2020 17:26:42 +0200
Die Tricks des Immunsystems https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36073/ „Die Covid-19-Pandemie macht deutlich, wie wichtig es ist, die Reaktion des Immunsystems auf Virus-Infektionen zu verstehen“, sagt Dr. Kilian Schober. Zusammen mit einem interdisziplinären Team von Forscherinnen und Forschern aus Medizin, Biologie und Bioinformatik hat er untersucht, wie wichtige Akteure der Körperabwehr – die T-Lymphozyten oder kurz T-Zellen – reagieren, wenn ein Zytomegalievirus in den Organismus eindringt und wie sich die Immunantwort verändert, wenn die Infektion chronisch wird.

Das Team konnte in der in Nature Immunology veröffentlichten Studie zeigen, dass die T-Zell-Antwort ein dynamischer Vorgang ist: In verschiedenen Phasen der Virus-Infektion sind unterschiedliche T-Zellen mit unterschiedlichen Rezeptoren besonders aktiv. „Die Entdeckung dieser zeitlichen Veränderung war für uns eine große Überraschung“, sagt Erstautor Schober. Bisher waren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler davon ausgegangen, dass sich nach einer Infektion vor allem die Abwehrzellen vermehren, die besonders gut an die von Viren befallenen Zellstrukturen binden. Man vermutete daher, dass bei einer chronischen Infektion die Zahl dieser hochspezialisierten Killer-Zellen dauerhaft erhöht ist. Die neuen Forschungsergebnisse zeigen jedoch eine Umkehr der Selektion: Je länger die Infektion dauert, desto geringer wird die durchschnittliche Bindungsstärke der T-Zellen.“

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Forschung lisa.pietrzyk@tum.de news-36073 Tue, 23 Jun 2020 12:28:00 +0200
Microsoft-CEO im Gespräch mit Studierenden https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36074/ Zunächst beleuchten Satya Nadella und MSRM Direktor Prof. Sami Haddadin per Videokonferenz die Chancen von Robotik und Künstlicher Intelligenz für den Menschen und für Unternehmen. Im Anschluss haben Studierende aus den Bereichen Robotik und maschinelle Intelligenz die Möglichkeit, per Chat Fragen an Nadella und Haddadin zu stellen. Die teilnehmenden Studierenden wurden zuvor persönlich zu dem Termin eingeladen.

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Termin christine.lehner@tum.de news-36074 Mon, 22 Jun 2020 12:58:00 +0200
Wie findet Wissen Anerkennung? https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36072/ Karin Zachmann erklärt, wie sich die „Herstellung“ von Evidenz im vergangenen Jahrhundert verändert hat, warum es nicht immer gelingt, einen Konsens über die Bedeutung von Forschungserkenntnissen zu finden, und warum im Verlauf der Corona-Krise die Überzeugungskraft der Zahlen abgenommen hat.

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Covid-19 TUM in den Medien klaus.becker@tum.de news-36072 Thu, 18 Jun 2020 18:08:54 +0200
Zweites „Einhorn“ aus der TUM Start-up-Familie https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36070/ Das Unternehmen Lilium wurde 2015 von den TUM-Absolventen Daniel Wiegand, Sebastian Born, Matthias Meiner und Patrick Nathen gegründet und erregte von Anfang an mit seinem Produkt viel Aufsehen: Ein senkrecht startendes und landendes, elektrisch betriebenes Flugtaxi soll Passagiere durch die Luft ans Ziel bringen. Insgesamt 36 Propeller auf den Flügeln treiben den Jet an. Gespeist werden sie aus Akkus, die eine Reichweite von 300 Kilometern ermöglichen sollen. Platz haben in dem Lufttaxi ein Pilot und vier Passagiere. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen über 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die Investoren sind von Lilium überzeugt. Bereits im März hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass es in der aktuellen Finanzierungsrunde 240 Millionen Dollar erhalten habe. Nun hat ein britischer Großinvestor weitere 35 Millionen Dollar in das Start-up investiert. Die Gesamtinvestitionen in das Start-up summieren sich auf über 375 Millionen Dollar.

