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Prof. Markus Becherer vom TUM-Lehrstuhl für Nanoelektronik auf der TEDxTUM Bühne. (Bild: Verena Braun)
Prof. Markus Becherer vom TUM-Lehrstuhl für Nanoelektronik auf der TEDxTUM-Bühne. (Bild: Verena Braun)
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TEDxTUM-Vorträge zu molekularen Maschinen und Nanomagneten

Winzige Technik mit enormer Wirkung

Die Konferenz TEDx steht für hochqualitative Kurzvorträge, die weltweit online von einem Millionenpublikum wahrgenommen werden. Seit 2014 wird dieses Format auch an der Technischen Universität München (TUM) angeboten. TedxTUM wird ehrenamtlich von Studierenden organisiert. Die ersten Vorträge der diesjährigen Veranstaltung vom 24. Juli zum Thema „Tiny Superpowers“ sind nun als Online-Videos verfügbar.

In diesem Jahr beschäftigte sich TEDxTUM mit Teilchen, die für das menschliche Auge nicht sichtbar sind, aber dennoch große Wirkung entfalten können. Etwa in Form molekularer Maschinen aus DNA, wie sie Prof. Hendrik Dietz mit seinem Team am Laboratory for Biomolecular Nanotechnology der TUM entwickelt. Inspiriert von Nanomaschinen in der Natur arbeiten die Physikerinnen und Physiker um Leibniz-Preisträger Dietz daran, ganze Maschinen und Motoren aus DNA zu bauen. Diese sollen künftig etwa Medikamente im Körper an die gewünschte Stelle transportieren, so dass sie besser und schneller wirken. In seinem Vortrag „Molecular machines of the future“ beschrieb Dietz bei TEDxTUM den aktuellen Stand dieser Forschung. 

Unter dem Titel „Using tiny magnets for computation“ stellte auch Prof. Markus Becherer seine Forschungsarbeit vor. Am TUM-Lehrstuhl für Nanoelektronik beschäftigt er sich mit Nanomagneten, die nur wenige Atome dick sind. Aus diesen bauen Becherer und sein Team Schalter, die miteinander kommunizieren können. Milliarden von ihnen machen so etwa den Informationsfluss in unseren Smartphones möglich. 

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Technische Universität München Andreas Schmidt
a.schmidt(at)tum.de

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