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Zwei Teilnehmer des Techfest beim Prototypenbau
Beim Techfest war keine Hardware vor den Entwicklerteams sicher. (Bild: UnternehmerTUM)
  • TUM in den Medien

Im Entrepreneurship Center entwickeln Teams in Rekordzeit Prototypen

„Techfest Munich“: In 72 Stunden zur neuen Technologie

In nur drei Tagen ein neues Technologie-Produkt entwickeln und bauen – diese Herausforderung wartete am Wochenende auf rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ersten „Techfest Munich“. Sogar aus den USA kamen sie zu UnternehmerTUM, dem Zentrum für Innovation und Gründung, um beim Techslam gegeneinander anzutreten. Der Preis der TUM ging an ein Verfahren zum Protein-Design. Auch der Bayerische Rundfunk hat sich das Fest angeschaut.

Ingenieurinnen, Naturwissenschaftler, Designerinnen, Hacker, Gründerinnen – aus ganz Europa und den USA kamen Technik-Fans nach Garching, um in drei Tagen und zwei Nächten in kleinen Teams ihre eigene Entwicklung auf die Beine zu stellen. Dafür konnten sie unzählige Materialien, neueste Software und verrückte Gadgets nutzen. Um einen Prototypen zu bauen, stand ihnen die große Hightech-Werkstatt „MakerSpace“ offen.

Am Sonntagabend traten die Teams dann beim Techslam gegeneinander an. Die TUM vergab den Preis für die beste wissenschaftsbasierte Erfindung an das Projekt „Personal Protein Printer“. Das Team, an dem drei Studenten der TUM beteiligt waren, hat ein neues Verfahren für das Protein-Design entwickelt. Die Technologie greift computergesteuert in den Prozess der Protein-Produktion ein – sie hackt gewissermaßen die Übersetzung der zugrunde liegenden DNA-Information. So soll es möglich werden, auf Basis einer einzigen DNA-Sequenz alle erdenkbaren Proteine zu designen. Da Proteine bei der Entstehung vieler Krankheiten eine wichtige Rolle spielen, könnte eine solche Technologie die personalisierte Medizin voranbringen.

Radler-Weste, die blinken kann

Weitere Preise, die Unternehmen und die Stadt München ausgelobt hatten, gab es für

  • eine Sicherheitsweste mit LED-Lichtanzeige und Blinkerfunktion für Radfahrer
  • eine Anwendung für holographische Computer, die Lkw-Fahrern Sicherheitsüberprüfungen ihres Fahrzeugs ermöglicht
  • eine datenschutzsichere Technik, die per Gesichtserkennung ein schnelles Einchecken der Passagiere in Fernbussen ermöglicht
  • eine Frisbee-Scheibe, die Texte in den Nachthimmel schreiben kann

„Beeindruckende Prototypen-Werkstatt“

Die Teams wie auch die vielen Vertreter der Unternehmen waren begeistert von der Infrastruktur und der kreativen Atmosphäre im Entrepreneurship Center. „Ich habe noch nie so eine beeindruckende Prototypen-Werkstatt gesehen. Außerdem haben wir großartige Unterstützung von den Mentoren erhalten, die uns mit Rat und Tat zur Seite standen“, sagte Raquel De Hora, Softwareentwicklerin aus Spanien.

In dem Garchinger Zentrum von TUM und UnternehmerTUM finden Entwickler und Gründer ein europaweit einzigartiges Paket an Angeboten unter einem Dach. Start-ups werden über alle Phasen der Gründung hinweg mit Beratung, Training und Infrastruktur unterstützt. Tür an Tür mit den Gründerteams forscht und lehrt das Entrepreneurship Research Institute der TUM, sodass Wissenschaft und Praxis in engem Austausch stehen.

BR Fernsehen: „Techfest – Interdisziplinäres Event der TU München“, , 10.9.2016 (Mediathek, 1 Min.)

Die Verfügbarkeit der Inhalte ist unter Umständen zeitlich begrenzt.

Mehr Informationen:

Techfest Munich

Entrepreneurship an der TUM

Corporate Communications Center

Technische Universität München Klaus Becker
klaus.becker(at)tum.de

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