Damit steige die Bewertung des Unternehmens auf über eine Milliarde Dollar, berichtet unter anderem der Nachrichtendienst Bloomberg. Start-ups, die eine so hohe Bewertung erreichen, werden als Einhörner bezeichnet. Lilium ist bereits die zweite Ausgründung der TUM, die diesen Status erreicht. Bereits seit 2018 zählt Celonis zu den weltweit erfolgreichsten Start-ups und wurde Ende 2019 sogar mit 2,5 Milliarden Dollar bewertet. Das Unternehmen bietet eine Process-Mining-Software an, mit der Unternehmen sämtliche digitale Geschäftsprozesse analysieren können.

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Entrepreneurship stefanie.reiffert@tum.de news-36070 Wed, 17 Jun 2020 10:26:17 +0200
Kontakte verfolgen und die Privatsphäre schützen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36066/ Restaurant- oder Friseurbesuche sind in Zeiten der Corona-Pandemie meist mit dem Ausfüllen von Adressformularen verbunden. Neben der klassischen Stift-und-Papier-Lösung gibt es mittlerweile auch erste digitale Angebote, bei denen QR-Codes gescannt und Online-Formulare ausgefüllt werden müssen. „In beiden Fällen können Unbefugte auf persönliche Daten zugreifen, was gerade bei einem kritischen Thema wie einer Erkrankung schwerwiegende Folgen haben kann“, sagt Georg Carle, Professor für Netzarchitekturen und Netzdienste an der TUM.

Andererseits sei ein effektive Kontaktverfolgung wichtig, um Pandemien effektiv einzudämmen, sagt Carle. Gemeinsam mit seinem früheren Doktoranden Johann Schlamp hat er deswegen QRONITON entwickelt, einen Dienst, mit dem Einrichtungen ihrer Dokumentationspflicht nachkommen und Gesundheitsämter schnell gefährdete Personen identifizieren können. QRONITON funktioniert über QR-Codes, die mit dem Mobiltelefon gescannt werden. Jeder Ort - sei es ein Restaurant oder ein Sitzplatz in einem Hörsaal - kann mit einem individuellen QR-Code versehen werden. Scannt eine Nutzerin oder ein Nutzer diesen, werden Zeit und Kontaktdaten erfasst. Der Unterschied zu ähnlichen Ansätzen besteht in einem ausgeklügelten, mehrstufigen Verschlüsselungssystem, das die Daten schützt.

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Covid-19 Forschung paul.hellmich@tum.de news-36066 Fri, 12 Jun 2020 11:35:11 +0200
TUM beste Universität der EU https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36064/ Der britische Hochschuldienstleister QS Quacquarelli Symonds führt für sein Ranking Umfragen in Wissenschaft und Unternehmen zur Qualität der Universitäten durch. Außerdem ermittelt er, wie oft Studien zitiert werden, wie das Betreuungsverhältnis zwischen Lehrenden und Studierenden ausfällt und wie groß der Anteil internationaler Studierender und Mitarbeitender ist.

Die TUM verbessert sich in der aktuellen Ausgabe um fünf Plätze und steht als beste Universität der EU auf Rang 50. Im gesamteuropäischen Vergleich gehört sie mit der ETH Zürich, dem Imperial College London und der EPF Lausanne zu den einzigen vier Technischen Universitäten in den Top 50. Angeführt wird die Rangliste von US-amerikanischen Universitäten.

Auch in anderen internationalen Rankings schneidet die TUM regelmäßig sehr gut ab. Beispielsweise steht sie im „Global University Employability Ranking“, in dem Unternehmen die Qualität der Absolventinnen und Absolventen bewerten, auf Rang sechs weltweit.

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TUM in Rankings klaus.becker@tum.de news-36064 Wed, 10 Jun 2020 12:52:41 +0200
Remdesivir auch nach kurzer Behandlung wirksam gegen Covid-19 https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36060/ Das Medikament Remdesivir ist ein sogenannter RNA Polymerase-Hemmer und wurde ursprünglich für die Behandlung von Patienten mit Ebola-Infektion getestet. Einige klinische Studien konnten in den letzten Monaten die Wirksamkeit des Medikaments gegen das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 belegen. Nachdem Remdesivir sich in bisherigen Studien bei einer Anwendung über zehn Tage als wirksam erwiesen hatte, wollten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler herausfinden, ob auch eine kürzere Behandlungsdauer erfolgreich wäre. An der Studie war das Klinikum rechts der Isar der TUM beteiligt. Die Ergebnisse wurden am im Fachmagazin New England Journal of Medicine (NEJM) veröffentlicht.

