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Präsident Herrmann überreicht die Urkunde.
Die zwei Mitgründer von fos4X bekommen vom Präsidenten die Siegerurkunde ausgehändigt. Foto: A. Heddergott, TUM
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Preisverleihung beim ersten Entrepreneurship Dayfos4X mit Presidential Entrepreneurship Award ausgezeichnet

Beim ersten Entrepreneurship Day der Technischen Universität München (TUM) hat Präsident Wolfgang A. Herrmann am vergangenen Mittwoch die TUM-Ausgründung fos4X mit dem Presidential Entrepreneurship Award ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Das Start-up fos4X produziert faseroptische Messsysteme, die beispielsweise bei Windkraftanlagen eingesetzt werden. Am Entrepreneurship Day konnten sich Studierende, Wissenschaftler und Alumni über erfolgreiche Ausgründungen und die Fördermöglichkeiten der TUM informieren.




Als unternehmerische Universität fördert die TUM gemeinsam mit der UnternehmerTUM GmbH systematisch Ausgründungen. Das Projekt TUMentrepreneurship motiviert Wissenschaftler und Studierende für das Unternehmertum und unterstützt sie, ihre Ideen unternehmerisch umzusetzen und erfolgreich auf den Markt zu bringen.

Ein Baustein des Konzepts ist der Entrepreneurship Day unter dem Motto "Forschen. Verwirklichen. Gründen!". Auf der Start-up-Messe berichteten 20 TUM-Ausgründungen von ihren Erfahrungen. In Workshops konnten die Besucher mehr über Patente, Teamzusammenstellung oder Angel Investing erfahren. Und wer bereits einen Businessplan dabei hatte, konnte diesen überprüfen lassen.

Als feierlicher Abschluss wurde am Abend der Presidential Entrepreneurship Award an ein herausragendes TUM Spin-off verliehen. Für den Presidential Entrepreneurship Award waren Teams gesucht, die bereits eine erste Finanzierung durch private Investoren erreicht haben und deren Geschäftsmodell ein hohes Wachstumspotential erwarten lässt. Als Sieger kürte die Jury das Unternehmen fos4X, das aus dem Lehrstuhl für Messsystem- und Sensortechnik ausgegründet wurde.

Die Jury ist überzeugt, dass die Energiewende eine der größten Herausforderungen unserer Generation ist – die Messsysteme von fos4X leisten einen Beitrag, dass diese Herkulesaufgabe gelingen kann. Mit ihnen kann die Belastung an Rotorblättern von Windkraftanlagen erfasst werden. Das hilft dabei, Betriebs- und Wartungskosten, Lebensdauer, Investitionskosten und den Ertrag von Windenergieanlagen zu optimieren. Darüber hinaus bietet fos4X weitere faseroptische Messtechnik an, wie etwa Sensoren für Faserverbundwerkstoffe.

Nominiert waren außerdem der Medizintechnik-Hersteller SurgicEye und das Unternehmen ZS-Handling, das Systeme für die berührungslose Handhabung empfindlicher Bauteile produziert.

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