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Illustration des Neubaus in Straubing
Nachwachsende Rohstoffe werden beim Neubau in Straubing eingesetzt - passend zum Forschungsthema. (Illustration: Schuster Pechtold Schmidt Architekten GmbH)
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Laboratoriumsneubau signalisiert Aufbruch

Meilenstein für TUM Campus Straubing

Der Ausbau des Wissenschaftszentrums zum TUM Campus Straubing für Biotechnologie und Nachhaltigkeit schreitet voran: Für den Spatenstich zum Labor- und Hörsaalgebäude für Nachhaltige Chemie kamen heute der Bayerische Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle, TUM-Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann und der Straubinger Oberbürgermeister Markus Pannermayr ans Donauufer.

Im Herbst soll per Landesgesetz das Wissenschaftszentrum als TUM Campus Straubing für Biotechnologie und Nachhaltigkeit voll in die Technische Universität München (TUM) integriert werden. Die TUM wird mittelfristig rund 30 neue Professuren an ihrem vierten Standort ansiedeln und zehn neue Studiengänge anbieten. Für die vier Professuren für Mikrobiologie, Organische Chemie und Mikroreaktionstechnologie, Verbundwerkstoffe sowie Verfahrenstechnik wird nun das moderne Gebäude errichtet.  

Den experimentell arbeitenden Professuren werden auf rund 1.200 Quadratmetern Forschungslabore mit moderner Ausstattung und 940 Quadratmeter Bürofläche zur Verfügung stehen. Die Studierenden erwartet ein teilbarer Hörsaal mit 300 Sitzen, Seminarräume für insgesamt 200 Personen und Praktikumsräume mit rund 100 Arbeitsplätzen. Der Bau mit einer Gesamtnutzfläche von rund 8.000 Quadratmetern kostet 40,5 Millionen Euro.

Nachwachsende Rohstoffe für den Bau

Dem Thema des Campus entsprechend, werden für das Gebäude umweltschonende und emissionsarme Materialien sowie nachwachsende Rohstoffe verwendet. Beispielsweise wird sowohl bei den Fassaden als auch in den Lehrräumen viel mit Holz gearbeitet. Auf dem Dach des energieeffizienten Hauses werden Photovoltaikelemente eingesetzt. Weil der Neubau an der Uferstraße im Überschwemmungsgebiet der Donau liegt, wird er auf Stützen errichtet.

Drei neue Studiengänge zum Wintersemester

Das Bauprojekt ist ein Meilenstein beim Umbau des Wissenschaftszentrums zum Universitätscampus,  der sich fachübergreifend der Biotechnologie und Bioökonomie widmet. Zum Wintersemester 2017/18 starten die drei neuen Studiengänge Chemische Biotechnologie (Bachelor), Technologie- und Managementorientierte Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Nachwachsende Rohstoffe (Bachelor) und sowie Biomassetechnologie (Master) als gemeinsamer Studiengang mit der Universität für Bodenkultur Wien. Im Wintersemester 2018/19 folgt der Studiengang Bioökonomie, als erster Bachelorstudiengang zu diesem Thema in Deutschland.

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