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Covid-19 Forschung news-36060 Wed, 03 Jun 2020 17:35:00 +0200
Im Fokus: Familienunternehmen, deren Kultur und Eigentümer https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36061/ Heute haben der EQUA-Stiftungsvorstand Dr. Ulrich Wacker und Prof. Dr. Thomas F. Hofmann, Präsident der TUM, den Stiftungsvertrag unterzeichnet. Die Professur, die in der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften angesiedelt ist, wird für zunächst sechs Jahre mit insgesamt 3,8 Millionen Euro finanziert.

Die TUM und die EQUA-Stiftung versprechen sich von dem neuen Lehrstuhl neue Forschungserkenntnisse, die Familienunternehmen, deren Kultur und Eigentümerfamilien in der Praxis zugutekommen. Dazu sollen in einem interdisziplinären Ansatz Methoden aus den Wirtschaftswissenschaften mit denen anderer Wissenschaftsdisziplinen wie der Soziologie und Psychologie verbunden werden.

„Aus den Start-ups von heute entstehen die Familienunternehmen von morgen."”— Prof. Thomas F. Hofmann, Präsident der TUM

TUM-Präsident Hofmann sagte: „Wir freuen uns, dass wir mit der Förderung der EQUA-Stiftung zur zukunftsfähigen Entwicklung von Familienunternehmen mit ihrer spezifischen Arbeitskultur als wichtige Säule der deutschen Wirtschaft einen Beitrag leisten können. Gerade in post-Corona-Zeiten bedarf es hier neuer Anstrengungen.“ Die Professur werde in München angesiedelt sein und sich dort interdisziplinär verschränken, es ergeben sich aber vielfältige Kooperationsmöglichkeiten mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am TUM Campus Heilbronn, an dem die TUM zur digitalen Transformation von Familienunternehmen forscht und lehrt. „Auch an der Schnittstelle zu unseren zahlreichen Unternehmensgründerinnen und -gründern ergeben sich für den neuen Stiftungslehrstuhl eine Reihe interessanter Forschungsfragen, denn aus den innovativen Start-ups von heute entstehen kulturbewusste Familienunternehmen von morgen“, sagte Präsident Hofmann.

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Campus paul.hellmich@tum.de news-36061 Wed, 03 Jun 2020 16:03:00 +0200
TUM gestaltet die digitale Verwaltung für das neue Jahrzehnt https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36054/ Die Verwaltungen in Deutschland arbeiten weit weniger digital als in den meisten anderen EU-Staaten. Aus der Tatsache, dass deutsche Bürgerinnen und Bürger laut einem Bericht der EU-Kommission notwendige Behördenangelegenheiten nur selten per Internet erledigen können, erwächst dringender Handlungsbedarf, der nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie offenbart wurde. So sehr man sich einig ist, Verwaltungsleistungen nun stärker digital anzubieten, stellen sich doch zahlreiche ungeklärte Rechtsfragen, wie beispielsweise zum Datenschutz, zu deren Beantwortung es vielfach an Expertise fehlt.

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Forschung news-36054 Wed, 03 Jun 2020 10:00:00 +0200
Häusliche Gewalt während der Corona-Pandemie https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36053/ Während der Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie wuchs die Sorge, dass Frauen und Kinder unter häuslicher Gewalt leiden könnten. Doch da nicht alle Opfer Anzeige erstatten oder Hilfsangebote nutzen, blieb die tatsächliche Dimension im Dunkeln.

Janina Steinert, Professorin für Global Health an der Technischen Universität München (TUM), und Dr. Cara Ebert vom RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung haben deshalb rund 3.800 Frauen zwischen 18 und 65 Jahren online nach ihren Erfahrungen befragt. Die Studie ist hinsichtlich Alter, Bildungsstand, Einkommen, Haushaltsgröße und Wohnort repräsentativ für Deutschland. Die Frauen wurden zwischen 22. April und 8. Mai 2020 nach dem vorangegangenen Monat gefragt, also der Zeit der strengsten Kontaktbeschränkungen. Da manche Befragten aus Scham möglicherweise nicht zutreffende Antworten geben, wandten die Wissenschaftlerinnen bei besonders stigmatisierten Formen der Gewalt, z.B. sexueller Gewalt, eine anerkannte indirekte Fragemethode an.

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Covid-19 Forschung klaus.becker@tum.de news-36053 Tue, 02 Jun 2020 11:00:00 +0200