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Am TranslaTUM werden interdisziplinäre Teams aus Ingenieuren, Naturwissenschaftlern und Medizinern gemeinsam daran arbeiten, um wissenschaftliche Erkenntnisse rasch in praktische Anwendungen zu „übersetzen“. Diese Translation war namensgebend für das Zentrum. (Bild: doranth post architekten GmbH)
Am TranslaTUM werden interdisziplinäre Teams aus Ingenieuren, Naturwissenschaftlern und Medizinern gemeinsam daran arbeiten, um wissenschaftliche Erkenntnisse rasch in praktische Anwendungen zu „übersetzen“. Diese Translation war namensgebend für das Zentrum. (Bild: doranth post architekten GmbH)
  • Forschung

Richtfest beim neuen Zentralinstitut TranslaTUM

TUM setzt nächsten Meilenstein für Biomedizin

Die translationale Krebsforschung steht im Brennpunkt des neuen Zentralinstituts TranslaTUM der Technischen Universität München (TUM). Der Forschungsneubau (ca. 60 Millionen Euro) hat am 20. November Richtfest. Die biomedizinische Forschung verbindet alle drei Standorte der Technischen Universität München. TranslaTUM auf dem Klinikumscampus in Bogenhausen wird interdisziplinären Teams aus Ingenieuren, Naturwissenschaftlern und Medizinern das strukturelle Umfeld bieten, um wissenschaftliche Erkenntnisse rasch in praktische Anwendungen (Diagnostik, Therapien) zu „übersetzen“, deshalb der Name TranslaTUM. So wird auch der in Neubesetzung befindliche Ingenieur-Lehrstuhl für Medizinsensorik im neuen Zentralinstitut verortet sein, um voll in den klinischen Betrieb integriert zu sein.

Der Institutsneubau wird vom Bund mit 24 Millionen Euro gefördert, weil das TranslaTUM-Konzept den Gutachterausschuss des Wissenschaftsrats von der zu erwartenden überregionalen Bedeutung überzeugt hatte und weil das Konzept von exzellenten Wissenschaftlern getragen wird. Gründungsdirektor des neuen Zentralinstituts ist der renommierte Nuklearmediziner Prof. Markus Schwaiger.

TranslaTUM ist Teil eines Gesamtkonzepts das jetzt Zug um Zug umgesetzt wird: Die biomedizinische Forschung der TUM wird über alle drei Hauptstandorte ausgedehnt und miteinander verkoppelt. Dazu gehören neben TranslaTUM u. a. das Bayerische Kernresonanzzentrum (Garching), das Proteinforschungsinstitut CPA (Garching) und das Forschungszentrum für Multiple Sklerose der Klaus Tschira-Stiftung (München). Die MUNICH SCHOOL OF BIOENGINEERING der TUM schafft als Integratives Forschungszentrum die gemeinsame Lehr- und Forschungsplattform für alle einschlägigen, aus den verschiedenen Fakultäten kommenden Aktivitäten des medizinrelevanten Ingenieurwesens einschließlich der bildgebenden Technologien.


Weitere Informationen

www.translatum.tum.de

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Technische Universität München

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